Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kleinere Blindzone und kürzere Bauform bei Sensoren bringt Vorteile im Nahbereich

10.11.2009
Eine neue Generation ihrer Ultraschallnäherungsschalter Simatic PXS hat die Siemens-Division Industry Automation entwickelt. Die neuen Sensoren der Kompaktreihe in M30-Bauform zeichnen sich gegenüber den Vorgängerversionen durch eine kleinere Blindzone aus und sind kürzer als bisher.

Dadurch können sie zum einen Objekte im Nahbereich besser detektieren, zum anderen verringert sich der Platzbedarf der Sensoranordnung. Zudem ermöglicht die neue Parametrierschnittstelle das rückwirkungsfreie Auslesen von Status- und Diagnoseinformationen im laufenden Betrieb. Damit lassen sich die Parameter zwecks Prozessoptimierung einfach an die Betriebsumgebung anpassen.


Der Raumbedarf eines Ultraschallsensors in einer Maschine oder Anlage wird insbesondere von der Blindzone bestimmt. Der Sensor muss um die Länge der Blindzone vom Erfassungsbereich zurückversetzt angebracht werden, um den Nahbereich sicher erfassen zu können. Bei der neuen Generation von Ultraschallsensoren Simatic PXS wird dieser sogenannte Totraum um über 50 Prozent reduziert – Raum, um den die Maschine oder Anlage verkleinert werden kann.

Die extrem schmale Schallkeule und die verbesserte Störgeräuschunterdrückung ermöglichen die Objekterkennung selbst unter schwierigen Umgebungsbedingungen und erhöhen so auch die Maschinenverfügbarkeit. Die rückwirkungsfreie Übertragung der Sensordaten im Messbetrieb ermöglicht eine exakte Anpassung der Parameter an die Applikation. Dies erhöht die Qualität des Sensorsignals. Die Sensoren in M30-Bauform gibt es für vier unterschiedliche Erfassungsbereiche bis sechs Meter. Die Variante K1 verfügt über einen Schaltausgang, K2 über zwei Schaltausgänge. K3 gibt es in mehreren Varianten: mit einem Schalt- und einem Analogausgang, mit einem IO-Link-Kanal oder mit Atex-Zulassung für den Einsatz im Ex-Bereich Zone 2/22. Für die K2- und K3-Sensoren stehen zusätzlich Ausführungen mit Schwenkkopf oder abgesetztem Wandler bereit.

Die Parametrierung der Sensoren erfolgt entweder einfach durch Einstellung der Potentiometer am Gerät oder komfortabel mittels Parametriertool: Dieses ermöglicht rückwirkungsfrei und ohne Unterbrechung des Messbetriebes Zugriff auf detaillierte Echtzeit-Sensordaten. Zum Beispiel können mehrere Echos mit zeitlichen Abständen und Güte dargestellt werden, um die Parameter für die Applikation zu optimieren. Die Anbindung des Tools erfolgt über einen Infrarot-Adapter, so dass bestehende Messverbindungen nicht unterbrochen werden müssen.

Die neuen Simatic-PXS-Ultraschallnäherungsschalter können alle Objekte erfassen, die Ultraschall reflektieren. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der Füllstands-, Stapel- und Höhenerfassung bis zu Abstandsmessungen. Die Sensoren erkennen Objekte unterschiedlichster Beschaffenheit – flüssig, fest, pulverförmig und auch transparent – und Oberflächen: rau oder glatt, sauber oder verschmutzt, nass oder trocken. Sie sind unempfindlich gegenüber Fremdeinwirkungen wie Licht oder Temperatur und besonders zuverlässig bei wechselnden oder schwierigen Umgebungsbedingungen. Die Sensoren senden zyklisch Ultraschallimpulse aus. Reflektiert ein Objekt ein Echo, wird dieses in ein elektrisches Signal umgewandelt und zwecks Abstandsbestimmung die Zeit zwischen Sende- und Echoimpuls erfasst.
Leseranfragen bitte unter Stichwort „IA2202“ an:
Siemens Industry Automation, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth
Fax: ++49 911 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.com

Gerhard Stauss | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/simatic-sensors/px

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Klarheit für die Industrie: Forscher ermitteln Standzeiten von Schieberwerkzeugen
12.06.2018 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht Tauchen ohne Motor
05.06.2018 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Leichter abheben: Fraunhofer LBF entwickelt Flugzeugrad aus Faser-Kunststoff-Verbund

Noch mehr Reichweite oder noch mehr Nutzlast - das wünschen sich Fluggesellschaften für ihre Flugzeuge. Wegen ihrer hohen spezifischen Steifigkeiten und Festigkeiten kommen daher zunehmend leichte Faser-Kunststoff-Verbunde zum Einsatz. Bei Rümpfen oder Tragflächen sind permanent Innovationen in diese Richtung zu beobachten. Um dieses Innovationsfeld auch für Flugzeugräder zu erschließen, hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF jetzt ein neues EU-Forschungsvorhaben gestartet. Ziel ist die Entwicklung eines ersten CFK-Bugrads für einen Airbus A320. Dabei wollen die Forscher ein Leichtbaupotential von bis zu 40 Prozent aufzeigen.

Faser-Kunststoff-Verbunde sind in der Luftfahrt bei zahlreichen Bauteilen bereits das Material der Wahl. So liegt beim Airbus A380 der Anteil an...

Im Focus: IT-Sicherheit beim autonomen Fahren

FH St. Pölten entwickelt neue Methode für sicheren Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen mittels Funkdaten

Neue technische Errungenschaften wie das Internet der Dinge oder die direkte drahtlose Kommunikation zwischen Objekten erhöhen den Bedarf an effizienter...

Im Focus: Innovative Handprothesensteuerung besteht Alltagstest

Selbstlernende Steuerung für Handprothesen entwickelt. Neues Verfahren lässt Patienten natürlichere Bewegungen gleichzeitig in zwei Achsen durchführen. Forscher der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) veröffentlichen Studie im Wissenschaftsmagazin „Science Robotics“ vom 20. Juni 2018.

Motorisierte Handprothesen sind mittlerweile Stand der Technik bei der Versorgung von Amputationen an der oberen Extremität. Bislang erlauben sie allerdings...

Im Focus: Temperaturgesteuerte Faser-Lichtquelle mit flüssigem Kern

Die moderne medizinische Bildgebung und neue spektroskopische Verfahren benötigen faserbasierte Lichtquellen, die breitbandiges Laserlicht im nahen und mittleren Infrarotbereich erzeugen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) zeigen in einer aktuellen Veröffentlichung im renommierten Fachblatt Optica, dass sie die optischen Eigenschaften flüssigkeitsgefüllter Fasern und damit die Bandbreite des Laserlichts gezielt über die Umgebungstemperatur steuern können.

Das Besondere an den untersuchten Fasern ist ihr Kern. Er ist mit Kohlenstoffdisulfid gefüllt - einer flüssigen chemischen Verbindung mit hoher optischer...

Im Focus: Temperature-controlled fiber-optic light source with liquid core

In a recent publication in the renowned journal Optica, scientists of Leibniz-Institute of Photonic Technology (Leibniz IPHT) in Jena showed that they can accurately control the optical properties of liquid-core fiber lasers and therefore their spectral band width by temperature and pressure tuning.

Already last year, the researchers provided experimental proof of a new dynamic of hybrid solitons– temporally and spectrally stationary light waves resulting...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leben im Plastikzeitalter: Wie ist ein nachhaltiger Umgang mit Plastik möglich?

21.06.2018 | Veranstaltungen

Kongress BIO-raffiniert X – Neue Wege in der Nutzung biogener Rohstoffe?

21.06.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen im August 2018

20.06.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Leichter abheben: Fraunhofer LBF entwickelt Flugzeugrad aus Faser-Kunststoff-Verbund

22.06.2018 | Materialwissenschaften

Lernen und gleichzeitig Gutes tun? Baufritz macht‘s möglich!

22.06.2018 | Unternehmensmeldung

GFOS und skip Institut entwickeln gemeinsam Prototyp für Augmented Reality App für die Produktion

22.06.2018 | Unternehmensmeldung

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics