Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weltneuheit in der Notfallstation des Kantonsspitals Graubünden

13.11.2015

Im Kantonsspital Graubünden wurde die patientenfreundlich umgebaute Notfallstation mit einem weltweit neuartigen Computertomographen ausgerüstet. Der Computertomograph mit erstklassiger diagnostischer Bildqualität ist fahrbar und sein Einsatz kann somit dem «Patientenbehandlungspfad» angepasst werden.

Der neue Somatom Definition Edge Sliding Gantry von Siemens ist eine Hybridlösung, die nebst herausragenden Vorteilen der Patientenversorgung auch Synergien ausnutzt. Im Schockraum, einem der beiden Einsatzgebiete des CTs, kann der schwerverletzte oder schwerkranke Patient direkt erstversorgt werden und gleichzeitig erfolgt eine sehr schnelle und hoch detaillierte CT-Diagnostik.

Bisher mussten schwerverletzte Patienten zur erweiterten Diagnostik mit CT in die Radiologieabteilung transportiert werden. Dies war nicht nur aufwändig, sondern gerade bei der Behandlung kritischer Patienten mit Risiken durch mehrmaliges Umlagern und lange Wege verbunden.

Maschine kommt zum Patienten

Mit der neuen Lösung wird im Kantonsspital Graubünden (KSGR) der «Patientenbehandlungspfad» optimiert. Nicht der Mensch wird zur Maschine gebracht, sondern die Maschine kommt zum Menschen. Und es handelt sich hierbei nicht um einen Kompromiss, sondern um den Einsatz eines CTs mit erstklassiger diagnostischer Bildqualität.

Im zweiten Einsatzgebiet wird der CT als Spitzengerät in der diagnostischen Notfallradiologie gebraucht. Dies ermöglicht dem KSGR, seinem wachsendem Bedarf an Schnittbild-Untersuchungen in der Notfallmedizin gerecht zu werden.

Gleichzeitig garantiert die Nähe zur Notfallstation einen schnelleren und effizienteren Behandlungsfluss. Somit wird das KSGR einmal mehr seiner Zentrumsfunktion mit rasch wachsenden Zahlen an Patienten gerecht.

Wirtschaftlichkeit gegeben

Im Schockraum kann man im Schnitt von ein bis zwei Fällen pro Tag ausgehen, bei denen die CT-Bildgebung eingesetzt werden muss. Das ist viel zu wenig, wenn man die Investition sowie die Unterhaltskosten eines Spitzensystems nur im Schockraum erwirtschaften müsste.

Dieser ökonomisch schlecht vertretbaren Vorhalteleistung kann man mit der fahrbaren CT Lösung durch den Einsatz in einem zweiten Raum, der Notfallradiologie, begegnen.

Das zwei Tonnen schwere Gerät wird dabei millimetergenau auf Schienen in den Nachbarraum gefahren. Dadurch kann eine grössere Zahl an Patienten von der hochmodernen CT-Technologie profitieren und das KSGR kann die beachtliche Investition breiter nutzen.

Ansprechpartner

Eray Müller
Tel. +41 (0)585 585 844
eray.mueller@siemens.com

Leseranfragen bitte an:
Siemens Healthcare AG
Freilagerstrasse 40
8047 Zürich
Telefon +41 585 581 599
healthcare.ch@siemens.com
www.siemens.ch/healthcare 

Eray Müller | Siemens Healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Schonender Blick ins Herz
24.06.2019 | Goethe-Universität Frankfurt am Main

nachricht Laserlicht spürt Tumore auf: Jenaer Forscher präsentieren neuartiges Gerät zur operationsbegleitenden Krebsdiagnose
21.06.2019 | Leibniz-Institut für Photonische Technologien e. V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Partielle Mondfinsternis am 16./17. Juli 2019

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) und des Hauses der Astronomie in Heidelberg - Wie im letzten Jahr findet auch 2019 eine in den späten Abendstunden in einer lauen Sommernacht gut zu beobachtende Mondfinsternis statt, und zwar in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli. Die Finsternis ist zwar nur partiell - der Mond tritt also nicht vollständig in den Erdschatten ein - es ist aber für die nächsten Jahre die einzige gut sichtbare Mondfinsternis im deutschen Sprachraum.

Am Dienstagabend, den 16. Juli, wird ein kosmisches Schauspiel zu sehen sein: Der Vollmond taucht zu einem großen Teil in den Schatten der Erde ein, es findet...

Im Focus: Fraunhofer IDMT zeigt akustische Qualitätskontrolle auf der Fachmesse für Messtechnik »Sensor + Test 2019«

Das Ilmenauer Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT präsentiert vom 25. bis 27. Juni 2019 am Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft (Stand 5-248) seine neue Lösung zur berührungslosen, akustischen Qualitätskontrolle von Werkstücken und Bauteilen. Da die Prüfung zerstörungsfrei funktioniert, kann teurer Prüfschrott vermieden werden. Das Prüfverfahren wird derzeit gemeinsam mit verschiedenen Industriepartnern im praktischen Einsatz erfolgreich getestet und hat das Technology Readiness Level (TRL) 6 erreicht.

Maschinenausfälle, Fertigungsfehler und teuren Prüfschrott reduzieren

Im Focus: Fraunhofer IDMT demonstrates its method for acoustic quality inspection at »Sensor+Test 2019« in Nürnberg

From June 25th to 27th 2019, the Fraunhofer Institute for Digital Media Technology IDMT in Ilmenau (Germany) will be presenting a new solution for acoustic quality inspection allowing contact-free, non-destructive testing of manufactured parts and components. The method which has reached Technology Readiness Level 6 already, is currently being successfully tested in practical use together with a number of industrial partners.

Reducing machine downtime, manufacturing defects, and excessive scrap

Im Focus: Erfolgreiche Praxiserprobung: Bidirektionale Sensorik optimiert das Laserauftragschweißen

Die Qualität generativ gefertigter Bauteile steht und fällt nicht nur mit dem Fertigungsverfahren, sondern auch mit der Inline-Prozessregelung. Die Prozessregelung sorgt für einen sicheren Beschichtungsprozess, denn Abweichungen von der Soll-Geometrie werden sofort erkannt. Wie gut das mit einer bidirektionalen Sensorik bereits beim Laserauftragschweißen im Zusammenspiel mit einer kommerziellen Optik gelingt, demonstriert das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT auf der LASER World of PHOTONICS 2019 auf dem Messestand A2.431.

Das Fraunhofer ILT entwickelt optische Sensorik seit rund 10 Jahren gezielt für die Fertigungsmesstechnik. Dabei hat sich insbesondere die Sensorik mit der...

Im Focus: Successfully Tested in Praxis: Bidirectional Sensor Technology Optimizes Laser Material Deposition

The quality of additively manufactured components depends not only on the manufacturing process, but also on the inline process control. The process control ensures a reliable coating process because it detects deviations from the target geometry immediately. At LASER World of PHOTONICS 2019, the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT will be demonstrating how well bi-directional sensor technology can already be used for Laser Material Deposition (LMD) in combination with commercial optics at booth A2.431.

Fraunhofer ILT has been developing optical sensor technology specifically for production measurement technology for around 10 years. In particular, its »bd-1«...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Meeresleuchten, Klimawandel, Küstenmeere Afrikas – Spannende Vielfalt bei „Warnemünder Abenden 2019“

24.06.2019 | Veranstaltungen

Plastik: Mehr Kreislauf gegen die Krise gefordert

21.06.2019 | Veranstaltungen

Rittal und Innovo Cloud sind auf Supercomputing-Konferenz in Frankfurt vertreten

18.06.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Molekulare Schere stabilisiert das Zell-Zytoskelett

24.06.2019 | Biowissenschaften Chemie

Neues „Intelligent Edge Data Center“ bringt Smart Industries auf nächstes Level

24.06.2019 | Unternehmensmeldung

Meeresleuchten, Klimawandel, Küstenmeere Afrikas – Spannende Vielfalt bei „Warnemünder Abenden 2019“

24.06.2019 | Veranstaltungsnachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics