Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mehr Effizienz im Klinikalltag: 2-in-1-System Luminos Fusion mit Flachdetektor

08.03.2013
- Flachdetektor jetzt auch für die mittlere Preisklasse
- 2-in-1-System für mehr Wirtschaftlichkeit in Radiographie und Fluoroskopie
- Mehr Sicherheit und Strahlenschutz dank neuer Applikationen

Auf dem European Congress of Radiology (ECR) in Wien stellt Siemens ein neues System für das mittlere Preissegment vor, das beides kann – volldigitale Fluoroskopie und Radiographie.



Durch seine 2-in-1-Funktionalität trägt Luminos Fusion mit Flachdetektor dazu bei, die Auslastung von Fluoroskopiegeräten im Klinikalltag zu erhöhen und wirtschaftlicher zu arbeiten. Im Vergleich zu den im mittleren Preissegment bisher üblichen Bildverstärkern ermöglicht der Flachdetektor schnellere Untersuchungen und damit einen höheren Patientendurchsatz. Die Verbreiterung der Angebotspalette an wirtschaftlichen Systemen ist Teil der Agenda 2013, der Initiative von Siemens Healthcare zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.

Die Arbeit mit bisher im mittleren Preissegment eingesetzten Bildverstärkern ist zeitintensiv: Für Röntgenbilder müssen Kassetten eingelegt, ausgewechselt, ausgelesen und entwickelt werden, sodass Patienten länger auf ihr Ergebnis warten müssen. Anders Luminos Fusion mit Flachdetektor: Seine 43 mal 43 Zentimeter große Bildfläche liefert innerhalb weniger Sekunden volldigitale, störungsfreie Röntgenbilder sowie Durchleuchtungsaufnahmen und erhöht durch den verringerten Zeitaufwand den Patientendurchsatz. Da der Flachdetektor im Vergleich zum Bildverstärker Bilder in höherer Qualität und doppelter Größe erzeugt, können diese dem Radiologen besser als Basis für die Diagnostik dienen.

Im Vergleich zum Bildverstärker spart der Flachdetektor außerdem Platz und ermöglicht dem medizinischen Personal einen leichteren Zugang zum Patienten. "Mit Luminos Fusion ist der Flachdetektor bei Siemens in der mittleren Preisklasse angekommen", sagte André Hartung, CEO X-ray Products. "Damit können noch mehr Kunden und Patienten von kürzeren Untersuchungszeiten und höherer Bildqualität profitieren."

Mit dem Flachdetektor verfügt Luminos Fusion über eine Komponente, die bisher nur im oberen Preissegment angeboten wurde. In Kombination mit einem kosteneffizienten Tisch, wird die volldigitale 2-in-1-Technologie einem größeren Kundenkreis verfügbar gemacht. Diese Kombination aus Fluoroskopie- und Radiographiegerät hilft, die Auslastung des Systems zu erhöhen und Leerstand zu vermeiden: Da Fluoroskopie-Patienten beispielsweise für eine Kontrastmittel-Untersuchung nüchtern sein müssen, bekommen sie möglichst morgens einen Termin. Ein 2-in-1-System wie Luminos Fusion steht dann nachmittags für Röntgenaufnahmen zur Verfügung und kann somit wirtschaftlicher genutzt werden.

Für noch mehr Sicherheit im Untersuchungsraum ist Luminos Fusion mit der SmartTouch-Technologie ausgestattet: Um das Risiko von unerwünschten Bewegungen des Systems zu vermeiden, reagieren die Joysticks, mit denen das System bedient wird, nur auf Hautkontakt des Bedienenden. Zum Schutz vor Strahlung verfügt Luminos Fusion außerdem über die Funktionalität Careposition, die eine strahlungsfreie Positionierung der zu untersuchenden Region ermöglicht: Graphische Markierungen auf dem Bildschirm zeigen dem Nutzer die Position des aktuellen Bildausschnitts im Vergleich zum letzten Durchleuchtungsbild.

"Agenda 2013" ist die im November 2011 eingeführte weltweite Initiative des Siemens-Sektors Healthcare zur weiteren Steigerung seiner Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. In den vier Handlungsfeldern Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, regionale Präsenz und Personalentwicklung sind Maßnahmenpakete definiert, die bis Ende 2013 umgesetzt werden.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 51.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2012 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 1,8 Milliarden Euro. Weitere Informationen unter: http://www.siemens.com/healthcare

Die hier genannten Produkte/Funktionen sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinproduktrechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit nicht zugesagt werden. Detaillierte Informationen sind bei der jeweiligen Siemens-Organisation vor Ort erhältlich

Reference Number: HCP201303010d

Ansprechpartner
Frau Kathrin Schmich
Sektor Healthcare
Siemens AG
Henkestr. 127
91052 Erlangen
Tel: +49 (9131) 84-5337
kathrin.schmich@siemens.com

Kathrin Schmich | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Europaweit erste Patientin mit neuem Hybridgerät zur Strahlentherapie behandelt
19.07.2018 | Universitätsklinikum Heidelberg

nachricht Schonend, schnell und präzise: Innovative Herz-Bildgebung in Freiburg
18.07.2018 | Universitätsklinikum Freiburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics