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Fortschritte bei der Behandlung von Kinderkrebs

06.12.2005


Deutsche Krebshilfe bewilligt Stiftungsprofessur in Göttingen

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Jedes Jahr erkranken in Deutschland 1.800 Kinder an Krebs. Die Diagnose erschüttert das Leben der kleinen Patienten und ihrer Familien. Zwar können drei von vier krebskranken Kindern heute geheilt werden, doch die Therapie ist hart und lang. "Unser Ziel ist es, jedes krebskranke Kind heilen zu können", so Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe. "Doch dazu bedarf es der intensiven Forschung." Daher bewilligte die Deutsche Krebshilfe jetzt eine Stiftungsprofessur für die Kinder-Onkologie an der Universität Göttingen.

"Wir forschen auf dem Gebiet der Gefäßneubildungen bei Krebs", erläutert Professor Dr. Lothar Schweigerer, Direktor der Abteilung Pädiatrie I des Zentrums für Kinderheilkunde der Universitätsklinik Göttingen. "Dabei wollen wir Methoden entwickeln, um Tumoren von der Blutversorgung abzuschneiden und sie somit auszuhungern. Von diesem Ansatz versprechen wir uns neue Behandlungsmethoden für krebskranke Kinder."


Die von der Deutschen Krebshilfe bewilligte Stiftungsprofessur ist in den Zeitschriften "Nature" und "Forschung & Lehre" sowie in der Wochenzeitung "Die Zeit" ausgeschrieben worden. Die Deutsche Krebshilfe stellt für eine Laufzeit von fünf Jahren insgesamt 408.000 Euro zur Verfügung. Voraussetzung für die Förderung war die Zusage der Universität, die Professur nach Ablauf der Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe in den Stellenplan zu übernehmen. "Wir unterstützen mit dieser Stiftungsprofessur die Weiterentwicklung der Kinderkrebsmedizin", so Präsidentin Schipanski. "Das Leid der Betroffenen geht uns alle an - mit Hilfe unserer engagierten Spender können wir die Therapieverfahren verbessern und die Heilungschancen der kranken Kinder erhöhen."

Dr. med. Eva M. Kalbheim | idw
Weitere Informationen:
http://www.krebshilfe.de

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