Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Lachen verbessert die Durchblutung

19.01.2006


Mindestens 15 Minuten lachen täglich



Lustige Filme sind gut für die Gesundheit. Dies fanden Forscher der University of Maryland heraus. Sie untersuchten die Auswirkungen von Filmsequenzen und kamen zu dem Ergebnis, dass sich lachen positiv auf die Blutgefäße auswirkt und die Durchblutung fördert. Elisabeth Ornauer von den Rote Nasen Clownsdoctors überraschen diese Ergebnisse nicht. "Schon mehrere Studien haben nachgewiesen, dass lachen die beste Medizin ist. Lachen senkt den Blutdruck, baut Stress ab und führt zur Ausschüttung der Glückshormone Endorphine. Überall, wo die Clowndoktoren auftreten, entspannt sich sofort die Atmosphäre," so Ornauer im Gespräch mit pressetext.

... mehr zu:
»Blutfluss


Die Clowndoktoren helfen nicht nur Kindern, seit 1999 besuchen sie auch ältere Menschen im Krankenhaus und in Rehabilitationskliniken betreuen sie alle Altersgruppen. "Die Patienten vergessen für einen Moment ihre Situation und tauchen ein in eine andere Welt", erklärt Ornauer. "Wir haben auch den Eindruck, dass Schmerzen durch lachen gelindert werden können." Laut der US-Studie verlangsamt sich der Blutfluss in Stresssituationen um 35 Prozent, lachen dagegen verbessert die Durchblutung um rund 22 Prozent.

Die amerikanischen Wissenschaftler zeigten einer Gruppe von 20 Probanden jeweils einen 15-minütigen Filmausschnitt des Dramas "Der Soldat James Ryan" und der Komödie "King Pin". Vor und nach der Filmvorführung maßen die Forscher den Blutfluss in der Oberarm-Arterie der Probanden. Bei 19 Testpersonen hatte sich nach den lustigen Filmszenen der Blutfluss verbessert, bei den schockierenden Szenen war der Effekt umgekehrt: bei 14 von 20 Probanden verschlechterte sich der Blutfluss. Alle Testpersonen waren gesunde Nichtraucher, das Durchschnittsalter lag bei 33 Jahren. Zudem durften die Probanden einen Tag vor der Untersuchung weder Alkohol trinken, noch sich sportlich betätigen und mussten nüchtern zum Test erscheinen. Die Forscher vermuten, dass die Ursache für die Veränderung des Blutflusses in den Endothelzellen, die die Arterienwände auskleiden, zu suchen ist. Je nach Situation dehnen sich diese Zellen aus oder ziehen sich zusammen und beeinflussen damit den Blutfluss.

Bis zu 300 verschiedene Muskeln werden bei einem Lachvorgang aktiviert. Schon auf eine einzige Lachminute folgt eine Körperentspannung von 45 Minuten. Michael Miller, Leiter der US-Studie, empfiehlt, jeden Tag mindestens 15 Minuten zu lachen. In Deutschland werden im Durchschnitt nur sechs Minuten, in Österreich nur drei Minuten täglich gelacht. "Lachen kann man lernen", erklärt Elisabeth Ornauer. "Allein das Hochziehen der Mundwinkel wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus." Seit 2002 gibt es sogar Lachyoga-Workshops.

Verena Töpper | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.umm.edu
http://www.rotenasen.at
http://www.lachyoga.at

Weitere Berichte zu: Blutfluss

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Jenaer Sepsisexperten erforschen im EU-Verbund personalisierte Immuntherapie bei Sepsis
11.02.2020 | Universitätsklinikum Jena

nachricht Maßgeschneiderte Immuntherapie bei Sepsis
10.02.2020 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fraunhofer IOSB-AST und DRK Wasserrettungsdienst entwickeln den weltweit ersten Wasserrettungsroboter

Künstliche Intelligenz und autonome Mobilität sollen dem Strukturwandel in Thüringen und Sachsen-Anhalt neue Impulse verleihen. Mit diesem Ziel fördert das Bundeswirtschaftsministerium ab sofort ein innovatives Projekt in Halle (Saale) und Ilmenau.

Der Wasserrettungsdienst Halle (Saale) und das Fraunhofer Institut für Optronik,
Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik...

Im Focus: A step towards controlling spin-dependent petahertz electronics by material defects

The operational speed of semiconductors in various electronic and optoelectronic devices is limited to several gigahertz (a billion oscillations per second). This constrains the upper limit of the operational speed of computing. Now researchers from the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter in Hamburg, Germany, and the Indian Institute of Technology in Bombay have explained how these processes can be sped up through the use of light waves and defected solid materials.

Light waves perform several hundred trillion oscillations per second. Hence, it is natural to envision employing light oscillations to drive the electronic...

Im Focus: Haben ein Auge für Farben: druckbare Lichtsensoren

Kameras, Lichtschranken und Bewegungsmelder verbindet eines: Sie arbeiten mit Lichtsensoren, die schon jetzt bei vielen Anwendungen nicht mehr wegzudenken sind. Zukünftig könnten diese Sensoren auch bei der Telekommunikation eine wichtige Rolle spielen, indem sie die Datenübertragung mittels Licht ermöglichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am InnovationLab in Heidelberg ist hier ein entscheidender Entwicklungsschritt gelungen: druckbare Lichtsensoren, die Farben sehen können. Die Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in der Zeitschrift Advanced Materials (DOI: 10.1002/adma.201908258).

Neue Technologien werden die Nachfrage nach optischen Sensoren für eine Vielzahl von Anwendungen erhöhen, darunter auch die Kommunikation mithilfe von...

Im Focus: Einblicke in die Rolle von Materialdefekten bei der spin-abhängigen Petahertzelektronik

Die Betriebsgeschwindigkeit von Halbleitern in elektronischen und optoelektronischen Geräten ist auf mehrere Gigahertz (eine Milliarde Oszillationen pro Sekunde) beschränkt. Die Rechengeschwindigkeit von modernen Computern trifft dadurch auf eine Grenze. Forscher am MPSD und dem Indian Institute of Technology in Bombay (IIT) haben nun untersucht, wie diese Grenze mithilfe von Lichtwellen und Festkörperstrukturen mit Defekten erhöht werden könnte, um noch größere Rechenleistungen zu erreichen.

Lichtwellen schwingen mehrere hundert Trillionen Mal pro Sekunde und haben das Potential, die Bewegung von Elektronen zu steuern. Im Gegensatz zu...

Im Focus: Charakterisierung von thermischen Schnittstellen für modulare Satelliten

Das Fraunhofer IFAM in Dresden hat ein neues Projekt zur thermischen Charakterisierung von Kupfer/CNT basierten Scheiben für den Einsatz in thermalen Schnittstellen von modularen Satelliten gestartet. Gefördert wird das Projekt „ThermTEST“ für 18 Monate vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Zwischen den Einzelmodulen von modularen Satelliten werden zur Kopplung eine Vielzahl von Schnittstellen benötigt, die nach ihrer Funktion eingeteilt werden...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen

19.02.2020 | Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

4. Fachtagung Fahrzeugklimatisierung am 13.-14. Mai 2020 in Stuttgart

10.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Supercomputer „Hawk“ eingeweiht: Höchstleistungsrechenzentrum der Universität Stuttgart erhält neuen Supercomputer

19.02.2020 | Informationstechnologie

Soziale Netzwerke geben Aufschluss über Dates von Blaumeisen

19.02.2020 | Biowissenschaften Chemie

Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen

19.02.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics