Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Technologien für die Kniechirurgie

27.11.2006
Verletzungen an den Kniebändern erfordern meist eine chirurgische Widerherstellung mittels eines neuen Implantats. Obwohl solche Operationen weltweit häufig vorgenommen werden, ist der Fehleranteil hoch, was oft zu chronischen Problemen führt.

Ein KMU aus Israel bietet nun eine Lösung an, um die Mängel der bisherigen Technik zu überwinden. Bei dem neuartigen Ansatz nutzt man ein minimal invasives Verfahren, wodurch das Knieband an Schienbein und Oberschenkelknochen verankert wird. Zu den wichtigsten Vorzügen dieser Technik zählt, dass der auf dem Implantat lastende Druck gleichmäßig wirkt. Weitere Vorteile sind die minimale Anzahl von Nähten beim Implantat und die kürzeren Heilungszeiten.

Das Gegentaktverfahren ermöglicht eine gleichförmige Druckeinwirkung auf das Kniebandimplantat, weshalb es zwischen dem Implantat und dem Knochen zu einem einheitlichen Kontakt kommt. Dies ist anders als bei den sonstigen handelsüblichen Produkten, bei denen auf dem Implantat ein Druckgradient einwirkt, weshalb meist die Heilung länger dauert.

Die Entwickler dieser Technik streben eine Zusammenarbeitsvereinbarung mit einem Partner aus der Industrie an, der das fertige Produkt herstellen und das Verfahren weiterentwickeln kann. Der finanzielle Gewinn dürfte groß sein, da der medizinische Bedarf an einer langfristigen und zuverlässigen Lösung in diesem Bereich noch ungedeckt ist. Zu Vorführungszwecken steht ein Prototyp bereit und die Patente für diese Technik sind beantragt.

Shmuel Zissman | ctm
Weitere Informationen:
http://www.industry.org.il

Weitere Berichte zu: Implantat Kniechirurgie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Mobile Herz-Lungen-Maschine ermöglicht akute Notfallversorgung
15.11.2018 | Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e.V.

nachricht Mit Gold Krankheiten aufspüren
14.11.2018 | Universität Hamburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nonstop-Transport von Frachten in Nanomaschinen

Max-Planck-Forscher entdecken die Nanostruktur von molekularen Zügen und den Grund für reibungslosen Transport in den „Antennen der Zelle“

Eine Zelle bewegt sich ständig umher, tastet ihre Umgebung ab und sendet Signale an andere Zellen. Das ist wichtig, damit eine Zelle richtig funktionieren kann.

Im Focus: Nonstop Tranport of Cargo in Nanomachines

Max Planck researchers revel the nano-structure of molecular trains and the reason for smooth transport in cellular antennas.

Moving around, sensing the extracellular environment, and signaling to other cells are important for a cell to function properly. Responsible for those tasks...

Im Focus: InSight: Touchdown auf dem Mars

Am 26. November landet die NASA-Sonde InSight auf dem Mars. Erstmals wird sie die Stärke und Häufigkeit von Marsbeben messen.

Monatelanger Flug durchs All, flammender Abstieg durch die Reibungshitze der Atmosphäre und sanftes Aufsetzen auf der Oberfläche – siebenmal ist das Kunststück...

Im Focus: Weltweit erstmals Entstehung von chemischen Bindungen in Echtzeit beobachtet und simuliert

Einem Team von Physikern unter der Leitung von Prof. Dr. Wolf Gero Schmidt, Universität Paderborn, und Prof. Dr. Martin Wolf, Fritz-Haber-Institut Berlin, ist ein entscheidender Durchbruch gelungen: Sie haben weltweit zum ersten Mal und „in Echtzeit“ die Änderung der Elektronenstruktur während einer chemischen Reaktion beobachtet. Mithilfe umfangreicher Computersimulationen haben die Wissenschaftler die Ursachen und Mechanismen der Elektronenumverteilung aufgeklärt und visualisiert. Ihre Ergebnisse wurden nun in der renommierten, interdisziplinären Fachzeitschrift „Science“ veröffentlicht.

„Chemische Reaktionen sind durch die Bildung bzw. den Bruch chemischer Bindungen zwischen Atomen und den damit verbundenen Änderungen atomarer Abstände...

Im Focus: Rasende Elektronen unter Kontrolle

Die Elektronik zukünftig über Lichtwellen kontrollieren statt Spannungssignalen: Das ist das Ziel von Physikern weltweit. Der Vorteil: Elektromagnetische Wellen des Licht schwingen mit Petahertz-Frequenz. Damit könnten zukünftige Computer eine Million Mal schneller sein als die heutige Generation. Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) sind diesem Ziel nun einen Schritt nähergekommen: Ihnen ist es gelungen, Elektronen in Graphen mit ultrakurzen Laserpulsen präzise zu steuern.

Eine Stromregelung in der Elektronik, die millionenfach schneller ist als heutzutage: Davon träumen viele. Schließlich ist die Stromregelung eine der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Personalisierte Implantologie – 32. Kongress der DGI

19.11.2018 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz diskutiert digitale Innovationen für die öffentliche Verwaltung

19.11.2018 | Veranstaltungen

Naturkonstanten als Hauptdarsteller

19.11.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Für eine neue Generation organischer Leuchtdioden: Uni Bayreuth koordiniert EU-Forschungsnetzwerk

20.11.2018 | Förderungen Preise

Nonstop-Transport von Frachten in Nanomaschinen

20.11.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie sich ein Kristall in Wasser löst

20.11.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics