Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wissenschaft und Praxis in einem Boot - Modellprojekt startet

27.03.2001


Schule für Physiotherapie und Schule für Logopädie Bereich Humanmedizin Göttingen im Studiengang Medizinalfachberufe

Die Schule für Physiotherapie und die Schule für Logopädie am Universitätsklinikum Göttingen (Bereich Humanmedizin) kooperieren in einem dreijährigen Modellvorhaben "Studiengang für Medizinalfachberufe" (Logopädie, Physiotherapie, Ergotherapie) mit der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen. Bislang ist ein solcher Studiengang bundesweit einmalig. Ziel ist, Absolventinnen und Absolventen in den Medizinalfachberufen Logopädie, Physiotherapie und Ergotherapie berufsspezifische, wissenschaftliche Qualifikationen zu vermitteln. Das Modellprojekt wird vom Land Niedersachsen und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung mit jeweils rund 550.000 Mark gefördert. Die Teilnehmer aus Göttingen starten mit dem Sommersemester am 2. April 2001.
Das Studium für Medizinalfachberufe kann aufnehmen, wer eine Ausbildung an den beteiligten Schulen beginnt. Auch wer die schulische Ausbildung in einem der drei Berufe bereits erfolgreich abgeschlossen hat und den Nachweis einer einschlägigen Hochschulzugangsberechtigung erbringt, kann in das Modellprojekt aufgenommen werden. Dafür ist dann eine Einstufungsprüfung notwendig. Hierbei wird die bereits abgeschlossene Fachausbildung mit insgesamt drei Semestern auf die Regelstudienzeit angerechnet.

Es handelt sich insgesamt um einen sechssemestrigen Bachelor-Studiengang, der auf schulische Berufsausbildung aufbaut. Die Ausbildung der Studierenden erfolgt in den ersten drei Jahren zunächst parallel zur Schulausbildung an der jeweiligen Schule vor Ort in Göttingen. Außerdem werden zusätzliche Lehrveranstaltungen an der FH für die Studierenden angeboten, die rund 300 Stunden umfassen und in die Schullehre integriert sind. Für Teilnehmer mit bereits abgeschlossener Schulausbildung startet das Studium direkt an der FH.

Nach dem dritten Ausbildungsjahr wird das schulbegleitende Studium zu einem Vollzeitpräsenzstudium an der FH. Schwerpunkte dieser Semester sind fachspezifische Inhalte, Betriebswirtschaftslehre, Gesundheitswissenschaften, Schlüsselqualifikationen, Wissenschaftliches Arbeiten und Wahlangebote. Als Abschluss des Studiums müssen die Studierenden eine praxisorientierte Bachelor-Arbeit verfassen. Die gesamte Ausbildung dauert viereinhalb Jahre. Insgesamt haben sich 43 Studierende für das Modellprojekt eingeschrieben. 15 Teilnehmer kommen aus der Schule für Physiotherapie in Göttingen, einer aus der Schule für Logopädie in Göttingen.

Weitere Informationen:
Universität Göttingen - Bereich Humanmedizin
Schule für Physiotherapie
Leiterin Ingeborg Schröder
Humboldtallee 11
37073 Göttingen
Tel.: 0551/39 - 67 48

Schule für Logopädie
Sekretariat
Humboldtallee 11
37073 Göttingen
Tel.: 0551/39 - 28 19
Medizinischer Leiter
Sekretariat: Tel.: 0551/39 - 28 11

Rita Wilp | idw

Weitere Berichte zu: Ergotherapie Humanmedizin Logopädie Modellprojekt Physiotherapie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Bekannte Arzneimittel – neue Wirkung im Kampf gegen Infektionen?
06.06.2019 | Paul-Ehrlich-Institut - Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel

nachricht Erste zugelassene Gentherapie in der Augenheilkunde am Klinikum der LMU München durchgeführt
05.06.2019 | Klinikum der Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die verborgene Struktur des Periodensystems

Die bekannte Darstellung der chemischen Elemente ist nur ein Beispiel, wie sich Objekte ordnen und klassifizieren lassen.

Das Periodensystem der Elemente, das die meisten Chemiebücher abbilden, ist ein Spezialfall. Denn bei dieser tabellarischen Übersicht der chemischen Elemente,...

Im Focus: The hidden structure of the periodic system

The well-known representation of chemical elements is just one example of how objects can be arranged and classified

The periodic table of elements that most chemistry books depict is only one special case. This tabular overview of the chemical elements, which goes back to...

Im Focus: MPSD-Team entdeckt lichtinduzierte Ferroelektrizität in Strontiumtitanat

Mit Licht lassen sich Materialeigenschaften nicht nur messen, sondern auch verändern. Besonders interessant sind dabei Fälle, in denen eine fundamentale Eigenschaft eines Materials verändert werden kann, wie z.B. die Fähigkeit, Strom zu leiten oder Informationen in einem magnetischen Zustand zu speichern. Ein Team um Andrea Cavalleri vom Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie in Hamburg, hat nun Lichtimpulse aus dem Terahertz-Frequenzspektrum benutzt, um ein nicht-ferroelektrisches Material in ein ferroelektrisches umzuwandeln.

Ferroelektrizität ist ein Zustand, in dem die Atome im Kristallgitter eine bestimmte Richtung "aufzeigen" und dadurch eine makroskopische elektrische...

Im Focus: MPSD team discovers light-induced ferroelectricity in strontium titanate

Light can be used not only to measure materials’ properties, but also to change them. Especially interesting are those cases in which the function of a material can be modified, such as its ability to conduct electricity or to store information in its magnetic state. A team led by Andrea Cavalleri from the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter in Hamburg used terahertz frequency light pulses to transform a non-ferroelectric material into a ferroelectric one.

Ferroelectricity is a state in which the constituent lattice “looks” in one specific direction, forming a macroscopic electrical polarisation. The ability to...

Im Focus: Konzert der magnetischen Momente

Forscher aus Deutschland, den Niederlanden und Südkorea haben in einer internationalen Zusammenarbeit einen neuartigen Weg entdeckt, wie die Elektronenspins in einem Material miteinander agieren. In ihrer Publikation in der Fachzeitschrift Nature Materials berichten die Forscher über eine bisher unbekannte, chirale Kopplung, die über vergleichsweise lange Distanzen aktiv ist. Damit können sich die Spins in zwei unterschiedlichen magnetischen Lagen, die durch nicht-magnetische Materialien voneinander getrennt sind, gegenseitig beeinflussen, selbst wenn sie nicht unmittelbar benachbart sind.

Magnetische Festkörper sind die Grundlage der modernen Informationstechnologie. Beispielsweise sind diese Materialien allgegenwärtig in Speichermedien wie...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Automatisiertes Fahren

17.06.2019 | Veranstaltungen

Doc Data – warum Daten Leben retten können

14.06.2019 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - August 2019

13.06.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Weizensorten bewähren sich auch unter widrigen Anbaubedingungen

17.06.2019 | Agrar- Forstwissenschaften

Inventur in der Synapse

17.06.2019 | Biowissenschaften Chemie

Zellbiologie - Qualitätskontrolle für Mitochondrien

17.06.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics