Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Variable Losgrößen wirtschaftlich fertigen mit Namco-Transfersystemen

06.08.2008
Mini-Lose von ein paar Dutzend sind für Namco-Transfersysteme von Mikron kein Problem, Losgrößen von mehreren tausend Stück genauso wenig, meint der Hersteller. Die Transfersysteme spanen bis zu 40 mm × 40 mm × 80 mm große Präzisionsteile kostengünstig, einbaufertig und vor allem schnell.

Gängige Werkstoffe sind Stahl, Messing, Titan oder Gold. Die Transfersysteme eignen sich damit laut Namco für die gehobene Uhren- und Brillenfertigung, Medizintechnik und Schlossindustrie sowie die Armaturenbranche.

Namco-Transfersysteme von Mikron produzieren mehrstufig. Die Rohteile – sei es Draht oder Stange – werden zunächst vorbearbeitet, abgetrennt und anschließend fertig bearbeitet. Aufgrund der C-Achse sind diese Operationen auf sechs Seiten machbar. Vier CNC-Achsen sowie Spindelmodule mit Drehzahlen bis zu 40000 min—1 und Leistungen von 5 kW ermöglichen das Fräsen, Drehen, Bohren, Räumen, Gewindebohren und Entgraten in ein und demselben Schritt. Ergebnis ist jeweils ein präzises, einbaubereites Produkt.

Arbeiten in schneller Folge bei äußerst kurzer Span-zu-Span-Zeit

Bei Transfersystemen des Typs NAD steht in der Hauptbearbeitungsphase für jede Operation eine eigene Station mit mehreren Spindelmodulen zur Verfügung. Diese lassen sich vertikal, horizontal, seitlich oder geneigt anordnen, arbeiten in schneller Folge und bei äußerst kurzer Span-zu-Span-Zeit, wird betont. Dabei ist für jedes Fertigungsverfahren das optimale Modul vorgesehen.

Wo extreme Präzision gefragt ist, misst ein Taster die Position des vorbearbeiteten Teils und positioniert die Einheit automatisch. NAD-Transfersystemen sind am produktivsten bei der Fertigung von Links/Rechts- sowie von Paarteilen. Dank der Steuerung durch die MTX-CNC von Bosch Rexroth können auch dringende Aufträge eingeschoben werden.

Mikron Machining Technology auf der AMB 2008: Halle 9, Stand A37

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanende_fertigung/articles/139550/

Weitere Berichte zu: Losgröße Namco-Transfersystemen Transfersysteme

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Mehr Funktionalitäten: Mikrostrukturierung großer Flächen mit UV-Lasersystem
05.07.2018 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Fräskinematik – individuell und hochpräzise fertigen
02.07.2018 | Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics