Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zuverlässige UV-Strahler verbessern die DVD-Herstellung

22.01.2008
UV-Strahler von Heraeus Noblelight härten Kleber
  • UV-Härtung macht die Herstellung von DVD und CD erst möglich
  • Heraeus Noblelight bietet Strahler mit angepasster UV-Emission für Kleber
  • Heraeus Noblelight ist seit fast zwei Jahrzehnten Erstausrüster der Branche

Bei der Herstellung von optischen Speichermedien werden Kunststoffscheiben durch einen Kleber miteinander verbunden. Dieser Kleber wird durch UV Licht gehärtet. Die Auswahl des richtigen, auf den Prozess abgestimmten UV-Strahlers, hat großen Einfluss auf die Prozessstabilität. Das verbessert die Qualität der Scheiben und reduziert den Wartungsaufwand.


Kleber zwischen den Kunststoffscheiben einer CD wird mit UV-Licht zuverlässig ausgehärtet. UV-Strahler von Heraeus Noblelight werden in hauseigenen Messlabors und Anwendungszentren intensiv getestet. Copyright Heraeus Noblelight 2008


Seit fast zwanzig Jahren ist Heraeus Noblelight Erstausrüster bei führenden deutschen Herstellern von CDs und DVDs.

Optische Speichermedien, wie CDs oder DVDs, sind in der Industrie und im Privatbereich weit verbreitet und viel genutzt. Jeder hat sie inzwischen fast täglich im Einsatz. Dass für ihre Herstellung UV-Lampen zum Einsatz kommen, wissen allerdings nur die Insider.

Die Rohlinge für CDs und DVDs bestehen aus Polycarbonatscheiben, die durch einen Kleber miteinander verbunden werden. Der Klebstoff dient dabei zusätzlich als Abstandshalter zwischen den Datenebenen. Dieser Kleber wird durch UV-Strahlung ausgehärtet.

Dabei trifft UV-Licht auf Photoinitiatoren, die nur bei einer definierten Wellenlänge den Polymerisationsprozess im Kleber in Gang setzen. Wichtig ist also die genaue Abstimmung des Lampenspektrums auf den Photoinitiator. Je genauer das Lichtspektrum mit dem Absorptionsspektrum übereinstimmt, desto effizienter läuft der Härtungsprozess ab. Häufig sind Quecksilberlampen für die UV-Härtung gut geeignet, es ist allerdings auch möglich, das Lichtspektrum durch Zusätze von Metallhalogeniden an den Photoinitiator anzupassen.

Die Leistungsdichte der Lampe hat ebenfalls Einfluss auf die Prozessqualität und auch auf die Geschwindigkeit. Typische Leistungsdichten liegen bei 80-400 W/cm.

Tests im firmeneigenen Anwendungszentrum oder Meßlabor helfen, die Strahlenquelle schon im Vorfeld genau auf den Prozess abzustimmen.

Es lohnt sich, hier in hochwertige UV-Lampen zu investieren, deren Leistung über die Lebensdauer annähernd stabil bleibt. Das vermeidet verlängerte Bestrahlungszeiten oder Qualitätsprobleme. Außerdem werden durch qualitativ hochwertige Strahler die Wartungszeiten verringert und der Anlagenstillstand reduziert.

Heraeus bietet für die Herstellung von optischen Speichermedien UV-Strahler für alle gängigen Anlagentypen, die eine Strahlung abgeben, die dem Prozess und der Anlage genau angepasst wurde.

Thomas Arnold, Vertriebsleiter für UV-Härtungsstrahler bei Heraeus Noblelight in Deutschland, ist stolz: „ Wir sind seit fast zwanzig Jahren Erstausrüster bei führenden deutschen Herstellern von Anlagen zur Produktion von optischen Speichermedien !“

Mit dieser Erfahrung bietet Heraeus jetzt auch das komplette Ersatzlampen-Programm für CD- und DVD-Replikationslinien von Herstellern wie Singulus oder Steag direkt ab Werk an.

Bei der Herstellung der Speicherscheiben gibt es noch weitere Prozesse, bei denen Licht eine Rolle spielt: Es müssen Klarlacke und Bedruckungen, sowie das gedruckte Booklet getrocknet werden. Alle diese Prozesse können mit UV- oder IR-Strahlung gelöst werden, und Heraeus Noblelight bietet dafür Speziallichtquellen, die genau an Produkt und Prozess angepasst sind.

Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich und China, gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen. Heraeus Noblelight wies 2006 einen Jahresumsatz von 88 Millionen € auf und beschäftigte weltweit 650 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren.

Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen, dessen Geschäftsfelder die Bereiche Edelmetalle, Sensoren, Dental- und Medizinprodukte, Sensoren, Quarzglas und Speziallichtquellen umfassen. Mit einem Umsatz von über 10 Milliarden Euro und weltweit mehr als 11.000 Mitarbeitern in über 100 Gesellschaften ist Heraeus seit mehr als 155 Jahren ein weltweit anerkannter Edelmetall- und Werkstoffspezialist.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Hersteller:
Heraeus Noblelight GmbH
Heraeusstraße 12-14
D-63450 Hanau
Kontakt: Thomas Arnold
Tel +49 6181/35-3178, Fax +49 6181/35-16 3178
E-Mail thomas.arnold@heraeus.com
Redaktion:
Dr. Marie-Luise Bopp
Heraeus Noblelight GmbH,
Abteilung Marketing/Werbung
Tel +49 6181/35-8547, Fax +49 6181/35-16 8547
E-Mail marie-luise.bopp@heraeus.com

Dr. Marie-Luise Bopp | Heraeus Noblelight GmbH
Weitere Informationen:
http://www.heraeus-noblelight.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Edelmetallfreies Katalysatorsystem so aktiv wie Platin
23.10.2018 | Ruhr-Universität Bochum

nachricht Größere Designvielfalt: Fraunhofer LBF entwickelt Bewertungsmethodik für additiv gefertigte Bauteile
22.10.2018 | Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Gravitationswellen die Dunkle Materie ausleuchten

Schwarze Löcher stossen zusammen, Gravitationswellen breiten sich durch die Raumzeit aus - und ein riesiges Messgerät ermöglicht es, die Struktur des Universums zu erkunden. Dies könnte bald Realität werden, wenn die Raumantenne LISA ihren Betrieb aufnimmt. UZH-Forschende zeigen nun, dass LISA auch Aufschluss über die schwer fassbaren Partikel der Dunklen Materie geben könnte.

Dank der Laserinterferometer-Raumantenne (LISA) können Astrophysiker Gravitationswellen beobachten, die von Schwarzen Löchern ausgesendet werden. Diese...

Im Focus: Auf dem Weg zu maßgeschneiderten Naturstoffen

Biotechnologen entschlüsseln Struktur und Funktion von Docking Domänen bei der Biosynthese von Peptid-Wirkstoffen

Mikroorganismen bauen Naturstoffe oft wie am Fließband zusammen. Dabei spielen bestimmte Enzyme, die nicht-ribosomalen Peptid Synthetasen (NRPS), eine...

Im Focus: Größter Galaxien-Proto-Superhaufen entdeckt

Astronomen enttarnen mit dem ESO Very Large Telescope einen kosmischen Titanen, der im frühen Universum lauert

Ein Team von Astronomen unter der Leitung von Olga Cucciati vom Istituto Nazionale di Astrofisica (INAF) Bologna hat mit dem VIMOS-Instrument am Very Large...

Im Focus: Auf Wiedersehen, Silizium? Auf dem Weg zu neuen Materalien für die Elektronik

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben zusammen mit Wissenschaftlern aus Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgarien) und Madrid (Spanien) ein neues, metall-organisches Material entwickelt, welches ähnliche Eigenschaften wie kristallines Silizium aufweist. Das mit einfachen Mitteln bei Raumtemperatur herstellbare Material könnte in Zukunft als Ersatz für konventionelle nicht-organische Materialien dienen, die in der Optoelektronik genutzt werden.

Bei der Herstellung von elektronischen Komponenten wie Solarzellen, LEDs oder Computerchips wird heutzutage vorrangig Silizium eingesetzt. Für diese...

Im Focus: Goodbye, silicon? On the way to new electronic materials with metal-organic networks

Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz (Germany) together with scientists from Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgaria) and Madrid (Spain) have now developed and characterized a novel, metal-organic material which displays electrical properties mimicking those of highly crystalline silicon. The material which can easily be fabricated at room temperature could serve as a replacement for expensive conventional inorganic materials used in optoelectronics.

Silicon, a so called semiconductor, is currently widely employed for the development of components such as solar cells, LEDs or computer chips. High purity...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Lehren und Lernen mit digitalen Medien im Fokus

22.10.2018 | Veranstaltungen

Natürlich intelligent

19.10.2018 | Veranstaltungen

Rettungsdienst und Feuerwehr - Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen, -Geräten und -Material

18.10.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Was die Zelle entarten lässt

23.10.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Zukunft der Energieversorgung: Kombinierter Energiespeicher als Schlüsseltechnologie

23.10.2018 | Energie und Elektrotechnik

Ein Gespenst am Südhimmel

23.10.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics