Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Rauchen bedroht die Sehkraft im Alter

21.10.2005


Patientensymposium zur Makuladegeneration des Auges



Allein in Deutschland leiden etwa 4,5 Millionen Menschen an altersabhängiger Makuladegenration, kurz AMD - in entwickelten Ländern die häufigste Ursache für eine erhebliche Sehbehinderung im Alter. Die Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn und die Selbsthilfeorganisation Pro Retina e.V. möchten über die Augenkrankheit aufklären. Dazu laden sie am Mittwoch, 2. November, von 13.30 bis 17 Uhr die interessierte Öffentlichkeit und Medienvertreter zu einem Patientensymposium in der Aula der Universität Bonn, Regina-Pacis-Weg 3, ein. Die Teilnahme ist kostenlos.

... mehr zu:
»AMD »Makuladegeneration »Sehkraft


Die altersabhängige Makuladegeneration AMD ist die häufigste Ursache für die Erblindung im Alter. Betroffene können nicht mehr Zeitung lesen und erkennen ihre Freunde auf der Straße nicht. Die häufiger auftretende trockene Form der AMD ist nur bedingt therapierbar. Stoffwechselbedingte Ablagerungen zerstören die Sinneszellen an der Stelle des schärfsten Sehens, auch der gelbe Fleck genannt, und verursachen so einen langsamen Verlust der Sehschärfe. Bei der feuchten AMD kann der Betroffene dagegen rasch seine zentrale Sehkraft verlieren. Abnormale, undichte Blutgefässe wuchern in die Makula und sondern Flüssigkeit ab. Die Netzhaut schwillt an und löst sich zunehmend von der Gefäßhaut. Früh erkannt, lässt sich diese aggressive AMD-Variante mittlerweile mit neuen Medikamenten, Laser- und chirurgischen Verfahren behandeln. Die Kenntnis über Frühsymptome ebenso wie Vorsorgeuntersuchungen sind daher besonders wichtig.

Raucher haben ein mindestens doppelt so hohes Risiko wie Nichtraucher an AMD zu erkranken. "Doch nur wenigen ist ein Zusammenhang zwischen Rauchen und Erblindung bekannt", sagt Professor Dr. Frank Holz, Direktor der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn. Auch Sonne, starkes UV-Licht und schlechte Ernährung können neben nicht beeinflussbaren Risikofaktoren wie Alter, Erblichkeit und Geschlecht eine Gefahr für das Augenlicht sein.

Weitere Themen des Patientensymposiums sind unter anderem "Früherkennung und Symptome", "Welche Therapie ist bei AMD sinnvoll?" und "Operation des grauen Stars bei AMD?". Nach den Vorträgen und einem kleinen Imbiss können die Gäste zahlreiche Informationsstände aufsuchen und in der Hilfsmittelausstellung die verschiedensten Sehhilfen auch selbst testen.

Kontakt für die Medien:
Professor Dr. Frank G. Holz
Direktor der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn
Telefon: 0228 / 287-5647
E-Mail: frank.holz@ukb.uni-bonn.de

Dr. Inka Väth | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bonn.de/

Weitere Berichte zu: AMD Makuladegeneration Sehkraft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Aussicht auf neue Therapie bei rheumatoider Arthritis
21.08.2018 | Charité – Universitätsmedizin Berlin

nachricht Weiterer Schritt im Kampf gegen Lungenkrebs
21.08.2018 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Mischung macht‘s: Jülicher Forscher entwickeln schnellladefähige Festkörperbatterie

Mit Festkörperbatterien sind aktuell große Hoffnungen verbunden. Sie enthalten keine flüssigen Teile, die auslaufen oder in Brand geraten könnten. Aus diesem Grund sind sie unempfindlich gegenüber Hitze und gelten als noch deutlich sicherer, zuverlässiger und langlebiger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Jülicher Wissenschaftler haben nun ein neues Konzept vorgestellt, das zehnmal größere Ströme beim Laden und Entladen erlaubt als in der Fachliteratur bislang beschrieben. Die Verbesserung erzielten sie durch eine „clevere“ Materialwahl. Alle Komponenten wurden aus Phosphatverbindungen gefertigt, die chemisch und mechanisch sehr gut zusammenpassen.

Die geringe Stromstärke gilt als einer der Knackpunkte bei der Entwicklung von Festkörperbatterien. Sie führt dazu, dass die Batterien relativ viel Zeit zum...

Im Focus: It’s All in the Mix: Jülich Researchers are Developing Fast-Charging Solid-State Batteries

There are currently great hopes for solid-state batteries. They contain no liquid parts that could leak or catch fire. For this reason, they do not require cooling and are considered to be much safer, more reliable, and longer lasting than traditional lithium-ion batteries. Jülich scientists have now introduced a new concept that allows currents up to ten times greater during charging and discharging than previously described in the literature. The improvement was achieved by a “clever” choice of materials with a focus on consistently good compatibility. All components were made from phosphate compounds, which are well matched both chemically and mechanically.

The low current is considered one of the biggest hurdles in the development of solid-state batteries. It is the reason why the batteries take a relatively long...

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Dialog an Deck, Science Slam und Pong-Battle

21.08.2018 | Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Zukünftige Informationstechnologien: Wärmetransport auf der Nanoskala unter die Lupe genommen

21.08.2018 | Physik Astronomie

Bedeutung des „Ozeanwetters“ für Ökosysteme

21.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Auf dem Weg zur personalisierten Medizin

21.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics