Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit dem "Mobilen Schlaflabor" im Wissenschaftsjahr 2009 auf Forschungsexpedition Deutschland

22.09.2009
Im Auftrag der Forschung: Schlafen für den Unterricht

Das sprichwörtliche "Lernen im Schlaf" wird für Münchner Schüler in den kommenden Monaten zur Realität. Wissenschaftler vom Zentrum für Chronobiologie an der Ludwigs-Maximilians-Universität München haben einen Rettungswagen zum "Mobilen Schlaflabor" umgerüstet, um das Schlafverhalten von Jugendlichen zu erforschen.

Gestartet wird das Projekt am 25. September 2009 im Rahmen der "Nacht der Wissenschaften". Das Mobile Schlaflabor kann ab 20:00 Uhr an der Passage Maximilianstrasse/Altstadtring besichtigt werden. Ab Oktober 2009 werden Schulhöfe in München und Umgebung angesteuert.

Im Inneren des "Schlafwagens" befinden sich alle Messinstrumente, die zur Untersuchung des Schlafes benötigt werden. Gemessen werden zum Beispiel Hirnströme und Muskelspannung der Schüler. Darüber hinaus werden Tests zur Motorik und Sprache gemacht. Die Auswertung der Daten gibt Aufschluss über das individuelle Schlafbedürfnis und Ursachen für mögliche Schlafstörungen.

Mit dem "Mobilen Schlaflabor" bauen die Münchner Schlafforscher ihre Studie zur Chronobiologie, der sogenannten "inneren Uhr" des Menschen, aus. Dabei interessieren sie speziell die Schlafgewohnheiten von Jugendlichen. Das Projekt ist Bestandteil des Hochschulwettbewerbs "Alltagstauglich" im Wissenschaftsjahr 2009 - Forschungsexpedition Deutschland. Ergänzend zum Selbstversuch bietet die Universität auch Unterrichtsstunden zur Chronobiologie an, in der die Jugendlichen lernen, welche Rolle Schlaf und Entspannung für ihre Gesundheit spielen.

Informationen zum "Mobilien Schlaflabor" und freie Einsatztermine bei:
Frau Ildiko Meny, Institut für Medizinische Psychologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, Tel: (089) 2180 75 239, E-Mail: clockwork@med.uni-muenchen.de

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung richtet in den Wissenschaftsjahren seit dem Jahr 2007 Wettbewerbe für Hochschulen aus. Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen in Deutschland können sich mit Ideen für Projekte zu ausgewählten Themen bewerben. Eine Jury wählt die 15 besten Ideen aus, die Gewinner erhalten 10.000 Euro für die Umsetzung des Projektes. Die Gewinner-Projekte sollen die Bedeutung und die Leistungen von Wissenschaft einer breiten Öffentlichkeit, insbesondere Schülerinnen und Schülern vermitteln. Das Thema des Hochschulwettbewerbes im Wissenschaftsjahr 2009 - Forschungsexpedition Deutschland lautete "Alltagstauglich" - gesucht wurden originelle und kreative Ideen, die das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft darstellen.

Pressekontakt:
Wettbewerbsbüro Hochschulwettbewerb "Alltagstauglich"
des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) c/o wbpr / Schumannstraße 5 / 10117 Berlin
Tel.: (030) 288 761 32 / Fax: (030) 288 761 11
E-Mail: karina.kliczkowski@wbpr.de

Karina Kliczkowski | wbpr
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Gangmessdaten visualisieren und analysieren
16.07.2018 | Fachhochschule St. Pölten

nachricht „Small meets smaller“ – Nanopartikel beeinflussen Schimmelpilzinfektion der Atemwege
05.07.2018 | Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Optische Kontrolle von Herzfrequenz oder Insulinsekretion durch lichtschaltbaren Wirkstoff

17.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Umweltressourcen nachhaltig nutzen

17.07.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Textilien 4.0: Smarte Kleidung und Wearables als Innovation

17.07.2018 | Innovative Produkte

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics