Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Biofeedback verhilft zum gesunden Schlaf

11.02.2008
Schlafstörungen haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Experten vermuten, dass jeder Vierte hierunter leidet. Ältere Menschen häufiger als Jüngere, Frauen häufiger als Männer.

Nicht-organische Schlafstörungen wie die Insomnie, die gelernte Schlaflosigkeit, ist sehr hoch. Insomnien zeichnen sich durch mangelhaften bzw. ungenügend erholsamen Schlaf aus. Patienten klagen über die verkürzte Gesamtschlafzeit. Biofeedback hat sich als eine mögliche Therapie bei der Behandlung von Schlafstörungen etabliert.

"Wir sprechen von Insomnien, wenn die Einschlafstörungen mindestens dreimal die Woche über einen längeren Zeitraum auftreten " erklärt Diplom Psychologe Lothar Niepoth, der seit mehreren Jahren neue Behandlungsmöglichkeiten bei Schlafstörungen erforscht.

Für die Schlafgestörten ist der Nachtschlaf nicht nur zu kurz, sondern auch unruhig, oberflächlich, wenig erquicklich, leicht oder unerholsam. Viele Menschen berichten auch über zermürbend lange Wachzeiten vor dem Einschlafen sowie über immer wiederkehrendes kurzes Aufwachen. Zumeist leiden die Patienten auch unter Tagesmüdigkeit, Unwohlsein, rascher Erschöpfbarkeit, unter Minderung der Merk- und Konzentrationskraft, zunehmender Vergesslichkeit, Antriebsschwäche und Leistungseinbruch.

... mehr zu:
»Insomnie »Schlafstörung

Eine wenig bekannte, aber bereits seit längerer Zeit bewährte Methode ist neben der Verhaltenstherapie der Einsatz von Biofeedback und Neurofeedback bei Schlafstörungen. Bereit in den siebziger Jahren konnte Professor Barry Sterman (Los Angeles) nachweisen, dass EEG-Wellen, die zum Einschlafen nötig sind, trainiert werden können. In Experimenten konnte er sogar Katzen konditionieren, dass sie genau diese Wellen auf einen Reiz hin produzierten. Beim Biofeedback wird der körperliche Spannungs- und Entspannungszustand gemessen und Ihnen über akustische oder visuelle Signale kontinuierlich zurückgemeldet. Biofeedback wird von zahlreichen Experten als effektive Therapie bei Schlafstörungen angesehen. Heute ist das Bio- und Neurofeedback bei Schlafstörungen eine mögliche, nicht medikamentöse Alternative um Patienten hier eine adäquate und effiziente Hilfestellung anzubieten.

Auf der Jahrestagung der Biofeedback Foundation Europe vom 19. 23. Februar 2008 in Salzburg stellen namhafte Schlafforscher neue Erkenntnisse und Forschungsergebnisse vor. Herrn Niepoth steht Ihnen per Mail mail@praxis-niepoth.defür weitere Informationen zur Verfügung:

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage http://www.dgbfb.de bzw. http://www.bfe.org

Henner Lüttecke | idw
Weitere Informationen:
http://www.bfe.org
http://www.dgbfb.de

Weitere Berichte zu: Insomnie Schlafstörung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Neue Prüfmethode für die Trinkwassertechnik
21.02.2020 | Technische Hochschule Mittelhessen

nachricht Zwei Fliegen mit einer Klappe: Entzündung gehemmt, Knochenheilung gefördert
20.02.2020 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultraschnelles Schalten eines optischen Bits: Gewinn für die Informationsverarbeitung

Wissenschaftler der Universität Paderborn und der TU Dortmund veröffentlichen Ergebnisse in Nature Communications

Computer speichern Informationen in Form eines Binärcodes, einer Reihe aus Einsen und Nullen – sogenannten Bits. In der Praxis werden dafür komplexe...

Im Focus: Fraunhofer IOSB-AST und DRK Wasserrettungsdienst entwickeln den weltweit ersten Wasserrettungsroboter

Künstliche Intelligenz und autonome Mobilität sollen dem Strukturwandel in Thüringen und Sachsen-Anhalt neue Impulse verleihen. Mit diesem Ziel fördert das Bundeswirtschaftsministerium ab sofort ein innovatives Projekt in Halle (Saale) und Ilmenau.

Der Wasserrettungsdienst Halle (Saale) und das Fraunhofer Institut für Optronik,
Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik...

Im Focus: A step towards controlling spin-dependent petahertz electronics by material defects

The operational speed of semiconductors in various electronic and optoelectronic devices is limited to several gigahertz (a billion oscillations per second). This constrains the upper limit of the operational speed of computing. Now researchers from the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter in Hamburg, Germany, and the Indian Institute of Technology in Bombay have explained how these processes can be sped up through the use of light waves and defected solid materials.

Light waves perform several hundred trillion oscillations per second. Hence, it is natural to envision employing light oscillations to drive the electronic...

Im Focus: Haben ein Auge für Farben: druckbare Lichtsensoren

Kameras, Lichtschranken und Bewegungsmelder verbindet eines: Sie arbeiten mit Lichtsensoren, die schon jetzt bei vielen Anwendungen nicht mehr wegzudenken sind. Zukünftig könnten diese Sensoren auch bei der Telekommunikation eine wichtige Rolle spielen, indem sie die Datenübertragung mittels Licht ermöglichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am InnovationLab in Heidelberg ist hier ein entscheidender Entwicklungsschritt gelungen: druckbare Lichtsensoren, die Farben sehen können. Die Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in der Zeitschrift Advanced Materials (DOI: 10.1002/adma.201908258).

Neue Technologien werden die Nachfrage nach optischen Sensoren für eine Vielzahl von Anwendungen erhöhen, darunter auch die Kommunikation mithilfe von...

Im Focus: Einblicke in die Rolle von Materialdefekten bei der spin-abhängigen Petahertzelektronik

Die Betriebsgeschwindigkeit von Halbleitern in elektronischen und optoelektronischen Geräten ist auf mehrere Gigahertz (eine Milliarde Oszillationen pro Sekunde) beschränkt. Die Rechengeschwindigkeit von modernen Computern trifft dadurch auf eine Grenze. Forscher am MPSD und dem Indian Institute of Technology in Bombay (IIT) haben nun untersucht, wie diese Grenze mithilfe von Lichtwellen und Festkörperstrukturen mit Defekten erhöht werden könnte, um noch größere Rechenleistungen zu erreichen.

Lichtwellen schwingen mehrere hundert Trillionen Mal pro Sekunde und haben das Potential, die Bewegung von Elektronen zu steuern. Im Gegensatz zu...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungen

Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen

19.02.2020 | Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Globale Datenbank für Karstquellenabflüsse

21.02.2020 | Geowissenschaften

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Langlebige Fachwerkbrücken aus Stahl einfacher bemessen

21.02.2020 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics