Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Digitales Imaging

01.03.2010
Olympus hat sein äußerst erfolgreiches, virtuelles Mikroskopiesystem dotSlide weiter optimiert. Im neuen VS110 werden Mikroskopie und Imaging zu einer nahtlosen Einheit verschmolzen, um virtuelle Objektträger zu generieren, die eine exakte Kopie der realen Probe darstellen. Der Anwender kann die hochaufgelöste Aufnahme dann komplett als Übersichtsbild bei geringer Vergrößerung betrachten und analysieren oder einzelne Details bei maximaler Vergrößerung untersuchen. Dazu braucht er lediglich in die virtuelle Probe hineinzuzoomen. Der Vorteil: Die elektronisch auf einem zentralen Server gespeicherten Proben können von Ansprechpartnern in aller Welt umgehend - und gleichzeitig - evaluiert werden. Das VS110 empfiehlt sich deshalb für die vielfältigsten Anwendungsbereiche, besonders aber für die Pathologie, die Forschung und für Ausbildungszwecke.

Virtuelle Mikroskopie mit dem VS110 bedeutet, Informationen von einem einzelnen Objektträger mehreren Personen in Echtzeit weltweit zur Verfügung zu stellen. Alle Beteiligten sind in der Lage, dieselbe Probe zu besprechen und dabei den Ausschnitt und die Vergrößerung individuell zu bestimmen, ganz so, als säßen sie selbst direkt am Mikroskop.

Diese Möglichkeit, auf komplette Objektträger bei hoher Vergrößerung und Auflösung virtuell zugreifen zu können, bietet für Pathologen, Forscher und Studenten in der Ausbildung entscheidende Vorteile bei der Diagnose, Analyse und der Bereitstellung von Proben - beispielsweise im Rahmen von Online-Konferenzen.

Die im VS110 zum Einsatz kommende Technologie zeichnet sich in allen klinischen Anwendungen und Ausbildungsbereichen durch eine besondere Flexibilität aus. Dem Anwender bieten sich damit weitaus interessantere Möglichkeiten im Vergleich zur herkömmlichen digitalen Mikroskopie und Telepathologie. Das betrifft sowohl die Größe und Auflösung der jeweiligen Aufnahmen, als auch die Zeit und den Ort für die Besprechung mit den Kollegen. So kann zum Beispiel mit allen Funktionalitäten, die ein Mikroskop bietet, aus der Ferne auf die virtuellen Objektträger zugegriffen werden, ohne dass dazu ein Mikroskop erforderlich ist - ideal beispielsweise für einen Tutor, der mit mehreren Studenten arbeitet. Hinzu kommt, dass sich auch Makro-Übersichtsbilder von Objektträgern betrachten und analysieren lassen, die so mit einem herkömmlichen Mikroskop nicht möglich sind. Im Rahmen der Life-Science-Forschung bietet das VS110 einen exzellenten Durchsatz für eine umfassende Bildanalyse sowie hervorragende Möglichkeiten für die Dokumentation von Gewebeschnitten, Zellkulturen und sogar Gewebe-Mikroarrays.

Alle Systemkomponenten sind optimal aufeinander abgestimmt und ergeben zusammen ein vollautomatisches, flexibles Hochgeschwindigkeits-Scanning-System, das sich ganz einfach bedienen lässt. Damit ist sichergestellt, dass der Anwender mit minimalem Aufwand beste Ergebnisse bei allen Probenarten erzielt. Der Net Image Server SQL für das VS110 ist ein echtes Client-Server-basiertes Daten-Management- und Speichersystem, das speziell für die Mikroskopie entwickelt wurde. Zusammen mit der Plattform VS110 ermöglicht es dem Anwender stets klare Strukturen für ein einfaches Management und einen effizienten, gemeinsamen Umgang mit Bildern und Daten.

| LABO
Weitere Informationen:
http://www.labo.de/Mikroskopie-und-Bildauswertung/Virtuelles-Mikroskopiesystem-VS110_id_3345__dId_487040__app_510-31753_.htm

Weitere Berichte zu: Mikroskop Mikroskopie Objektträger Server VS110

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Neue Therapien bei Gefäßerkrankungen
24.09.2018 | Deutsche Gesellschaft für Angiologie - Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V.

nachricht Vital Signs Monitor
21.09.2018 | ALSKAR DESIGN BV

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weichenstellung für Axonverzweigungen

Unser Gehirn ist ein komplexes Netzwerk aus unzähligen verknüpften Nervenzellen. Diese haben lange verzweigte Fortsätze, sogenannte Axone, um die Anzahl der möglichen Interaktionen zu erhöhen. In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus Portugal und Frankreich untersuchten Forscher am Max-Planck-Institut für Biochemie (MPIB) die Prozesse, die zu solch Zellverzweigungen führen. Sie fanden einen neuartigen Mechanismus, der die Verzweigung von Mikrotubuli, einem mechanischen Stabilisierungssystems in den Zellen, und somit der Axone auslöst. Wie die Forscher in Nature Cell Biology berichten, spielt die neu entdeckte Mikrotubuli-Dynamik eine Schlüsselrolle bei der neuronalen Entwicklung.

Von den Zweigen eines Baums bis hin zur Eisenbahnweiche – unsere Umwelt ist voller starrer verzweigter Objekte. Sie sind so allgegenwärtig in unserem Leben,...

Im Focus: Working the switches for axon branching

Our brain is a complex network with innumerable connections between cells. Neuronal cells have long thin extensions, so-called axons, which are branched to increase the number of interactions. Researchers at the Max Planck Institute of Biochemistry (MPIB) have collaborated with researchers from Portugal and France to study cellular branching processes. They demonstrated a novel mechanism that induces branching of microtubules, an intracellular support system. The newly discovered dynamics of microtubules has a key role in neuronal development. The results were recently published in the journal Nature Cell Biology.

From the twigs of trees to railroad switches – our environment teems with rigid branched objects. These objects are so omnipresent in our lives, we barely...

Im Focus: Kupfer-Aluminium-Superatom

Äußerlich sieht der Cluster aus 55 Kupfer- und Aluminiumatomen aus wie ein Kristall, chemisch hat er jedoch die Eigenschaften eines Atoms. Das hetero-metallische Superatom, das Chemikerinnen und Chemiker der Technischen Universität München (TUM) hergestellt haben, schafft die Voraussetzung für die Entwicklung neuer, kostengünstiger Katalysatoren.

Chemie kann teuer sein. Zum Reinigen von Abgasen beispielsweise benutzt man Platin. Das Edelmetall dient als Katalysator, der chemische Reaktionen...

Im Focus: Hygiene im Handumdrehen – mit neuem Netzwerk „CleanHand“

Das Fraunhofer FEP beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Entwicklung von Prozessen und Anlagen zur Reinigung, Sterilisation und Oberflächenmodifizierung. Zur Bündelung der Kompetenzen vieler Partner wurde im Mai 2018 das Netzwerk „CleanHand“ zur Entwicklung von Systemen und Technologien für saubere Oberflächen, Materialien und Gegenstände ins Leben gerufen. Als Partner von „CleanHand“ präsentiert das Fraunhofer FEP im Rahmen der Messe parts2clean, vom 23.-25. Oktober 2018, in Stuttgart, am Stand der Fraunhofer-Allianz Reinigungstechnik (Halle 5, Stand C31), das Netzwerk sowie aktuelle Forschungsschwerpunkte des Institutes im Bereich Hygiene und Reinigung.

Besonders um die Hauptreisezeiten gehen vermehrt Testberichte und Studien über die Reinheit von europäischen Raststätten, Hotelbetten und Freibädern durch die...

Im Focus: Hygiene at your fingertips with the new CleanHand Network

The Fraunhofer FEP has been involved in developing processes and equipment for cleaning, sterilization, and surface modification for decades. The CleanHand Network for development of systems and technologies to clean surfaces, materials, and objects was established in May 2018 to bundle the expertise of many partnering organizations. As a partner in the CleanHand Network, Fraunhofer FEP will present the Network and current research topics of the Institute in the field of hygiene and cleaning at the parts2clean trade fair, October 23-25, 2018 in Stuttgart, at the booth of the Fraunhofer Cleaning Technology Alliance (Hall 5, Booth C31).

Test reports and studies on the cleanliness of European motorway rest areas, hotel beds, and outdoor pools increasingly appear in the press, especially during...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Fachkonferenz "Automatisiertes und autonomes Fahren"

25.09.2018 | Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vom Werden und Vergehen der High Plains

26.09.2018 | Geowissenschaften

Intelligentes Order Management in einer einzigen Software

26.09.2018 | Informationstechnologie

Weichenstellung für Axonverzweigungen

26.09.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics