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Roadmap für die Weltgesundheit

06.08.2003


Gesundheitsexperten entwickeln Strategie zur effektiven medizinischen Behandlung



Internationale Gesundheitsexperten tagen zurzeit in Brisbane, um eine globale Roadmap für effektive medizinische Behandlungsweisen zu entwickeln. Ziel ist es, einen weltweiten Leitfaden für Krankheitsbekämpfung in Entwicklungsländern zu ermitteln. Die Ergebnisse sollen für Organisationen wie die WHO und die Weltbank wissenschaftliche Grundlagen zur Entscheidungsfindung in der globalen Gesundheitspolitik liefern, berichtet die University of Queensland.

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Der dreitägige Workshop bringt führende Experten aus den Bereichen der psychischen Krankheiten, des Drogenmissbrauchs und des Öffentlichen Gesundheitswesens zusammen. Ziel des internationalen Treffens ist es, jene Gebiete zu ermitteln, die eine Intervention am nötigsten haben. Das Ergebnis wird in der internationalen Edition "Disease Control Priorities in Development Countries" 2005 veröffentlicht.

Der Workshop in Brisbane ist Bestandteil einer internationalen Initiative, dem Disease Control Priorities Project (DCPP), einem gemeinsamen Projekt des Fogarty International Centre of the National Institute of Health (NIH), der Weltgesundheitsorganisation und der Weltbank. Das Projekt wird von der Bill und Melinda Gates Foundation finanziert.

Erfahrene Gesundheitsexperten wie Dean Jamison, Experte für Öffentliches Gesundheitswesen an der kalifornischen UCLA, George Alleyne, ehemaliger Vorsitzender der Pan American Health Organisation sowie Steve Hyman, Dekan der Harvard University, nehmen an der Konferenz teil. "Die Ergebnisse des Treffens werden eine quantitative Grundlage für Krankheitsbekämpfung darstellen", so Alan Lopez, dem Mitveranstalter. "Die Ergebnisse des Workshops sollen den Gesundheitspolitikern und -reformern, insbesondere in Entwicklungsländern, helfen, informierte Entscheidungen darüber zu treffen, wie Gelder Kosten sparend und effektiv eingesetzt werden können", führt der Experte aus. "Die wachsende Bedeutung der Kostenersparnis im Gesundheitswesen bedeutet, dass auch Industrieländer wie Australien, großes Interesse am Ergebnis dieses Projekts haben", so Lopez.

Wolfgang Weitlaner | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.uq.edu.au
http://www.fic.nih.gov

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