Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Dank Doppelkammerkarpulen kommen sensible Medikamente sicher auf den Markt

22.01.2016

Neue Karpule von SCHOTT ermöglicht stabile Lagerung, zuverlässige Rekonstituierung, einfache und sichere Verabreichung von sensiblen Biotech-Medikamenten.

Viele neue Wirkstoffe lassen sich nur in gefriergetrockneter Form stabil lagern und müssen vor der Injektion rekonstituiert, also wieder verflüssigt werden. SCHOTT hat für solche sensiblen Medikamentenformulierungen eine Verpackungsvariante entwickelt: eine Doppelkammerkarpule für Pen-Systeme.


Mit Hilfe der SCHOTT Doppelkammerkarpulen können entweder Flüssigkeiten mit Flüssigkeiten oder Flüssigkeiten mit pulverförmigen Wirkstoffen kombiniert werden.


Die SCHOTT Karpulen sind kompatibel mit gängigen Pensystemen. Die Position des Bypass oder der Rand lassen sich flexibel an Kundenwünsche anpassen.

Sie transportiert den gefriergetrocknenten Wirkstoff und die für die Rekonstituierung benötigte Lösung in zwei hintereinander gelagerten Kammern, getrennt durch einen Stopfen. Über einen Bypass lassen sich Wirkstoff und Lösung kurz vor der Injektion miteinander vermischen und dann einfach und sicher mit Hilfe eines Pens verabreichen. Das System ist aufgrund der hohen Dosiergenauigkeit besonders bei hochkonzentrierten Medikamenten für den Patienten vorteilhaft.

„Viele neue Medikamente sind zunächst als Lyophilisat erhältlich, weil die Hersteller nach einer Möglichkeit suchen, sensible Medikamente stabil aufzubewahren.“, sagt SCHOTT Produktmanagerin Andrea Wesp. „Wenn sich Hersteller für eine Doppelkammerkarpule entscheiden, müssen sie keinen Kompromiss eingehen: Die Komponenten sind optimal gelagert und geschützt, lassen sich einfach rekonstituieren und sicher verabreichen – vier Vorteile auf einmal.“

Kompatibel mit gängigen Pen-Systemen

Die Anwendung ist denkbar einfach: Dreht man den Pen-Verschluss, wird der Stopfen auf Höhe des Bypass geschoben und die Flüssigkeit fließt durch die knapp 0,1 Millimeter schmale Öffnung in die vordere Kammer. Dort mischt sie sich mit der zweiten Komponente. Anschließend lässt sich das fertige Medikament durch Auslösen des Pens injizieren – ohne Kontaminationsrisiko und in der exakten Dosis.

Die SCHOTT Karpulen sind kompatibel mit gängigen Pen-Systemen und lassen sich an die Bedürfnisse der Pharmakunden anpassen. Zum Beispiel ist es möglich, die Position des Bypass zu verändern oder den Rand anzupassen. „Das ist wichtig, falls ein Kunde den Wirkstoff direkt in Pulverform abfüllen will“, so Wesp. Alternativ kann der Wirkstoff auch flüssig abgefüllt und dann in einem Gefriertrockner lyophilisiert werden.

Pressekontakt

SCHOTT AG
Christina Rettig
Public Relations Manager
Phone: +49 (0)6131 - 66 4094
christina.rettig@schott.com
www.schott.com

ÜBER SCHOTT

SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas und Glaskeramik. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren herausragender Entwicklungs-, Material- und Technologiekompetenz bietet das Unternehmen ein breites Portfolio hochwertiger Produkte und intelligenter Lösungen an. Damit ist SCHOTT ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel die Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Elektronik, Optik, Automotive und Aviation. SCHOTT hat das Ziel, mit seinen Produkten zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu werden. Das Unternehmen setzt auf Innovationen und nachhaltigen Erfolg. Mit Produktions- und Vertriebsstandorten in 35 Ländern ist der Konzern weltweit präsent. Rund 15.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2014/2015 einen Umsatz von 1,93 Milliarden Euro. Die Muttergesellschaft SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr.


Pressekontakt
SCHOTT AG - Hattenbergstrasse 10 - 55122 Mainz - Deutschland
Phone: +49 (0)6131/66-2411 - www.schott.com

Christina Rettig | SCHOTT AG

Weitere Berichte zu: Glaskeramik Injektion Kompromiss Medikamente SCHOTT

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Sehbehinderte sollen durch Elektrostimulationen besser sehen
09.07.2020 | Universität Zürich

nachricht Lichtorgel im Ohr: Erstmals Einsatz von vielkanaligen Cochlea-Implantaten mit Mikro-Leuchtdioden
06.07.2020 | Universitätsmedizin Göttingen - Georg-August-Universität

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Erkenntnisse über Flüssigkeiten, die ohne Widerstand fließen

Verlustfreie Stromleitung bei Raumtemperatur? Ein Material, das diese Eigenschaft aufweist, also bei Raumtemperatur supraleitend ist, könnte die Energieversorgung revolutionieren. Wissenschaftlern vom Exzellenzcluster „CUI: Advanced Imaging of Matter“ an der Universität Hamburg ist es nun erstmals gelungen, starke Hinweise auf Suprafluidität in einer zweidimensionalen Gaswolke zu beobachten. Sie berichten im renommierten Magazin „Science“ über ihre Experimente, in denen zentrale Aspekte der Supraleitung in einem Modellsystem untersucht werden können.

Es gibt Dinge, die eigentlich nicht passieren sollten. So kann z. B. Wasser nicht durch die Glaswand von einem Glas in ein anderes fließen. Erstaunlicherweise...

Im Focus: The spin state story: Observation of the quantum spin liquid state in novel material

New insight into the spin behavior in an exotic state of matter puts us closer to next-generation spintronic devices

Aside from the deep understanding of the natural world that quantum physics theory offers, scientists worldwide are working tirelessly to bring forth a...

Im Focus: Im Takt der Atome: Göttinger Physiker nutzen Schwingungen von Atomen zur Kontrolle eines Phasenübergangs

Chemische Reaktionen mit kurzen Lichtblitzen filmen und steuern – dieses Ziel liegt dem Forschungsfeld der „Femtochemie“ zugrunde. Mit Hilfe mehrerer aufeinanderfolgender Laserpulse sollen dabei atomare Bindungen punktgenau angeregt und nach Wunsch aufgespalten werden. Bisher konnte dies für ausgewählte Moleküle realisiert werden. Forschern der Universität Göttingen und des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen ist es nun gelungen, dieses Prinzip auf einen Festkörper zu übertragen und dessen Kristallstruktur an der Oberfläche zu kontrollieren. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature erschienen.

Das Team um Jan Gerrit Horstmann und Prof. Dr. Claus Ropers bedampfte hierfür einen Silizium-Kristall mit einer hauchdünnen Lage Indium und kühlte den Kristall...

Im Focus: Neue Methode führt zehnmal schneller zum Corona-Testergebnis

Forschende der Universität Bielefeld stellen beschleunigtes Verfahren vor

Einen Test auf SARS-CoV-2 durchzuführen und auszuwerten dauert aktuell mehr als zwei Stunden – und so kann ein Labor pro Tag nur eine sehr begrenzte Zahl von...

Im Focus: Robuste Materialien in Schwingung versetzt

Kieler Physikteam beobachtet in Echtzeit extrem schnelle elektronische Änderungen in besonderer Materialklasse

In der Physik werden sie zurzeit intensiv erforscht, in der Elektronik könnten sie ganz neue Funktionen ermöglichen: Sogenannte topologische Materialien...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Intensiv- und Notfallmedizin: „Virtueller DIVI-Kongress ist ein Novum für 6.000 Teilnehmer“

08.07.2020 | Veranstaltungen

Größte nationale Tagung für Nuklearmedizin

07.07.2020 | Veranstaltungen

Corona-Apps gegen COVID-19: Nationalakademie Leopoldina veranstaltet internationales virtuelles Podiumsgespräch

07.07.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Erkenntnisse über Flüssigkeiten, die ohne Widerstand fließen

09.07.2020 | Physik Astronomie

Forscher der Universität Bayreuth entdecken außergewöhnliche Regeneration von Nervenzellen

09.07.2020 | Biowissenschaften Chemie

Selbstadaptive Systeme: KI übernimmt Arbeit von Software-Ingenieuren

09.07.2020 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics