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VDE zeigt Zukunft mit Neurochips / Hilfe bei Erblindung, Taubheit, Parkinson-Syndrom, Epilepsie u.a.

12.10.2005


Welche Möglichkeiten es gibt, durch implantierte Neurochips wichtige Körperfunktionen elektronisch präzise steuern zu können, zeigt die Studie des VDE über Neurotechnik. Durch die elektrische Stimulation im zentralen Nervensystem kann die Lebensqualität Kranker entscheidend verbessert werden. Die Studie zeigt, dass Forscher weltweit auf Neuro-Implantate setzen. So können in naher Zukunft Mikrochips neurotechnisch eingepflanzt im menschlichen Körper wahre Wunder vollbringen. Richtig implantiert kann Seh- und Gehörsinn wieder hergestellt werden. Auch Patienten mit Parkinson-Syndrom oder Menschen, die unter Epilepsie leiden, können von neurotechnischen Mikrochips Heilung erwarten.

Deutschland gehört bei Mikrosystemen in der Medizin wissenschaftlich und wirtschaftlich zu den weltweit wichtigsten und führenden Standorten. Schon heute übernehmen bereits mehr als 1,2 Millionen implantierte Neuroprothesen wichtige Körperfunktionen zur Verbesserung der Lebensqualität. Die Implantate wirken nicht wie viele Medikamente im ganzen Körper, sie sind abschaltbar und reversibel. So können Funktionsverluste ausgeglichen werden, die keiner anderen Therapieform zugänglich sind.

VDE-Pressekonferenz zur Studie Anwendungsfeld Neuroprothetik/Neurotechnik
Neue Strategien zur Behandlung verlorener oder gestörter Funktionen im Nervensystem
am Montag, 17. Oktober 2005, 11.00 bis 12.00 Uhr, im Hotel Bayerischer Hof, Clubraum, Promenadeplatz 2-6, 80333 München

Ihre Gesprächspartner:

  • Prof. Dr.-Ing. Klaus-Peter Hoffmann, Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT,
  • St. Ingbert, Leiter Abteilung Medizintechnik und Neuroprothetik,
  • Prof. Dr.-Ing. Armin Bolz, Geschäftsführender Gesellschafter Corscience GmbH & Co. KG,
  • PD Dr. med. Steffen Rosahl, Universitätsklinikum Freiburg, Neurozentrum und Allgemeine Neurochirurgie.

Ursula Gluske-Tibud | idw
Weitere Informationen:
http://www.vde.com/dgbmt

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