Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Trauma-Handy am UKM verbessert Verständigung zwischen Rettungskräften

14.02.2007
Mindestens westfalenweit ist das Trauma-Handy einzigartig: Ab sofort sind die Dienst habenden Ärzte der Klinik und Poliklinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Münster (UKM) im Besitz dieses Handys.

Und sämtliche Leitstellen sowie Rettungshubschrauber im Einzugsgebiet des UKM im Besitz der codierten Handy-Nummer. Damit können ab sofort die beiden am meisten an einem Unfall beteiligten Ärzte, der Notarzt sowie der Unfallchirurg am UKM, noch vom Unfallort direkt miteinander kommunizieren und somit wertvolle Zeit sparen.

Wer ein "Trauma" erlitten hat, braucht zumeist sehr schnelle Hilfe. Denn ein Trauma meint die Gewalteinwirkung auf den Körper mit lebensgefährlichen Verletzungen. "In unserem Fachgebiet kommt es auf jede Sekunde und die best mögliche Verständigung zwischen den Rettungskräften an", verdeutlicht Dr. Thomas Vordemvenne. Der Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Münster (UKM) hat gemeinsam mit seinem Chef, Professor Michael J. Raschke, sowie Professor Hugo Van Aken, Direktor der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie am UKM und Dr. Stefan Wirtz, Oberarzt an der Anästhesiologie, dafür gesorgt, dass heute ein westfalenweit einzigartiges Projekt gestartet wird: Das Trauma-Handy.

Die codierte Nummer dieses Handys haben ab sofort sämtliche Leitstellen und Rettungshubschrauber im Einzugsgebiet des UKM. "Der Notarzt vor Ort wird künftig sofort die Nummer des Dienst habenden Unfallchirurgen am UKM wählen können", sagt Vordemvenne. Und so wertvolle Informationen aus erster Hand geben. Wie schwer ist der Patient verletzt? Ist er instabil? Was ist passiert?

"Natürlich haben wir diese Informationen bislang auch bekommen, aber der Vorteil dieses Handys ist, dass die beiden am meisten beteiligten Ärzte - der Notarzt am Unfallort sowie der Dienst habende Unfallchirurg am UKM - nun direkt miteinander telefonieren können." So wird wertvolle Zeit gespart, in der der Unfallchirurg am UKM sich schon mit seinem Team auf den ankommenden Patienten einstellen kann. Gesponsert hat das Handy die Firma "Phonehouse". "Wir sind sehr stolz, mit diesem Handy unsere Patientenversorgung noch mehr verbessert zu haben", sagt Vordemvenne.

Simone Hoffmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-muenster.de/

Weitere Berichte zu: Handy Notarzt Poliklinik Rettungskräfte Trauma-Handy UKM Unfallchirurg Verständigung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Spezialfarbstoff erlaubt völlig neue Einblicke ins Gehirn
16.08.2018 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

nachricht Keime fliegen mit
16.08.2018 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Im Focus: Magnetische Antiteilchen eröffnen neue Horizonte für die Informationstechnologie

Computersimulationen zeigen neues Verhalten von Antiskyrmionen bei zunehmenden elektrischen Strömen

Skyrmionen sind magnetische Nanopartikel, die als vielversprechende Kandidaten für neue Technologien zur Datenspeicherung und Informationsverarbeitung gelten....

Im Focus: Unraveling the nature of 'whistlers' from space in the lab

A new study sheds light on how ultralow frequency radio waves and plasmas interact

Scientists at the University of California, Los Angeles present new research on a curious cosmic phenomenon known as "whistlers" -- very low frequency packets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2018

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Bionik im Leichtbau

17.08.2018 | Verfahrenstechnologie

Klimafolgenforschung in Hannover: Kleine Pflanzen gegen große Wellen

17.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

HAWK-Ingenieurinnen und -Ingenieure entwickeln die leichteste 9to-LKW-Achse ihrer Art

17.08.2018 | Messenachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics