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Heuschnupfen: Heute schon an Pollenflug-Saison 2013 denken!

29.08.2012
Dresdner Uniklinikum sucht Probanden

In mehr als zehn laufenden oder in Vorbereitung befindlichen Studien überprüfen Experten des Universitäts AllergieCentrums am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden innovative Immuntherapien für Heuschnupfen-Patienten.

Die Allergologen der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde suchen hierzu Probanden, die an einer Birken- oder Gräserpollen-Allergie leiden. In den Studien geht es darum, die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Medikamenten zur Hyposensibilisierung – das ist die schleichende Gewöhnung des Körpers an die Allergie auslösenden Substanzen – zu kontrollieren.

Mit dem Spätsommer beginnt für Heuschnupfen-Patienten die schönste Zeit des Jahres: Bis in den Januar hinein schwirren nur wenige oder gar keine der Blütenpollen umher, auf die sie im Frühjahr und Sommer so allergisch reagieren. „Trotzdem sollen Betroffene bereits jetzt an die kommende Pollenflug-Saison denken und den Körper langsam an die die Allergie auslösenden Substanzen zu gewöhnen“, sagt Dr. Bettina Hauswald.
Die erfahrene Allergologin der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde sucht Probanden für bundesweit laufende Studien, um diese hochwirksamen Therapien kontinuierlich wissenschaftlich zu überprüfen. Bei der so genannten Hyposensibilisierung werden diese Substanzen gezielt in den Körper eingeschleust – unter die Haut injiziert oder alternativ mit jeweils unter die Zunge gegebenen Tabletten oder Tropfen.

Umfassende Untersuchungen und kostenlose Medikamente
Bevor ein Heuschnupfen-Patient in eine der Studien aufgenommen wird, untersuchen ihn die Allergologen des Uniklinikums eingehend. Weiterer Vorteil einer Studienteilnahme ist, dass die Probanden kostenlos mit Medikamenten gegen die Heuschnupfen-Symptome versorgt werden und bei den meisten der Studien eine Aufwandsentschädigung erhalten.
An der Studie können Patienten teilnehmen, die
• zwischen 18 und 64 Jahre alt sind,
• unter Heuschnupfen leiden, der von Birken- oder Gräserpollen ausgelöst wird,
• sich in den letzten fünf Jahren keiner Hyposensibilisierung unterzogen haben.

Kontakt für Patienten
Studienschwester Korina Rydl
Telefon: 0351 458 3506
E-Mail: korina.rydl@uniklinikum-dresden.de

Kontakt für Journalisten
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Universitäts AllergieCentrum
Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Funktionsbereich Allergologie/Rhinologie
Leiterin: Dr. Bettina Hauswald
Tel.: 0351/ 4 58 44 30
E-Mail: bettina.hauswald@uniklinikum-dresden.de

Holger Ostermeyer | idw
Weitere Informationen:
http://www.uniklinikum-dresden.de/uac

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