Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Stanzpresse packt mehrere Arbeitsmodule in den Stanzraum

20.10.2008
Auf der Euroblech 2008 stellt Bruderer seinen neuen Präzisions-Hochleistungsstanzautomaten BSTA 510-125 vor, der mit einem um 150 mm verlängerten Werkzeugeinbauraum die BSTA 500-Baureihe nach oben ausbaut. Laut Unternehmen haben Kunden bereits positiv auf die Stanzmaschinen BSTA 500-95 und BSTA 500-110 reagiert. Ein besonderes Merkmal der neuen Stanzautomaten dürfte die PC-Steuerung sein.

Ein Plus in der Praxis ist die während des Stanzens verstellbare Stößelhöhe, die auch bei allen anderen modernen BST-Stanzmaschinen so vorhanden ist. Diese Entwicklung kann sich unter zweierlei Aspekten auswirken. Erstens kann die Präzision gesteigert werden. Da man dabei die Stößelhöhe im Prozess verstellen kann, lässt sich auch die Veränderung der Eintauchtiefe auf ein minimales Maß begrenzen. Zweitens reduziert sich die Belastung der Presse, was der Langlebigkeit zugute kommt.

Stanzautomat bietet 1250 mm Werkzeugeinbauraum

Bieten die bisherigen BSTA-Modelle schon gut zugänglichen Platz für Werkzeuge, wird mit dem Bau des BSTA 510-125 einem weiteren Kundenwunsch entsprochen: Ein Stanzautomat im 500-kN-Belastungsbereich mit einem nutzbaren Werkzeugeinbauraum von 1250 mm. Dieser ist ganz neu auf der Euroblech.

Bei 150 mm mehr Einbauraum, also 1250 mm anstatt 1100 mm wie beim BSTA 500-110, entstehen bei der neuen Stanzmaschine größere Biegemomente. Am längeren Stößel können darüber hinaus auch höhere Kippmomente vom Werkzeug her eingeleitet werden.

Der Kunde möchte letztlich einen Stanzautomaten, in welchem er ein Arbeitsmodul mehr einbauen kann und der trotzdem dieselben Eigenschaften im Stanzprozess zeigt wie die bisher schon bekannten Stanzautomaten BSTA 500. Es galt also die Biegeverformungen zu minimieren, die Kippsteifigkeit des Stößels zu erhöhen und den Massenausgleich trotz der erhöhten Bauteilgewichte optimal auszulegen.

Neuer Stanzautomat mit modifiziertem Vorschubantrieb

Der neue Stanzraumschutz und der modifizierte Vorschubantrieb wurden im Zuge der Modularisierung der Vorschubapparate eingeführt und sind Experten schon von anderen Stanzautomaten aus dem Bruderer-Sortiment bekannt. Damit ist es gelungen, trotz des wuchtigeren Erscheinungsbildes der Stanzmaschine, das durch die Verlängerung entstanden ist, einen ansprechenden neuen BSTA 510-125 zu schaffen. Dem Bruderer-Kunden bietet dieser Typ somit einen beachtlichen Mehrnutzen zu einem relativ bescheidenen finanziellen Mehraufwand, heißt es.

Bruderer AG Stanzautomaten (Schweiz), Halle 27, Stand H23

Dietmar Kuhn | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/umformtechnik/articles/150919/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Mehr Funktionalitäten: Mikrostrukturierung großer Flächen mit UV-Lasersystem
05.07.2018 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Fräskinematik – individuell und hochpräzise fertigen
02.07.2018 | Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Optische Kontrolle von Herzfrequenz oder Insulinsekretion durch lichtschaltbaren Wirkstoff

17.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Umweltressourcen nachhaltig nutzen

17.07.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Textilien 4.0: Smarte Kleidung und Wearables als Innovation

17.07.2018 | Innovative Produkte

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics