Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kooperation für Prozessoptimierungen im akut-medizinischen Bereich

09.11.2005


Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und der Lübecker Medizintechnik-Hersteller Dräger Medical haben gestern Abend eine auf mehrere Jahre angelegte Kooperation beschlossen. Langfristiges Ziel ist es, die Abläufe entlang der Patientenprozesskette im klinischen Akutbereich laufend zu verbessern. So sollen nicht nur die Therapiequalität, sondern auch die Qualität der Patientenüberwachung und -dokumentation kontinuierlich optimiert werden.

Dräger Medical wird eine Patientenmonitoringanlage für alle Fach-disziplinen und ein Patientendaten-Managementsystem für den intensiv-medizinischen Bereich im UKE liefern. Die sukzessive Monitoring-ausstattung soll bis März 2008 abgeschlossen sein. Vor dem Hintergrund der angestrebten Prozessoptimierungen kommt dem Thema Workflow-Verbesserung eine entscheidende Bedeutung im Kooperationsvertrag zu – von Prozessanalysen und daraus abgeleiteten Strukturveränderungen über klinische Forschungsprojekte, experimentelle und klinische Validierungsverfahren von Hard- und Software, Ausbildung und Training bis hin zu anschließenden Veröffentlichungen der erzielten Ergebnisse.

Prof. Dr. Jörg F. Debatin, Vorstandsvorsitzender des UKE, erwartet: „Mit den gemeinsam entwickelten Lösungen werden wir in der Lage sein, unsere klinikeigenen Prozesse effizienter zu gestalten, gleichzeitig die Patientenversorgung zu verbessern und die Therapiekosten zu senken.“

„Mit dieser Standardisierungsmaßnahme wird eine System-Durchgängig-keit über alle Fachdisziplinen hinweg gewährleistet. Dabei werden wir UKE-interne aber auch externe Patiententransporte unter Prozess-kostensicht berücksichtigen und dadurch Einsparpotenziale für das UKE herausarbeiten“, ergänzt Dr. Wolfgang Reim, Vorstandsvorsitzender der Dräger Medical AG & Co. KG.

Über Dräger Medical:

Dräger Medical AG & Co. KG ist einer der weltweit führenden Hersteller medizintechnischer Geräte, der umsatzstärkste Teilkonzern der Drägerwerk AG (deren Anfänge auf das Jahr 1889 zurückgehen) sowie ein Joint Venture zwischen der Drägerwerk AG (65 Prozent) und der Siemens AG (35 Prozent). Der Teilkonzern bietet Produkte, Dienstleistungen und integrierte CareArea™-Lösungen entlang der Patientenprozesskette: von der Notfallmedizin über den perioperativen Bereich, die Intensiv- und Perinatalmedizin bis hin zu Home Care. Dräger Medical hat seinen Hauptsitz in Lübeck und beschäftigt weltweit rund 6.000 Mitarbeiter.

Über das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf:

Das UKE als ein Krankenhaus der Maximalversorgung ist mit rund 1400 Betten das größte unter den Hamburger Krankenhäusern. Im Jahr nimmt das Klinikum rund 50.000 Patienten stationär auf; hinzu kommen 70.000 ambulante Patienten und 40.000 Notfallbehandlungen. Über die Krankenversorgung hinaus hat das UKE auch die Aufgabe, Forschung zu betreiben und als Medizinische Fakultät der Universität Hamburg Studierende auszubilden. Die mehr als 80 interdisziplinär zusammenarbeitenden Kliniken, Polikliniken und Institute des UKE bilden 14 Zentren. Von den fast 6100 Beschäftigten sind über 1100 Ärzte und Naturwissenschaftler; im Pflegedienst arbeiten fast 2900 Schwestern, Pfleger und Therapeuten; rund 1000 Mitarbeiter sind in den Laboren und Untersuchungsbereichen beschäftigt. Bis zum Jahr 2008 werden im Zentrum des UKE-Geländes ein Neubau mit 750 Betten sowie ein Forschungsgebäude errichtet.

Pressekontakt Dräger Medical:
Dräger Medical AG & Co. KG
Head of Public Relations
Claudia Büring
Moislinger Allee 53-55
23542 Lübeck / Germany
Telefon +49 451 8 82-1986
Fax +49 451 8 82-3197
claudia.buering@draeger.com

Pressekontakt UKE:
Priv.-Doz. Dr. Mathias Goyen
Leiter Unternehmenskommunikation
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistraße 52
20246 Hamburg
Tel.: 040 42803 6071
Fax: 040 42803 2522
goyen@uke.uni-hamburg.de


Claudia Büring | Dräger Medical AG & Co. KG
Weitere Informationen:
http://www.draeger-medical.com
http://www.uke.uni-hamburg.de

Weitere Berichte zu: UKE

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Zuhause mit digitaler Hilfe gesund werden
17.07.2019 | Westfälische Hochschule

nachricht Rostocker Forscher entwickeln neues Medizin-Gerät
15.07.2019 | Universität Rostock

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanopartikel mit neuartigen elektronischen Eigenschaften

Forscher der FAU haben Konzept zur Steuerung von Nanopartikeln entwickelt

Die optischen und elektronischen Eigenschaften von Aluminiumoxid-Nanopartikeln, die eigentlich elektronisch inert und optisch inaktiv sind, können gesteuert...

Im Focus: First-ever visualizations of electrical gating effects on electronic structure

Scientists have visualised the electronic structure in a microelectronic device for the first time, opening up opportunities for finely-tuned high performance electronic devices.

Physicists from the University of Warwick and the University of Washington have developed a technique to measure the energy and momentum of electrons in...

Im Focus: Neues Verfahren für den Kampf gegen Viren

Forschende der Fraunhofer-Gesellschaft in Sulzbach und Regensburg arbeiten im Projekt ViroSens gemeinsam mit Industriepartnern an einem neuartigen Analyseverfahren, um die Wirksamkeitsprüfung von Impfstoffen effizienter und kostengünstiger zu machen. Die Methode kombiniert elektrochemische Sensorik und Biotechnologie und ermöglicht erstmals eine komplett automatisierte Analyse des Infektionszustands von Testzellen.

Die Meisten sehen Impfungen als einen Segen der modernen Medizin, da sie vor gefährlichen Viruserkrankungen schützen. Doch bevor es ein Impfstoff in die...

Im Focus: Großes Potenzial: Aktoren und Sensoren mit 3D-Druck in komplexe Bauteile integrieren

Der additiven Fertigung wird eine große Zukunft vorhergesagt. So lassen sich mit Hilfe des 3D-Drucks beispielsweise die Anzahl der Komponenten komplexer, individualisierter Baugruppen stark reduzieren und viele Funktionen direkt in ein Bauteil integrieren. Das vereinfacht den Herstellungsprozess und verringert den notwendigen Bauraum. Um diese Vorteile auch für mechatronische Systeme zu nutzen, forschen Wissenschaftler im Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in mehreren Projekten an der additiven Fertigung von integrierten Aktoren und Sensoren. Diese können in Leichtbaustrukturen störende oder schädigende Vibrationen mindern sowie Strukturen überwachen.

Aufgrund der Ergebnisse ihrer Forschungsprojekte sehen die Wissenschaftler des Fraunhofer LBF großes Potenzial für die additive Fertigung mechatronischer...

Im Focus: Megakaryozyten als „Türsteher“ und Regulatoren der Zellmigration im Knochenmark

In einer neuen Studie zeigen Wissenschaftler der Universität Würzburg und des Universitätsklinikums Würzburg, dass Megakaryozyten als eine Art „Türsteher“ auftreten und so die Eigenschaften von Knochenmarksnischen und die Dynamik der Zellmigration verändern. Die Studie wurde im Juli im Journal „Haematologica“ veröffentlicht.

Die Hämatopoese ist der Prozess der Bildung von Blutzellen, der überwiegend im Knochenmark auftritt. Das Knochenmark produziert alle Arten von Blutkörperchen:...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Testzone für die KI-gestützte Produktion

18.07.2019 | Veranstaltungen

„World Brain Day“ zum Thema Migräne: individualisierte Therapie statt Schmerzmittelübergebrauch

18.07.2019 | Veranstaltungen

Kosmos-Konferenz: Navigating the Sustainability Transformation in the 21st Century

17.07.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Ein gestörter Geruchssinn hindert Tabakschwärmer an der Futtersuche, nicht aber an der Eiablage

19.07.2019 | Biowissenschaften Chemie

Testzone für die KI-gestützte Produktion

18.07.2019 | Veranstaltungsnachrichten

„World Brain Day“ zum Thema Migräne: individualisierte Therapie statt Schmerzmittelübergebrauch

18.07.2019 | Veranstaltungsnachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics