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Lasergestützte Messmethode bestimmt Hauttyp

12.02.2003



Ziel: Gerät zur Bestimmung der Lichtempfindlichkeit in Arztpraxen oder Solarien

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Zuverlässige Daten bei der Bestimmung des Hauttyps sind Mangelware. Aus diesem Grund entwickelt das Institut für Biophysik der Universität Hannover eine neue Methode. Mit Hilfe eines optoakustischen Sensors kann die Lichtempfindlichkeit der Haut gemessen werden, ohne sie dabei zu verletzen. In Form eines einfachen Gerätes könnte die Methode Bestrahlungstherapie-Patienten oder Solariumsbesuchern, die fast ausschließlich nach Augenschein einem der sechs Hauttypen zugeordnet werden, zugute kommen.

Bei der Methode wird ein Laserstrahl, der die Wellenlängen des UV-Lichtes umfasst, auf die Haut geschickt, die sich lokal erwärmt und kurzzeitig ausdehnt. Das Gewebe schickt dabei eine Ultraschallwelle aus, die wiederum gemessen wird. "So können wir erkennen, wie tief die UV-Strahlung in die Haut eindringt", erklärt die Projektbetreuerin Merve Meinhardt, Doktorandin am Institut für Biophysik.


Neben der Entwicklung eines einfachen Geräts, das in Arztpraxen oder Solarien zur Bestimmung der Lichtempfindlichkeit beitragen soll, hofft man, sich eine Datengrundlage für die Empfindlichkeit der unterschiedlichen Hauttypen zu schaffen. "Derzeit läuft das Projekt aber noch im Selbstversuch", erklärt Meinhardt. Mittelfristig sollen zehn Probanden pro Hauttyp untersucht werden. "Damit sollen die optischen Eigenschaften der Haut genauer vermessen werden und so eine verbesserte Grundlage für die Erforschung von UV-Wirkungen in der Haut geschaffen werden", ergänzt Ronald Krebs, ebenfalls Doktorand am Institut für Biophysik und einer der Initiatoren des Projekts.

Daneben wollen die Forscher Vergleiche mit künstlich gezüchteter Haut anstellen, wie sie normalerweise in den Labors der großen Kosmetikunternehmen verwendet wird. Damit kann festgestellt werden, ob die künstliche Haut in puncto Lichtempfindlichkeit dieselben Eigenschaften aufweist wie natürliche.

Sandra Standhartinger | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

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