Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Herzinfarkt durch überhöhte Blutfette - Gefäßverkalkung stoppen - Gesunde Adern mit natürlichem Vitamin E

09.01.2002


Rund 75 Prozent der Deutschen haben teils bedenklich erhöhte Cholesterinspiegel – ein wesentlicher Risikofaktor der Gefäßverkalkung, die zum tödlichen Herzinfarkt führen kann. Wie beuge ich vor? Neben einem gesundem Lebensstil schützt natürliches Vitamin E (z.B. Spondyvit) gleich doppelt vor Gefäßverkalkung
Quelle: Cramer Gesundheits Consulting GmbH


Trotz umfangreicher Aufklärungskampagnen und breit angelegter Testaktionen: Nach Feststellung des Bundesverbandes der Niedergelassenen Kardiologen weisen rund 75 Prozent der deutschen Bevölkerung teils bedenklich erhöhte Cholesterinspiegel auf. Ein hoher Cholesterinspiegel ist ein wesentlicher Risikofaktor der "Gefäßverkalkung" (Arteriosklerose), dessen tödliches Ende meist ein Herzinfarkt markiert. Sicher ist, dass die Lust auf Genuss eine Hauptursache ist - die Deutschen essen gerne und reichlich. Mit mahnenden Worten erreicht der Arzt jedoch selten eine Änderung der liebgewonnenen Gewohnheiten. Daher stellt sich die Frage nach vorbeugenden Zusatzmaßnahmen zum Schutz der Blutgefäße. Vielversprechende Ergebnisse lieferten zahlreiche Forschungsergebnisse zu Vitamin E: Hochdosiertes Vitamin E natürlichen Ursprungs (z.B. Spondyvit) wirkt den arteriosklerotischen Gefäßveränderungen auf mehreren Ebenen vorbeugend und sicher entgegen. So konnte z.B. in einer groß angelegten englischen Studie das Auftreten von Herzinfarkten durch die tägliche Einnahme von 400 bzw. 800 I.E. (Internationale Einheiten, ca. 250 bzw. 500 mg) Vitamin E um 47 Prozent gesenkt werden.

Erhöhte Blutfette und hohe Cholesterinspiegel, die "Geißel der Gefäße?" - so oder ähnlich könnte man die Rolle eines der größten Risikofaktoren der Gefäßverkalkung und letztlich des Herzinfarktes hinterfragen. Doch jeder arteriosklerotische Risiko-Patient hat Möglichkeiten, die Gefahr durch die beeinflussbaren Risikofaktoren wie das Rauchen, zu wenig Bewegung und die Ernährung zu begrenzen. Neben grundlegenden Änderungen der Essgewohnheiten, häufig für die Betroffenen verbunden mit Einbußen an persönlicher Lebensqualität, bietet sich zusätzlich die tägliche Einnahme von hochdosiertem Vitamin E natürlichen Ursprungs an. Vitamin E wirkt der gefährlichen Oxidation des LDL (Low Density Lipoproptein), das Cholesterin zu den Zellen transportiert, entgegen (s. Grafik, [1]). Da erst oxidiertes LDL in die Gefäße eingelagert wird (2), stellt dieser Effekt einen wirksamen Schutz vor der fortschreitenden Arterienverkalkung und somit vor Herzinfarkt und Schlaganfall dar. Belegt wurde die Wirksamkeit in mehreren großen Studien. In einer breit angelegten Untersuchung konnte z.B. das Auftreten von Schlaganfällen durch die Einnahme von Vitamin E um 30 Prozent gesenkt werden; eine weitere Langzeitstudie zeigte unter Vitamin E Aufnahme eine Senkung des Risikos, einen Herzinfarkt zu erleiden, um 47 Prozent.

Natürliches Vitamin E schützt das Herz gleich doppelt

Doch das ist nicht alles: Jüngste Forschungen haben gezeigt, dass Vitamin E neben seinem antioxidativen Potential (1) auch der Gefäßverengung entgegenwirkt (3). Zur Entfaltung seiner vollen schützenden Wirksamkeit wird daher die tägliche Einnahme von ca. 400-800 I.E. (ca. 250 - 500mg) natürlichen Vitamin E empfohlen - eine sichere Dosierung und sehr gut verträglich. Im Unterschied zu synthetischem besitzt natürliches Vitamin E eine etwa doppelt so hohe biologische Aktivität - d.h., die Aufnahme und Verwertung im Körper ist wesentlich besser. Vitamin E aus pflanzlichen Keimölen in der empfohlenen Tagesdosierung führt jede gut sortierte Apotheke.

Tanja Martinovic | ots

Weitere Berichte zu: Blutfett Cholesterinspiegel Gefäßverkalkung Herzinfarkt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Gangmessdaten visualisieren und analysieren
16.07.2018 | Fachhochschule St. Pölten

nachricht „Small meets smaller“ – Nanopartikel beeinflussen Schimmelpilzinfektion der Atemwege
05.07.2018 | Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Optische Kontrolle von Herzfrequenz oder Insulinsekretion durch lichtschaltbaren Wirkstoff

17.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Umweltressourcen nachhaltig nutzen

17.07.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Textilien 4.0: Smarte Kleidung und Wearables als Innovation

17.07.2018 | Innovative Produkte

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics