Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Verbesserte Zeitauflösung

01.06.2010
Die Firma Andor bietet mit der newtonEM-Reihe Detektoren für die Spektroskopie an, die wie ein klassischer CCD-Detektor eingesetzt werden können und zusätzlich ein verstärkendes EM-Register besitzen. Die Signalverstärkung kann jederzeit während der Messung an- oder abgeschaltet werden. Bei hohen Spektrenraten und kleiner Lichtintensität erzielen diese Detektoren einen sichtbaren Gewinn im Signal-Rausch-Verhältnis. Voraussetzung ist dabei, dass thermische und elektronisch erzeugte Hintergrundereignisse minimiert werden.

Es gibt weitere Möglichkeiten, die Spektrenrate zu erhöhen. So stellt die Hard- und Software von Andor bei vielen Modellen den crop mode zur Verfügung. In diesem Modus wird der CCD-Sensor nur in einem definierten Bereich von wenigen Zeilen, die an das Ausleseregister grenzen, ausgelesen.

Er erfordert, dass Licht ausschließlich in diesen Bereich einfällt. Die Spektrenrate kann auf diese Art und Weise bei der newtonEM-CCD 1 kHz erreichen, bei den iXon+-Kameras sogar mehrere Tausend Spektren pro Sekunde. Im crop mode ist eine kontinuierliche Aufnahme von Spektren möglich.

Für Spektren mit noch höherer Zeitauflösung bietet sich der fast kinetics mode an. Hier wird der CCD-Sensor selbst als Zwischenspeicher verwendet. Die zeitliche Auflösung wird nur noch durch die Anzahl von beleuchteten Zeilen und dem Vertikaltakt des CCDs (vertical shift speed) begrenzt. In diesem Modus sind bei bestimmten iXon+-Modellen Spektrenraten von über 50 kHz möglich. Die Dauer einer Serie von Spektren ist in diesem Aufnahmemodus jedoch begrenzt, weil die auf dem Chip gespeicherten Informationen letztendlich digitalisiert werden müssen.

| LABO
Weitere Informationen:
http://www.labo.de/Instrumentelle-Analytik/CCD-Detektorenreihe-newton_id_3350__dId_513370__app_510-31774_.htm

Weitere Berichte zu: Andor CCD-Sensor Detektor Modus Spektren Spektrenrate Spektrenraten Zeitauflösung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Europaweit erste Patientin mit neuem Hybridgerät zur Strahlentherapie behandelt
19.07.2018 | Universitätsklinikum Heidelberg

nachricht Schonend, schnell und präzise: Innovative Herz-Bildgebung in Freiburg
18.07.2018 | Universitätsklinikum Freiburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics