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Hochvakuum-Beschichtungsanlage eröffnet neue Möglichkeiten für Forschung und Lehre

15.02.2011
Eine moderne PVD/PECVD-Beschichtungsanlage wurde an der Hochschule Lausitz (FH) in Senftenberg in Betrieb genommen. Dabei handelt sich um eine neue Hochvakuumanlage zur Oberflächenbehandlung von polymeren und metallischen Werkstoffen, Geweben, Keramiken oder Glaswerkstoffen.

Die PVD/PECVD – Beschichtungsanlage wurde installiert, um die laufenden und zukünftigen Forschungsarbeiten der Arbeitsgruppe Fertigungstechnik / Tribologie der Hochschule zu unterstützen und so einen entscheidenden Fortschritt auf dem Gebiet der Beschichtungstechnik, speziell der Dünnschichttechnologie, zu erzielen.

Die Dünnschichttechnologie bietet die Voraussetzungen dafür, bei geringeren Temperaturen sowie bei nur unwesentlicher Beeinflussung der physikalischen Eigenschaften des Substrates nahezu beliebige Beschichtungen mit ausreichender Verbundfestigkeit abzuscheiden.

Die herzustellenden Schichten werden auf einer Vielzahl von Bauteilen mit unterschiedlichen Zielstellungen aufgetragen. Sehr zeitig wurden die Vorteile der Dünnschichtbeschichtungstechnologie für die Herstellung tribologisch hoch interessanter Schichten erkannt. Erste Forschungsergebnisse an der Hochschule Lausitz bestätigen dies zweifellos.

Mit dem Erwerb der neuen Beschichtungsanlage ergeben sich nun für die Fertigungstechnik / Tribologie neue werkstofftechnische Möglichkeiten für die Herstellung von hoch verschleißbeständigen Beschichtungen. Die Integration der Anlage in die laufenden und zukünftigen Forschungs- und Entwicklungsthemen ist eine Basis dafür, umfassender und nachweisbar zu urteilen. Neue Arbeitsgebiete werden geschaffen. Die Integration der Anlage in die Forschungsarbeiten ist gleichzeitig eine hervorragende Basis für eine moderne und praxisorientierte Ausbildung der Studierenden an der Hochschule Lausitz.

Die am 21. Januar 2011 im Rahmen der Fachkonferenz „Dünnschichttechnologie – eine Verbindung zu InduClad“ in Anwesenheit von Vertretern der Wissenschaft, der Industrie und Politik an der Hochschule Lausitz eingeweihte Anlage wird derzeitig evaluiert. Erste Erfolg versprechende Ergebnisse konnten die Wissenschaftler des unter Leitung von Prof. Dr. Ralf Winkelmann stehenden Bereiches Fertigungstechnik / Tribologie im Fachbereich Informatik/ Elektrotechnik/ Maschinenbau bereits registrieren.

Die PVD/PECVD-Beschichtungsanlage konnte Dank finanzieller Unterstützung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Land Brandenburg an der Hochschule Lausitz installiert werden.

Ralf-Peter Witzmann | idw
Weitere Informationen:
http://www2.fh-lausitz.de/fhl/mb/labor/tribologie/Index.html

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