Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ausdauersport - wirkungsvoller Schutz vor Herzleiden

24.04.2008
Herzstiftung gibt Tipps für Sportanfänger und Wiedereinsteiger

Bewegung zählt zu den besten Möglichkeiten, sich einen wirkungsvollen Schutz vor Herzerkrankungen aufzubauen. So kann bereits eine Stunde Ausdauersport pro Woche das Risiko für eine Herzerkrankung fast halbieren.

"Denn regelmäßige körperliche Bewegung senkt Blutfette, Blutzucker und Blutdruck, erweitert die Gefäße, steigert die Leistungsreserven des Herzens, bremst den Appetit und verringert das Körpergewicht", erläutert Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Becker, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Er fordert deshalb dazu auf, die milden Frühlingstemperaturen für sportliche Aktivitäten zu nutzen.

Alle neu an Ausdauersport Interessierte sollten sich zunächst überlegen, auf welche Sportarten sie wirklich Lust haben. Wer nur wenig Spaß am Joggen findet, kann als Alternativen zum Beispiel Schwimmen, Fahrradfahren, Wandern oder Nordic Walking wählen. Die Motivation zum Ausdauersport lässt sich fördern, indem man Wert auf Abwechslung legt, also die gewählten Strecken wie auch die Belastungen regelmäßig variiert.

... mehr zu:
»Herzerkrankung

Training langsam steigern

Sportanfänger wie Wiedereinsteiger neigen bei Trainingsbeginn oft dazu, ihre Leistungsfähigkeit zu überschätzen, was jedoch zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Empfehlenswert ist die Faustregel: Gerade so schnell joggen, schwimmen oder Rad fahren, dass man zwar ins Schwitzen gerät, sich aber noch gut unterhalten kann. So ist eine maximale Trainingsdauer von 10 bis 30 Minuten in den ersten Wochen oft völlig ausreichend. Grundsätzlich gilt, sich an höhere Trainingsumfänge immer langsam heranzutasten, um die Gelenke und das Herz-Kreislauf-System nicht zu überlasten.

Erfolge lassen sich oft schon mit einem relativ geringen Trainingsaufwand erreichen, wie wissenschaftliche Studien belegen. So kann die Gefahr für das Auftreten einer Herzerkrankung bereits mit einer Stunde Joggen pro Woche um mehr als 40 Prozent reduziert werden. Als optimal, um auf Dauer einen wirkungsvollen Schutz vor Herzerkrankungen zu erreichen, gelten aus medizinischer Sicht vier bis fünf wöchentliche Trainingseinheiten von 30 bis 45 Minuten.

Ärztlicher Check vorab

Anfänger und Wiedereinsteiger sollten sich vor der ersten Trainingseinheit ärztlich untersuchen lassen. Dafür kann man zum Beispiel beim Hausarzt den offiziellen Gesundheitscheck nutzen, dessen Kosten ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre von den Krankenkassen übernommen werden.

"Auch bereits bestehende Herzerkrankungen stellen meist keinen Grund dar, auf Ausdauersport zu verzichten", so Prof. Becker. Im Gegenteil: Sehr vielen Herzpatienten wird heute sogar ausdrücklich zu Ausdauersport geraten. Menschen, die unter einer Herzerkrankung leiden, sollten jedoch unbedingt mit ihrem Arzt abklären, welche körperlichen Belastungen für sie ideal und welche Grenzen nicht zu überschreiten sind.

Informationen:
Deutsche Herzstiftung e.V.
Pressestelle
Dr. Klaus Fleck / Pierre König
Tel. 069/955 128-119
Fax: 069/955 128-313
koenig@herzstiftung.de

Pierre König | idw
Weitere Informationen:
http://www.herzstiftung.de

Weitere Berichte zu: Herzerkrankung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Zwei Städte, ein Operationstisch
17.10.2018 | Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

nachricht Antiblockiersystem in Arterien schützt vor Herzinfarkt
16.10.2018 | Eberhard Karls Universität Tübingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Größter Galaxien-Proto-Superhaufen entdeckt

Astronomen enttarnen mit dem ESO Very Large Telescope einen kosmischen Titanen, der im frühen Universum lauert

Ein Team von Astronomen unter der Leitung von Olga Cucciati vom Istituto Nazionale di Astrofisica (INAF) Bologna hat mit dem VIMOS-Instrument am Very Large...

Im Focus: Auf Wiedersehen, Silizium? Auf dem Weg zu neuen Materalien für die Elektronik

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben zusammen mit Wissenschaftlern aus Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgarien) und Madrid (Spanien) ein neues, metall-organisches Material entwickelt, welches ähnliche Eigenschaften wie kristallines Silizium aufweist. Das mit einfachen Mitteln bei Raumtemperatur herstellbare Material könnte in Zukunft als Ersatz für konventionelle nicht-organische Materialien dienen, die in der Optoelektronik genutzt werden.

Bei der Herstellung von elektronischen Komponenten wie Solarzellen, LEDs oder Computerchips wird heutzutage vorrangig Silizium eingesetzt. Für diese...

Im Focus: Goodbye, silicon? On the way to new electronic materials with metal-organic networks

Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz (Germany) together with scientists from Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgaria) and Madrid (Spain) have now developed and characterized a novel, metal-organic material which displays electrical properties mimicking those of highly crystalline silicon. The material which can easily be fabricated at room temperature could serve as a replacement for expensive conventional inorganic materials used in optoelectronics.

Silicon, a so called semiconductor, is currently widely employed for the development of components such as solar cells, LEDs or computer chips. High purity...

Im Focus: Blauer Phosphor – jetzt erstmals vermessen und kartiert

Die Existenz von „Blauem“ Phosphor war bis vor kurzem reine Theorie: Nun konnte ein HZB-Team erstmals Proben aus blauem Phosphor an BESSY II untersuchen und über ihre elektronische Bandstruktur bestätigen, dass es sich dabei tatsächlich um diese exotische Phosphor-Modifikation handelt. Blauer Phosphor ist ein interessanter Kandidat für neue optoelektronische Bauelemente.

Das Element Phosphor tritt in vielerlei Gestalt auf und wechselt mit jeder neuen Modifikation auch den Katalog seiner Eigenschaften. Bisher bekannt waren...

Im Focus: Chemiker der Universitäten Rostock und Yale zeigen erstmals Dreierkette aus gleichgeladenen Ionen

Die Forschungskooperation zwischen der Universität Yale und der Universität Rostock hat neue wissenschaftliche Ergebnisse hervorgebracht. In der renommierten Zeitschrift „Angewandte Chemie“ berichten die Wissenschaftler über eine Dreierkette aus Ionen gleicher Ladung, die durch sogenannte Wasserstoffbrücken zusammengehalten werden. Damit zeigen die Forscher zum ersten Mal eine Dreierkette aus gleichgeladenen Ionen, die sich im Grunde abstoßen.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Professoren Mark Johnson, einem weltbekannten Cluster-Forscher, und Ralf Ludwig aus der Physikalischen Chemie der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Rettungsdienst und Feuerwehr - Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen, -Geräten und -Material

18.10.2018 | Veranstaltungen

11. Jenaer Lasertagung

16.10.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2018

16.10.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Nanodiamanten als Photokatalysatoren

18.10.2018 | Materialwissenschaften

Schichten aus Braunschweig auf dem Weg zum Merkur

18.10.2018 | Physik Astronomie

Rettungsdienst und Feuerwehr - Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen, -Geräten und -Material

18.10.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics