Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit den Magnetom Combi Suites bietet Siemens Lösungen für den Einsatz der Magnetresonanztomografie bei Therapieanwendungen

23.03.2012
Siemens Healthcare stellt auf dem European Congress of Radiology (ECR) 2012 in Wien erstmals die Magnetom Combi Suites vor.

Diese Produktpakete umfassen Lösungen für den Einsatz der Magnetresonanztomografie (MRT) in der Neurochirurgie sowie bei neuro- und kardiovaskulären Interventionen. Noch während eines Eingriffs lässt sich mittels MRT der Fortschritt der Behandlung kontrollieren, was vor allem für hochkomplexe und innovative Therapien sowie in der Forschung von Bedeutung ist.


Um die MRT für solche Anwendungen nutzen zu können, ist es wichtig, den Patienten sicher und schnell vom Behandlungsraum zum MR-Scanner zu transportieren. Siemens hat hierfür einen neuen mobilen Tisch, den Combi Dockable Table, entwickelt. Er ist mit den Siemens-MR-Geräten der jüngsten Generation kompatibel und für verschiedene Interventionen einsetzbar.

Klinische Bildgebung dient in der Regel der Diagnose, doch nimmt ihre Bedeutung auch für therapeutische Anwendungen zu. Diese Entwicklung greift Siemens Healthcare auf. Im Rahmen seiner Agenda 2013, einer weltweiten Initiative zur weiteren Steigerung seiner Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit, hat das Unternehmen mit den Magnetom Combi Suites verschiedene Lösungen für die MR-gestützte Therapie entwickelt. Dank ihres hervorragenden Weichteilkontrasts kann die MRT zum einen in der Neurochirurgie, zum anderen bei neuro- und kardiovaskulären Eingriffen eine Hilfestellung sein. Um die MRT optimal in das therapeutische Umfeld einbinden zu können, wurde für die aktuellen High-End-Geräte von Siemens – Magnetom Aera (1,5 Tesla) und Magnetom Skyra (3 Tesla) – der Combi Dockable Table als mobiler Scannertisch neu konzipiert.

Für den Einsatz in der Neurochirurgie ist dieser robuste Combi Dockable Table mit dem OP-Tisch der Hersteller Maquet oder Trumpf kompatibel. Im Unterschied zu anderen Transportlösungen ermöglicht der neue Tisch dem Chirurgen, anhand etablierter Standards zu operieren. Während der Operation liegt der Patient auf einer sogenannten Wechselplatte auf dem OP-Tisch. Der Patient wird so positioniert, dass der Kopf über die Wechselplatte herausragt. Unterhalb der Platte bleibt daher Platz zum Einstellen der Klemme, die den Kopf während des Eingriffs fixiert. Benötigt der Neurochirurg eine MR-Aufnahme, wird der Patient mit der Platte auf den Combi Dockable Table und mit diesem direkt in den Scanner geschoben.

Auf diese Weise muss der Patient nicht wie bei anderen Lösungen zweifach, sondern nur noch ein Mal umgelagert werden. Dass sich die MRT unkompliziert und schnell in den Arbeitsablauf einer Operation integrieren lässt, kann für Arzt und Patienten erhebliche Vorteile mit sich bringen. So sind manche Gehirntumore beispielsweise nur schwer von gesundem Gewebe zu unterscheiden. Mithilfe einer MR-Untersuchung lässt sich noch während der Operation überprüfen, ob der Tumor vollständig entfernt und zugleich das umgebende Gewebe geschont werden konnte.

Auch bei neuro- und kardiovaskulären Interventionen kann die MRT zur Präzision der Behandlung beitragen. Für diesen Anwendungsbereich bietet Siemens zusätzlich zu den MR-Scannern die Angiografiegeräte der Artis-zee-Familie. Für den Patiententransport vom Interventionsraum zum MR-System lässt sich der Combi Dockable Table nutzen. Dem Arzt steht etwa bei einem Eingriff am Herzen die Möglichkeit offen, durch eine zusätzliche MR-Aufnahme physiologische Informationen über das gesunde und geschädigte Herzmuskelgewebe zu erlangen. Dies kann sowohl eine präzise Planung als auch eine Verlaufskontrolle der Intervention unterstützen.

Leseranfragen sind zu richten an:
Siemens Schweiz AG
Healthcare Sector
Freilagerstrasse 40
8047 Zürich
Tel. +41 585 581 599
healthcare.ch@siemens.com

| Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.ch/healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Schonend, schnell und präzise: Innovative Herz-Bildgebung in Freiburg
18.07.2018 | Universitätsklinikum Freiburg

nachricht Grünen Star effektiv therapieren: Wächter über den Augeninnendruck
02.07.2018 | Fraunhofer Institute for Microelectronic Circuits and Systems IMS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Automatisiertes Befüllen von Regalen im Einzelhandel

19.07.2018 | Verkehr Logistik

Mobilfunkstrahlung kann die Gedächtnisleistung bei Jugendlichen beeinträchtigen

19.07.2018 | Studien Analysen

Mit dem Nano-U-Boot gezielt gegen Kopfschmerzen und Tumore

19.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics