Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

“Elektrisch leitfähiger CFK” – kein Problem für das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik (IST)

09.05.2011
Das Fraunhofer Institut entwickelte eine Methode zu Beschichtung von CFK, die deren elektrische Leitfähigkeit ermöglicht. Dr. Andreas Dietz, Gruppenleiter des Fraunhofer IST, spricht zu diesem Thema in seinem Vortrag am 07. Juni auf der CFK-Valley Stade Convention.

Kohlenstofffaser verstärkte Kunststoffe (CFKs) sind extrem leichte und gleichzeitig stabile Hochleistungswerkstoffe. Sie sind daher besonders interessant für die Luft- und Raumfahrt, finden aber auch viele andere Anwendungen. Viele Bauteile müssen jedoch auch elektrisch leitfähig sein – eine Anforderung, die CFKs nur sehr schlecht erfüllen.

Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik (IST) haben eine Methode entwickelt, Kunststoffe mit einer fest haftenden Metallschicht zu überziehen und sie dadurch besser leitfähig zu machen. Dazu ist einige Vorbehandlung nötig. Zunächst rauen die Wissenschaftler mit einer nasschemischen Ätzmethode die Oberfläche des Kunststoffes auf. Nur so kann die Metallschicht fest daran haften. Dann bringen sie in einem Tauchverfahren eine ganz dünne elektrisch leitfähige Schicht auf. Diese ermöglicht erst den darauf folgenden galvanischen Beschichtungsprozess.

Mit diesem Verfahren haben die Experten bereits Hohlleiter aus CFK mit Kupfer überzogen. Die entstandenen Antennen werden bald vom Satelliten »Sentinel« Umwelt- und Sicherheitsdaten zur Erde übermitteln. Dr. Andreas Dietz beleuchtet diese Methode am „Galvanic metallisation of CFRP devices“ in seinem Vortrag am 07. Juni auf der CFK-Valley Stade Convention.

Neben Vorträgen der Session „Materials“ präsentieren Top-Referenten der CFK-Branche neueste Ergebnisse und Anwendungsmöglichkeiten in den Bereichen „Simulations“ und „Processes“. Hierbei werden insbesondere die Themen der automatisierten Fertigung sowie der kosteneffizienten Entwicklung von CFK-Strukturen im Mittelpunkt der Vortragsreihe renommierter Unternehmen und Institute stehen.

Konferenzbegleitend bietet die CFK-Valley Stade Convention den Produktmanagern und Entwicklern sowie den innovationsorientierten Geschäftsführern eine hervorragende und anerkannte Plattform, neueste Problemlösungen im Zielfeld Kohlenstofffaserverbundleichtbau kennen zu lernen.

Erwartet werden hierzu alle führenden Experten, Entwickler und Anwender rund um das Thema Kohlenstofffaserverbundwerkstoff. Nutzen Sie die gezielten Kontaktchancen und Vorteile der CFK-Valley Stade Convention 2011.

Für die Veranstaltungsteilnahme ist eine schriftliche Registrierung bei der CFK-Valley Stade Convention GbR erforderlich, der Anmeldeschluss ist der 21.Mai. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Alle Information und Unterlagen für interessierte Aussteller und Teilnehmer stehen unter www.cfk-convention.com zum Download zur Verfügung.

Pressekontakt:
Melanie Teichmann
CFK-Valley Stade Convention GbR
Tel.: +49 4141 40740-22
info@cfk-convention.com

Melanie Teichmann | CFK-Valley Stade Convention GbR
Weitere Informationen:
http://www.cfk-convention.com

Weitere Berichte zu: CFK Convention Kunststoff Metallschicht Oberflächentechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Fachhochschule Südwestfalen entwickelt innovative Zinklamellenbeschichtung
13.07.2018 | Fachhochschule Südwestfalen

nachricht 3D-Druck: Stützstrukturen verhindern Schwingungen bei der Nachbearbeitung dünnwandiger Bauteile
12.07.2018 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics