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Intelligente Digitalisierungskonzepte - Fokus: Betriebliche Gesundheitsförderung

14.05.2019

Zahlreiche Umfragen unter Führungskräften belegen, dass die wenigsten Firmen und Organisationen damit rechnen, dass ihr Geschäftsmodell so wie derzeit organisiert, tatsächlich bestehen bleiben kann. Die Digitalisierung ist eine der wichtigsten Führungsaufgaben, sie bewegt zahlreiche Unternehmen und deren interne Strukturen und sie macht auch vor dem Bereich Gesundheitsförderung/Gesundheitsmanagement nicht halt.

Weit über das Thema BGF (Betriebliche Gesundheitsförderung) hinaus hat die Unternehmensgruppe Profession Fit die Branche analysiert und sich innerhalb kürzester Zeit als  Marktführer und BGF-Community  Nummer 1 für den D/A/CH Markt aufstellen können. Weitere Zielländer sind geplant.


Intelligente Verzahnung von Digitalen Angeboten und Tools zur Mitarbeiterbindung,

Bildrechte: www.profession-fit.de


Digitale PLATTFORM, Schaeffler Health Coach Bildrechte: www.profession-fit.de

Die Gruppe setzt zudem ganz neue Maßstäbe bei der Vernetzung im Bereich Gesundheitsförderung. Im Gespräch mit Bernhard Schindler, Gründer und Geschäftsführer der Gruppe.

IR: Herr Schindler, Gesundheitsmanagement in den Unternehmen, das ist ein dauerhaft wichtiges Thema, mit dem sich jedoch sehr viele Firmen weiterhin schwertun. Was hat Sie bewogen, Profession Fit ins Leben zu rufen und was machen Sie hier anders?

B. Schindler: Viele Standards werden seit Jahren angeboten wie die Entgeltoptimierung oder die klassischen BGM-Prozesse. Vieles davon wird aber trotz Anbieterfülle nicht oder zu wenig genutzt. Das hat mich bewogen, noch intensiver nachzuforschen. Warum scheitert BGM so häufig? Gleichzeitig war und ist es faszinierend zu beobachten, wie die alltägliche Vernetzung in der Kommunikation durchaus stattfindet und zunimmt. Mit den Messengern und den Communities kam ja entsprechend neuer Wind in die Arbeitswelt. Also stellte sich mir die entscheidende Frage: Wäre es in genau dieser Situation sinnvoll BGM zu digitalisieren und wenn ja wie? Im Jahre 2015 haben wir auf der konzeptionellen Ebene und mit den Vorarbeiten für die Einbindung wichtiger Partner die Profession Fit gegründet. In den Folgejahren ein IT-System aufgesetzt, welches verschiedenste Formen digitaler Systeme und HR-Prozesse bündelt.

IR: Wie muss man sich den Bündelungsprozess vorstellen?

B. Schindler: Wenn Sie Prozesse digitalisieren, kommt einiges bei HR zusammen. Von der Personalabrechnung, Krankheitsmeldung, Arbeits- und Umweltschutz, Mitarbeiterprogrammen, Abfragen der Berufsgenossenschaften, Fort- und Weiterbildungen bis hin zum Wissensmanagement. Alles, was Sie an Einzelmaßnahme kennen, wird  bei uns zusammengefasst in einem System. Wir gehen also vom werthaltigen Einzelmaßnahmentool hin zum wertefundierten ganzheitlichen System. Die Firmen geben das für die Realisierung individuell vor. Jeder Mitarbeiter bekommt einen Account für sein jeweiliges Gerät. Es gibt keine Insellösung, der Mitarbeiter kann sämtliche Firmenkanäle so nutzen, dass BGF nicht losgelöst angeboten wird. Wir erleben in letzter Zeit zudem eine stärkere Zurückhaltung bei den klassischen Angeboten, das macht sich insofern bemerkbar, dass immer mehr Krankenkassen und Firmen direkt auf uns zukommen.

IR: Wie wird die Verzahnung umgesetzt?

B. Schindler: Profession Fit arbeitet von Beginn an sehr eng mit Krankenkassen und Berufsgenossenschaften zusammen, zudem realisieren wir die psychische Gefährdungsbeurteilung und reagieren auf steigende Nachfrage zu den Gefährdungspotentialen und dem Umgang damit. Zu unserem Angebot rund um Prävention, Fitness- und Gesundheitsmanagement gehören demzufolge auch Angst- und Suchtkurse. Was die Informationskanäle im Unternehmen betrifft, so haben wir unter anderem das Wissensmanagement über Wissens-Datenbanken gelöst und integriert. Auch die Kursbuchung kann vom Mitarbeiter inhouse oder extern gebucht werden, es kann bei Bedarf mit den Krankenkassen direkt kommuniziert werden. Die Sachbezüge werden zudem intelligent verknüpft mit Videos, Gamification und verschiedenen kommunikativen Elementen. Es gibt sogar eine  Benefit Card (Mastercard mit Corporate Branding und entsprechenden Credits für Sachbezüge) samt Abrechnungsprocedere. All dies wird in der Bündelung sehr gut wahrgenommen.  

IR: Haben Sie ein Praxisbeispiel, wie ist das Nutzerverhalten?

B. Schindler: 35-55 Prozent Teilnahmequote täglich im System zu sehen, das ist schon selbsterklärend und hebt sich signifikant von Insellösungen ab. Zahlen gefällig? Beim Unternehmen Schaeffler integriert wurde der Schaeffler Health Coach in einem System aus App & Dashboard über 15 Einzelmaßnahmen. Vorher nutzten nur wenige der 38.000 Mitarbeiter in Deutschland die zahlreichen BGF-Maßnahmen, mit dem Schaeffler Health Coach sind nun 36.453 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im System. Wir haben hier über 70 Prozent Aktivitäts- und Teilnahmequote. Warum das so gut funktioniert? Hier kommen sehr viele Aspekte in einem System zusammen: Abgebildet werden das Intranet, der betriebsmedizinische Dienst, Wissensmanagement, die Kanäle hin zur Berufsgenossenschaft bis hin zu interaktiven Quizformaten, Messengerdiensten, Onlinetermine für Behandlungen, Challenges bis hin zur Skibusplanung u.v.m. Ein lebendiges System, welches für die Mitarbeiter angelegt ist und entsprechend honoriert wird. Immer mehr Firmen verstehen, warum dieses Prinzip so gut funktioniert und wollen das angepasst an ihre Firmenstrukturen mit uns umsetzen.

IR: Der Markt in Deutschland ist das eine, aber Sie gehen ja weiter?

B. Schindler: Durch die kürzliche Übernahme von My Fitness Card und My Fitness Video kann PROFESSION FIT eine in der Betrieblichen Gesundheitsförderung in Deutschland einzigartige Kombination anbieten: Zusätzlich zu Deutschlands Online-BGF Nummer eins erhalten die User Zugang zu 24.000 Kursen, mehr als 1.000 Sport- und Fitness-Studios, 450 Online-Fitness-Videos sowie zahlreiche In- und Outdooraktivitäten – alles mit einer Karte und alles aus einem Haus. Für uns war zudem wichtig, dass wir auch in Österreich regional tätig werden. Da ich den Markt und die Wirtschafts- sowie Gesundheitsförderungsstruktur seit Jahren sehr gut kenne, sind wir hier aktiv geworden genauso wie in Italien. Derzeit sind wir 60 Mitarbeiter in Deutschland, sieben in Österreich, bauen weitere Zielländer in Europa auf. Wir sind aber mittlerweile auch auf dem amerikanischen Markt aktiv, dieses Engagement entstand folgerichtig durch die enge Kooperation mit Apple, welche auf uns zugekommen sind.

Vielen Dank für das Gespräch.

Über Profession Fit

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter Bernhard Schindler hat die betriebliche Gesundheitsförderung ins Zeitalter der Digitalisierung geführt und mit Profession Fit Deutschlands Gesundheitscommunity Nr. 1 aufgebaut. Das Profession-Fit-Multikomponentensystem ist eine digitale Plattform, mit der Unternehmen nachhaltig die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern, diese gekonnt weiterbilden und binden sowie Krankenfehltage wissenschaftlich nachgewiesen reduzieren. Das System von Profession Fit kann auf Tablet, Smartphone und PC mit Android- oder iOS-Betriebssystem installiert werden. Die Profession Fit BGF GmbH wurde 2015 gegründet, im Jahr 2016 bezog sie den Profession Fit Businesstower in Ergolding bei Landshut und errichtete ein Rechenzentrum in Deutschland. 2017 übernahmen erste namhafte Krankenkassen das digitale Corporate Health System von Profession Fit, in deren Folge Profession Fit zum Marktführer in der digitalen betrieblichen Gesundheitsförderung in Deutschland wurde.


Mehr Infos: www.profession-fit.de

Presseteam | Profession Fit

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