Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Effizienzsteigerung in klinischen Arbeitsabläufen dank Software Syngo.via

29.11.2010
Kliniken weltweit berichten von erheblichen Effizienzsteigerungen in ihren Arbeitsabläufen durch den Einsatz der Bildbefundungssoftware Syngo.via von Siemens Healthcare, die bereits in mehr als 100 Kliniken installiert wurde.

Die Kunden profitieren von den Vorzügen dieser Lösung für ihre klinische Routine. So sorgen beispielsweise speziell entwickelte Visualisierungswerkzeuge und automatisierte Prozesse für kürzere Befundungszeiten und damit für geringere Kosten.

Auf dem Kongress der Radiologischen Gesellschaft Nordamerikas (RSNA) in Chicago stellte Siemens mehrere Erfahrungsberichte von Anwendern vor, in denen die Vorteile von Syngo.via klar zum Ausdruck kommen. Syngo.via hilft, die Effizienz der Befundung über mehrere Fachgebiete hinweg zu verbessern, darunter Onkologie, Kardiologie und Neurologie. Klinische Anwender haben nun Zugriff auf moderne Visualisierungswerkzeuge, durch die sie ihre Arbeitsabläufe deutlich optimieren können.

So lassen sich mit Syngo.via beispielsweise die Befundungszeiten wesentlich verkürzen. „Die Geschwindigkeit von Syngo.via und seine hochmodernen Applikationen gehören zu den Eigenschaften, die mich am meisten an dieser Lösung überzeugen”, erklärte Dr. Barton Milestone, stellvertretender Leiter der Diagnostischen Bildgebung und Leiter der MR des Fox Chase Cancer Center in Philadelphia, USA.

„In der Vergangenheit wurde viel Zeit für die kardiologische Routinebildgebung verwendet – zwischen 30 und 50 Minuten für einen Patienten mit gutartigem Befund”, sagte Dr. Peter Sögner, Klinische Abteilung für Radiologie, Medizinische Universität Innsbruck. „Mit Syngo.via können wir heute den gleichen Fall bei normalen Gefäßen und bei Koronararterien ohne Stenosen in einer Minute erledigen.”

„Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung in unserer Abteilung ist Zeit für uns ein wichtiger Faktor”, sagte Prof. Dr. Gudrun Feuchtner, Klinische Abteilung für Radiologie 2, Medizinische Universität Innsbruck. „Mit Syngo.via kann ich komplette Befundungen schnell und effizient durchführen – in wenigen Minuten. Dies erleichtert mir die Arbeit und bringt meinen Patienten schnellere diagnostische Aussagen.”

Siemens Healthcare führt derzeit eine Studie in Kliniken durch, um die Effizienz der dort mit Syngo.via befundeten Fälle zu ermitteln. Anhand der Ergebnisse können Krankenhäuser, die Syngo.via nur in bestimmten Bereichen oder noch gar nicht einsetzen, Bereiche identifizieren, in denen sich durch die Software möglicherweise die Produktivität steigern und Arbeitsabläufe optimieren lassen.

Syngo.via

Die Befundungssoftware Syngo.via führt die Daten von bildgebenden Systemen wie MR, CT und PET-CT mit Daten von Radiologie-Informationssystemen (RIS) und Bildarchivierungs- und Kommunikationssystemen (PACS) auf einer integrierten Plattform zusammen. Beim gleichzeitigen Einsatz von Syngo.via und Syngo.plaza, dem neuesten PACS von Siemens, kann der Anwender nahtlos auf die Bilddaten beider Systeme zugreifen und die Bilder über eine einheitliche Benutzeroberfläche schneller befunden. Einer der Vorteile von Syngo.via ist die automatische Fallvorbereitung, welche die Bilder automatisch in die richtige Applikation lädt und in das passende krankheitsspezifische Layout bringt. Manuelle Arbeitsschritte entfallen dadurch. Der Fallnavigator unterstützt einen strukturierten Arbeitsablauf, indem er die jeweiligen Bildsequenzen automatisch verschiedenen Arbeitsschritten zuordnet. Darüber hinaus können während der Bildbetrachtung Befunde und Messungen automatisch verfolgt und mit dem Befundungsnavigator aufgelistet werden. Dadurch wird die effektive Navigation zwischen verschiedenen Befunden mit nur jeweils einem Mausklick möglich.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 48.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2010 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 12,4 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 750 Millionen Euro.

Syngo.via kann als Standalone-Gerät oder gemeinsam mit einer Vielzahl von Syngo.via-basierten Softwareoptionen betrieben werden, die als eigenständige medizintechnische Geräte gelten. Für das Produkt und die Syngo.via-basierten Softwareoptionen sind in einigen Ländern die notwendigen Freigaben anhängig, daher sind sie noch nicht in allen Ländern kommerziell verfügbar, z.B. in Brasilien.

Die hierin enthaltenen Aussagen basieren auf Ergebnissen, die von Siemens-Kunden in deren jeweiligen spezifischen Nutzungsumfeld erzielt wurden. Es ist zu beachten, dass es kein "typisches" Krankenhaus gibt und die Resultate von verschiedenen Variablen abhängen (wie z.B. der Größe des Krankenhauses, des Behandlungsspektrums, des Grads der IT Integration). Aus diesem Grunde ist nicht gewährleistet, dass andere Kunden dieselben Ergebnisse erzielen werden.

Florian Gersbach | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Grünen Star effektiv therapieren: Wächter über den Augeninnendruck
02.07.2018 | Fraunhofer Institute for Microelectronic Circuits and Systems IMS

nachricht Künstliche Bauchspeicheldrüse bewährt sich im Spital
26.06.2018 | Universitätsspital Bern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Optische Kontrolle von Herzfrequenz oder Insulinsekretion durch lichtschaltbaren Wirkstoff

17.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Umweltressourcen nachhaltig nutzen

17.07.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Textilien 4.0: Smarte Kleidung und Wearables als Innovation

17.07.2018 | Innovative Produkte

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics