Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Von klinischer Routine bis zu komplexen Fragestellungen

26.11.2012
Die neue Version der Software Syngo.via von Siemens ermöglicht eine effizientere Befundung

Die neue Softwareversion enthält erweiterte mobile Anwendungen sowie eine Reihe neuer Funktionalitäten und Applikationen, zum Beispiel für die Befundung von Mammographie-Bildern sowie für komplexe Fragestellungen in Neurologie, Onkologie und kardiovaskulärer Diagnostik. Zudem zeigte Siemens ein Softwarepaket für den Einstieg in die 3D-Bildbefundung von Computertomographie(CT)-Aufnahmen. Die neue Version von Syngo.via hilft Krankenhäusern und Praxen, ihre Effizienz durch IT zu steigern.



Mit der neuen Version von Syngo.via lassen sich erstmals Mammographie-Bilder befunden. Die Scans können mit Aufnahmen anderer Modalitäten verglichen werden, ohne die Applikation wechseln zu müssen, was den Arbeitsablauf erheblich beschleunigt. Ebenfalls neu ist die Applikation „MR Vascular Analysis“ zur Quantifizierung bei vaskulären Fällen. Erkennt der Radiologe beispielsweise eine Stenose, also Gefässverengung, liefert die Software bei Bedarf quantitative Informationen, wie etwa die Länge der Stenose oder den Grad der Verengung.

Funktionalitäten für einfachere Befundung
Mit dem neuen „Region Growing“ können Anwender von Syngo.via – etwa bei vaskulären oder neurologischen Fragestellungen – einzelne anatomische Strukturen aus dem Volumendatensatz auswählen, um diese dreidimensional hervorzuheben. Die so erzielte verbesserte Darstellung kann sowohl die Befundung als auch die Vorbereitung eines Eingriffs erleichtern. Für eine präzisere Diagnose und eine schnellere Orientierung im Bild bietet Syngo.via ab sofort das „Automatic Spine Labelling“. In 2D- und 3D-Aufnahmen aus CT oder Magnetresonanztomographie (MRT) erkennt und benennt die Software automatisch die Rückenwirbel, sodass der Radiologe diese für den Befund nicht manuell identifizieren muss, sondern ablesen kann.
Neue Einstiegslösung Syngo.via Element
Eine Einstiegslösung für die Bildbefundung stellte Siemens mit Syngo.via Element vor. Das Softwarepaket basiert auf der neuen Version von Syngo.via und umfasst Applikationen und Funktionalitäten für die CT-Bildbefundung. Dazu gehören Basisfunktionen wie 3D-Bildgebung, aber auch Applikationen für komplexe Fälle beispielsweise in Neurologie und Onkologie. Syngo.via Element ist damit auf die Anforderungen radiologischer Praxen und kommunaler Krankenhäuser ausgerichtet. Diese haben zwar hohe qualitative Ansprüche an ihre 3D-Befundungssoftware, benötigen mitunter aber nur bestimmte Applikationen für einzelne Modalitäten. Erhältlich ist Syngo.via Element mit den CT-Scannern Somatom Perspective und Somatom Emotion von Siemens.
Diagnostische Befundung auf dem iPad
Die mobile Applikation Syngo.via WebViewer wird ebenfalls in einer neuen Version verfügbar sein. Mit ihr lassen sich Bilder und Berichte unabhängig vom Arbeitsplatz betrachten und jetzt auch auf dem iPad diagnostisch befunden. Zudem sind mit dem Syngo.via WebViewer nun nicht nur MR- und CT-Scans, sondern auch digitale Röntgenbilder sowie Aufnahmen aus PET(Positronen-Emissions-Tomographie)-Scannern und PET/CT-Geräten abrufbar. Für alle Modalitäten gibt es neue Layouts, in denen sich Bilddaten in unterschiedlichen Ebenen auf einem Bildschirm darstellen lassen. So kann der Anwender einfach durch die 3D-Anatomie navigieren und gewinnt einen besseren Überblick über den Fall. Da Syngo.via WebViewer je nach Zahl der Nutzer als integrierte Lösung mit Syngo.via angeboten wird, ist kein zusätzlicher Server notwendig, was wiederum Kosten spart.
Leseranfragen sind zu richten an:
Siemens Schweiz AG
Healthcare Sector
Freilagerstrasse 40
8047 Zürich
Tel. +41 585 581 599
healthcare.ch@siemens.com

| Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.ch/healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Speiseröhren-Erkrankungen schonend diagnostizieren
10.09.2019 | Leibniz-Institut für Photonische Technologien e. V.

nachricht Beinprothese mit Gespür verbessert die Gesundheit
09.09.2019 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Womit werden wir morgen kühlen?

Wissenschaftler bewerten das Potenzial von Werkstoffen für die magnetische Kühlung

Für das Jahr 2060 erwarten Zukunftsforscher einen Paradigmenwechsel beim globalen Energiekonsum: Erstmals wird die Menschheit mehr Energie zum Kühlen aufwenden...

Im Focus: Tomorrow´s coolants of choice

Scientists assess the potential of magnetic-cooling materials

Later during this century, around 2060, a paradigm shift in global energy consumption is expected: we will spend more energy for cooling than for heating....

Im Focus: The working of a molecular string phone

Researchers from the Department of Atomically Resolved Dynamics of the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter (MPSD) at the Center for Free-Electron Laser Science in Hamburg, the University of Potsdam (both in Germany) and the University of Toronto (Canada) have pieced together a detailed time-lapse movie revealing all the major steps during the catalytic cycle of an enzyme. Surprisingly, the communication between the protein units is accomplished via a water-network akin to a string telephone. This communication is aligned with a ‘breathing’ motion, that is the expansion and contraction of the protein.

This time-lapse sequence of structures reveals dynamic motions as a fundamental element in the molecular foundations of biology.

Im Focus: Meilensteine auf dem Weg zur Atomkern-Uhr

Zwei Forschungsteams gelang es gleichzeitig, den lang gesuchten Kern-Übergang von Thorium zu messen, der extrem präzise Atomkern-Uhren ermöglicht. Die TU Wien ist an beiden beteiligt.

Wenn man die exakteste Uhr der Welt bauen möchte, braucht man einen Taktgeber, der sehr oft und extrem präzise tickt. In einer Atomuhr nutzt man dafür die...

Im Focus: Milestones on the Way to the Nuclear Clock

Two research teams have succeeded simultaneously in measuring the long-sought Thorium nuclear transition, which enables extremely precise nuclear clocks. TU Wien (Vienna) is part of both teams.

If you want to build the most accurate clock in the world, you need something that "ticks" very fast and extremely precise. In an atomic clock, electrons are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Technomer 2019 - Kunststofftechniker treffen sich in Chemnitz

16.09.2019 | Veranstaltungen

„Highlights der Physik“ eröffnet

16.09.2019 | Veranstaltungen

Die Digitalisierung verändert die Medizin

13.09.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neuer Probenhalter für die Proteinkristallographie

16.09.2019 | Biowissenschaften Chemie

Warum die Erdatmosphäre viel Sauerstoff enthält

16.09.2019 | Geowissenschaften

Wissenschaftler erforschen Produktentstehungsprozesse in neuem Innovationslabor

16.09.2019 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics