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Durch Wüsten und ins Weltall

18.06.2008
In fremde Länder und ins Weltall führt der Weg quer durch die Themen der aktuellen Ausgabe von F.I.T. - dem Wissenschaftsmagazin der Deutschen Sporthochschule Köln

Gemeinsam mit seinem Team aus sieben Extremsportlern führte Dr. Frank Hülsemann in den südamerikanischen Anden auf den Pfaden der Inka ein einzigartiges Laufexperiment durch. Die "Inkastaffel" folgte dabei 4.000 Kilometer den Spuren der damaligen Botenläufer. Der Autor erläutert detailliert, welche Auswirkungen das Laufen in dieser Höhe über eine so große Distanz auf den Stoffwechsel hat.

Ob die Inka-Botenläufer auch schon zu leistungssteigernden Mitteln gegriffen haben, wissen wir nicht. Um Doping geht es im Beitrag von Professor Mario Thevis, Sprecher des Zentrums für Präventive Dopingforschung. Neue Medikamentenentwicklungen, wie selektive Androgenrezeptor Modulatoren (SARMs) und HIF-Stabilisatoren, mit ursprünglich therapeutischer Zielsetzung eröffnen inzwischen immer mehr Möglichkeiten, diese Mittel missbräuchlich zur Leistungssteigerung einzusetzen.

Die Schwerelosigkeit im Weltall wirkt sich auf Knochen und Muskeln aus. Aber welche Prozesse laufen dabei im menschlichen Gehirn ab? Dr. Stefan Schneider und Vera Brümmer untersuchten die menschlichen Hirnströme während eines Parabelflugs. Lassen sich hierbei rein physiologische Reaktionen des Gehirns von emotionalen Reaktionen trennen?

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In der letzten F.I.T.-Ausgabe berichteten wir bereits über das skandinavische Kulturphänomen Friluftsliv. Dr. Freerk Baumann knüpft an diesen Beitrag an und beschreibt ein in dieser Form bisher einmaliges Projekt: eine wissenschaftliche Friluftsliv-Intervention für an Krebs erkrankte Menschen.

Welche Bedeutung spielt die visuelle Wahrnehmung bei komplexen Drehbewegungen? Mit einer speziellen Technik untersuchte Dr. Thomas Heinen beim Rückwärtssalto und Handstützüberschlag die Augenbewegungen der Versuchspersonen.

Auch an den Hochschulen gewinnen Gesundheitsförderung und mögliche Verbesserungsmaßnahmen zunehmend an Bedeutung. Wie der aktuelle Gesundheitszustand der zukünftigen Akademikerinnen und Akademiker ist sowie mögliche Gesundheitsangebote beschreibt am Beispiel der Sporthochschule - als Teil des von der Universität Bielefeld initiierten Gesundheitssurvey für Studierende in NRW - der Beitrag von Dr. Christiane Wilke und Bianca Biallas.

Sabine Maas | idw
Weitere Informationen:
http://www.dshs-koeln.de/

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