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Neue Werkstoffe für den Flugzeugbau

25.01.2008
Die Fraunhofer-Einrichtung für Polymermaterialien und Composite PYCO, ehemals Außenstelle des Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM, ist seit dem 1. Januar 2008 eine selbstständige Fraunhofer-Einrichtung. Die Forscher am PYCO in Teltow entwickeln neue Werkstoffe für die Luftfahrt, Kommunikations- und Gerätetechnik.

Ein Schwerpunkt ist die Arbeit an verbesserten Materialien für Flugzeuge. Werkstoffe für Flugzeugkabinen müssen besonders hohen Ansprüchen genügen: Sie sollen leicht, schwer entflammbar, glatt und dennoch sehr stabil sein. Forscher des PYCO haben hierfür ein spezielles faserverstärktes Harz (Prepreg) entwickelt.

Das Verbundmaterial wiegt dank Nanotechnik wenig, ist zuverlässig und verfügt über eine glatte Oberfläche. Weiterer Vorteil der Prepregs: Sie lassen sich schnell und kostengünstig fertigen. Das mit Harz imprägnierte und vorgehärtete Trägermaterial wird durch Druck und Temperatur in Form gebracht. Aufwändiges manuelles Nacharbeiten ist nicht erforderlich und sie können einfach recycelt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit an vernetzten Polymeren für die Verkehrs-, Kommunikations- und Gerätetechnik. »Wir beherrschen die gesamte Entwicklungskette vom Monomer über die Synthese bis zum Bauteil«, erläutert Prof. Monika Bauer, Leiterin der PYCO. Weitere Arbeitsfelder sind die Entwicklung von Nanomaterialien, flexiblen Displays, optisch integrierten BauelementenBauelementen und Barriereschichten für die Opto- und Mikroelektronik.

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»IZM »PYCO »Polymermaterial

Bis Ende 2007 gehörte die Forschungseinrichtung in Teltow zum Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM. Seit dem 1. Januar ist die Einrichtung für Polymermaterialien und Composite PYCO eigenständig. Am PYCO sind 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig.

Prof. Dr. Monika Bauer | Fraunhofer-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.fraunhofer.de
http://www.epc.izm.fraunhofer.de

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