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Ganzkörperkältetherapie für Rheumatiker bei minus 110 Grad C

19.11.2004


Kältetherapie bei Entzündungen sind seit Jahrzehnten Standard. Durch moderne Anwendungsformen, wie gekühlte Luft, verdampfter Stickstoff etc. hat diese Therapie an Effizienz gewonnen. Vor 15 Jahren begann im Hause CRIO Medizintechnik in Birkenfeld bei Pforzheim die Entwicklung von Kältetherapiekammern für die Behandlung rheumatischer Erkrankungen. Heute bietet CRIO Medizintechnik wirtschaftlich zu betreibende ausgereifte Anlagen an.

CRIO SPACE CABIN minus 110 Grad C ist ein Zweiraumsystem aus 200 mm starken Isolierelementen. Die vorgeschaltete Schleuse wird auf minus 60 Grad C gekühlt. Hier halten sich die Patienten ca. 20 sec. auf und betreten dann den 2. Raum, der auf minus 110 Grad C gekühlt ist. Die Räume sind mit beheizten Fenstern und einer speziellen Videokamera ausgestattet, so dass der Therapeut direkt Kontakt und Kontrolle zu seinen Patienten hat. In dem tiefgekühlten Therapieraum verweilen die Patienten ungefähr 2 1/2 min. indem sie sich bewegen. Schon während dieser Zeit spüren die Patienten, wie der Schmerz deutlich nachlässt und die ansonsten stark begrenzte Beweglichkeit zunimmt. Über eine Gegensprechanlage informiert der Therapeut über die noch verbleibende Therapiezeit und fordert zur Bewegung auf.

Studien belegen die Schmerzreduzierung und eine deutliche Reduzierung der Entzündungsaktivitäten bei mit Ganzkörperkältetherapie behandelten Rheumapatienten. Namhafte Kliniken und Rehazentren setzen die Methode mit Erfolg ein. Der Trend geht dahin, dass die Ganzkörperkältetherapie wohnortnah in ambulanten Rehazentren angeboten wird. Derzeit kann CRIO Medizintechnik berichten, dass dieses Angebot an mehr als 30 Orten der Bundesrepublik besteht und sich deutlich vergrößert.

| CRIO Medizintechnik

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