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Herzwochen 2012 – Herz in Gefahr: Koronare Herzkrankheit erkennen und behandeln

17.07.2012
Bundesweite Informationskampagne der Deutschen Herzstiftung startet im November

„Herz in Gefahr“ ist das Motto der Herzwochen 2012 der Deutschen Herzstiftung, die sich der Koronaren Herzkrankheit widmen und bundesweit vom 1. bis zum 30. November 2012 stattfinden.

Die Koronare Herzkrankheit (KHK) zählt weltweit zu den häufigsten Herzerkrankungen. Millionen von Menschen leiden an Verengungen der Herzkranzgefäße. Allein in Deutschland werden jährlich rund 665 000 Patienten wegen einer KHK in Krankenhäuser eingeliefert.

Bei dieser Erkrankung kommt es infolge einer Verengung der Herzkranzgefäße zu einer Mangeldurchblutung des Herzens, im schlimmsten Fall führt sie zum Herzinfarkt und zur Herzschwäche. Die KHK zählt zu den bedeutendsten Ursachen für Invalidität und Tod, dies gilt für Männer wie für Frauen. Beeinflussbare Risikofaktoren (Rauchen, Bluthochdruck, Cholesterin, Diabetes) und nichtbeeinflussbare (Alter, Genetik) spielen für ihre Entstehung eine wichtige Rolle.

„Leider wird die Koronare Herzkrankheit oftmals erst dann ernst genommen, wenn sie zu einem Herzinfarkt geführt hat. Dabei lassen sich diese Erkrankung und ihre Symptome frühzeitig – d. h. schon in der Frühphase der stabilen Angina pectoris* – erkennen und durch Lebensstiländerung oder Medikamente wirksam behandeln“, betont der Herzspezialist Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Ein weiteres Problem: Viele Patienten meinen nach einer Stentimplantation oder Bypass-Operation, sie seien gesund, weil sie keine Beschwerden haben. „Ihnen ist nicht bewusst, dass sie noch immer an einer chronischen Herzerkrankung leiden und deshalb ihren Lebensstil ändern und auf Dauer ihre Medikamente einnehmen müssen. Hier besteht dringlicher Aufklärungsbedarf“, bemerkt Prof. Meinertz.

Informationsangebot: Kardiologen und Herzchirurgen klären auf, Messaktionen bundesweit, neuer Experten-Ratgeber

Ziel der bundesweiten Aufklärungskampagne ist es, die breite Öffentlichkeit für die Ursachen und Gefahren der Koronaren Herzkrankheit sowie für die Wichtigkeit der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung dieser Volkskrankheit zu sensibilisieren. Herzspezialisten auf dem Gebiet der KHK informieren über den heutigen Stand der Medizin und über wichtigste Entwicklungen.

Inhaltliche Grundlage der Kampagne ist die neue Experten-Broschüre „Herz in Gefahr – Koronare Herzkrankheit erkennen und behandeln“ mit Beiträgen von renommierten Kardiologen, Herzchirurgen und Pharmakologen, die über die Vorbeugung sowie über aktuelle Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten laienverständlich informieren.

Zu den Themen und Fragestellungen gehören:
- Wie kann man sich vor der Koronaren Herzkrankheit (KHK) schützen?
- Diagnostik heute: Alternativen zum Herzkatheter
- Überraschend: die Effekte von Bewegung
- Medikamente: Welche? Wann? Wie lange?
- Cholesterin: Wann Medikamente?
- Behandlung mit Stents: Was ist neu?
- Die Bypass-Operation: Was heute möglich ist
- Stent oder Bypass? Kann die PCI die Bypass-Operation ersetzen?
- KHK bei Frauen: Was ist bei Frauen anders?
- Herzinfarkt: Was tun im Notfall?
Unterstützt werden die Herzwochen von zahlreichen Aktionspartnern wie Krankenhäusern, Herzzentren, niedergelassenen Kardiologen, Krankenkassen, Apotheken, Gesundheitsämtern, Volkshochschulen und Betrieben. Insgesamt finden über 1 000 Veranstaltungen wie Vorträge, Seminare, Telefonaktionen und Gesundheitstage statt.

Infos zu den Herzwochen 2012 unter: www.herzstiftung.de/herzwochen.html Veranstaltungstermine können ab Mitte Oktober im Internet (s.o.) abgerufen oder unter Telefon 069 955128-333 erfragt werden.

*Stabile Angina pectoris: Eine Phase der KHK, bei der sich durch den Prozess der Arteriosklerose, die in der Umgangssprache Gefäßverkalkung genannt wird, die Herzkranzgefäße verengt haben.

22/2012
Informationen:
Deutsche Herzstiftung e.V.
Pressestelle:
Michael Wichert/Pierre König
Tel. 069/955128-114/-140
Fax: 069/955128-345
E-Mail: wichert@herzstiftung.de
koenig@herzstiftung.de

Pierre König | idw
Weitere Informationen:
http://www.herzstiftung.de

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