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Inspektion von Flugzeugtragflächen

22.11.2001


Thermographiebild des Höhenruders eines Segelflugzeugs mit gut verklebter Rippe


Typisches Thermographiebild mit sichtbarer defekter Rippe. Die Teile der Rippe erscheinen unterschiedlich warm, weil z.T. die Haftung zwischen Rippe und Oberfläche nicht mehr vorhanden ist


Mit den Methoden der Thermographie lassen sich Fehler im Verbundmaterial der Tragflächen von Flugzeugen frühzeitig erkennen und Unfälle damit verhindern.

Die frühzeitige Erkennung struktureller Materialschwächen in Verbundmaterialien ist eine wichtige Aufgabe in der industriellen Qualitätssicherung. In sicherheitsrelevanten Bereichen wie Automobil, Bahn oder Flugzeug ist eine 100-prozentige Inspektion sowohl bei der Produktion als auch später im Service notwendig.

Die Tragflächen von Flugzeugen bestehen oft aus Verbundmaterialien mit vielen Schichten. Mangelhafte Verklebungen oder die Delaminationen von Schichten können jedoch mit herkömmlichen optischen Sensoren nicht erkannt werden. Sie liegen meist unsichtbar für das menschliche Auge unter der Oberfläche.

Thermographische Verfahren mit neuentwickelten Sensoren erlauben einen Blick in das Innere der Materialien. Durch die sehr genaue dynamische Erfassung des Wärmeflusses auf der Oberfläche entlarvt die Thermographie völlig berührungslos und zerstörungsfrei Unregelmäßigkeiten unter der Oberfläche. Mit den modernen Infrarotsensoren ist auch die schnelle, großflächige Inspektion unter den praktischen Einsatzbedingungen in Produktion und Service möglich.

Regina Fischer | idw
Weitere Informationen:
http://www.vision.fraunhofer.de/

Weitere Berichte zu: Inspektion Schicht Sensor Tragfläche Verbundmaterial

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