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Neue Broschüre und Internet-Poolseite: BVMed informiert

27.09.2001


Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) informiert mit einer 32-seitigen Broschüre und einer neuen Internet-Poolseite über Fallstudien zu innovativen Behandlungsmethoden in der Medizintechnologie.

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Die Fallstudien kommen aus den Bereichen Kardiologie, Neurologie und Neuroradiologie und beschreiben beispielsweise neue medizintechnische Behandlungsmethoden zu den Krankheitsbildern:

  • Schlaganfall,
  • Spastik,

  • Parkinson,
  • Chronischer Schmerz,
  • Kopf- und Halstumore,
  • Gefäßaussackungen,
  • Herzschwäche oder Herzrhythmusstörungen.

Der BVMed setzt damit seine Informationskampagne zur Bedeutung innovativer Medizintechnologien fort.
Die rechtzeitig zum BVMed-Innovationskongress am 26. September in Berlin veröffentlichte Broschüre "Fallstudien zu innovativen Behandlungsmethoden in der Medizintechnologie-Industrie" enthält möglichst einfach gehaltene Zusammenfassungen der insgesamt 14 Fallstudien. Die umfangreichen, wissenschaftlich anspruchsvollen Fallstudien können im Internet abgerufen werden. Die Adresse der Fallstudien-Startseite des BVMed im Internet lautet www.bvmed.de/fallstudien.htm. Da es sich bei Innovationen bzw. neuen Behandlungsmethoden um einen dynamischen Prozess handelt, soll mit der Fallstudien-Internetseite auch über künftige Neuerungen informiert werden.

"Innovative Medizinprodukte und Medizintechnologien sind unverzichtbar für eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung der Bevölkerung: Sie können Leben retten und erhalten, den Ausbruch oder die Verschlimmerung von Krankheiten verhindern sowie die Lebensqualität erheblich verbessern. Neue, innovative Verfahren tragen oft auch zu einer wirtschaftlicheren Versorgung der Patienten bei, beipielsweise, indem sie dem Krankenhaus helfen, die Liegezeiten der Patienten erheblich zu reduzieren", sagte BVMed-Geschäftsführer Joachim M. Schmitt bei der Vorstellung der Broschüre in Berlin.

Innovationen in der Medizintechnologie müssten deshalb stärker gefördert und schneller in die Leistungskataloge der Krankenkassen aufgenommen werden. Ziel müsse es sein, medizintechnische Innovationen allen Patienten, die sie benötigen, ohne Verzögerung zur Verfügung zu stellen. Dies alles werde mit den vorgelegten Fallstudien dokumentiert, so der BVMed.

Eines der Ziele der Veröffentlichung ist es nach Auskunft des BVMed, die Aufnahme der in den Fallstudien dargestellten neuen Therapien und Verfahren in die DRG/OPS 301-Kataloge zur Erfassung der Behandlungskosten im stationären Bereich zu erreichen.

Manfred Beeres | BVmed

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