Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hohe Festigkeit

01.05.2010
Der von Bögl Reitz entwickelte Hochfeste Beton (Hipercon) zeichnet sich durch ein besonders dichtes und homogenes Gefüge mit einem geringen Kapillarporenanteil aus. Die hohe Festigkeit wird unter anderem durch die Beimengung feinster Zusatzstoffe erzielt, die bis zu 100fach feiner als Zementstaub sind und damit die Zwischenräume ausfüllen. Der damit deutlich verbesserte Verbund zwischen Zuschlag und Matrix trägt wesentlich zur Festigkeitssteigerung bei. Im Unterschied zu Polymerbeton enthält Hipercon keine Polymeranteile als Bindemittel, um die Gesteinskörnung (Zuschlag) zusammenzuhalten.

Karusselldrehmaschinen von Toshulin sind ein gutes Beispiel dafür, welche Möglichkeiten dieser Hochfeste Beton dem Anwender bietet. Sie haben automatische Werkzeugwechselsysteme und werden entweder als Drehmaschinen geliefert oder als Bearbeitungszentren mit drei gesteuerten Achsen und dem Antrieb für die Rotationswerkzeuge. Eine solche Maschine ist primär für Präzisions- und Hochleistungsdrehen vorgesehen, ermöglicht aber auch Bohren, Gewindeschneiden, Fräsen und Schleifen.

Die Abmessungen des Maschinenbetts liegen bei 2.810 x 2.510 x 800 mm, die des Ständers bei 3.600 x 2.510 x 1.200 mm. Beide zusammen bilden die Basis der Maschine. Das Bett dient sowohl der Lagerung der Planscheibe auf der das Werkstück bearbeitet wird, als auch der Befestigung des Getriebekastens. Gespannt wird das Werkstück mittels eines selbstzentrierenden Vierbackenfutters. Ein Ständer trägt den Schieber mit dem Schneidwerkzeug.

Bögl Reitz | SCOPE
Weitere Informationen:
http://www.scope-online.de/Produktionstechnik--Werkzeugmaschinen/Hochfester-Beton_id_2786__dId_500830__app_510-30205_.htm

Weitere Berichte zu: Hipercon

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Deburring EXPO: Blechkanten und Funktionsoberflächen mit dem Laser veredeln
12.09.2019 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Weniger Schadstoffe durch Wassereinspritzung?
10.09.2019 | Hamburger Fern-Hochschule

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neuer Werkstoff für den Bootsbau

Um die Entwicklung eines Leichtbaukonzepts für Sportboote und Yachten geht es in einem Forschungsprojekt der Technischen Hochschule Mittelhessen. Prof. Dr. Stephan Marzi vom Gießener Institut für Mechanik und Materialforschung arbeitet dabei mit dem Bootsbauer Krake Catamarane aus dem thüringischen Apolda zusammen. Internationale Kooperationspartner sind Prof. Anders Biel von der schwedischen Universität Karlstad und die Firma Lamera aus Göteborg. Den Projektbeitrag der THM fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand mit 190.000 Euro.

Im modernen Bootsbau verwenden die Hersteller als Grundmaterial vorwiegend Duroplasten wie zum Beispiel glasfaserverstärkten Kunststoff. Das Material ist...

Im Focus: Novel Material for Shipbuilding

A new research project at the TH Mittelhessen focusses on the development of a novel light weight design concept for leisure boats and yachts. Professor Stephan Marzi from the THM Institute of Mechanics and Materials collaborates with Krake Catamarane, which is a shipyard located in Apolda, Thuringia.

The project is set up in an international cooperation with Professor Anders Biel from Karlstad University in Sweden and the Swedish company Lamera from...

Im Focus: Controlling superconducting regions within an exotic metal

Superconductivity has fascinated scientists for many years since it offers the potential to revolutionize current technologies. Materials only become superconductors - meaning that electrons can travel in them with no resistance - at very low temperatures. These days, this unique zero resistance superconductivity is commonly found in a number of technologies, such as magnetic resonance imaging (MRI).

Future technologies, however, will harness the total synchrony of electronic behavior in superconductors - a property called the phase. There is currently a...

Im Focus: Ultraschneller Blick in die Photochemie der Atmosphäre

Physiker des Labors für Attosekundenphysik haben erkundet, was mit Molekülen an den Oberflächen von nanoskopischen Aerosolen passiert, wenn sie unter Lichteinfluss geraten.

Kleinste Phänomene im Nanokosmos bestimmen unser Leben. Vieles, was wir in der Natur beobachten, beginnt als elementare Reaktion von Atomen oder Molekülen auf...

Im Focus: Wie entstehen die stärksten Magnete des Universums?

Wie kommt es, dass manche Neutronensterne zu den stärksten Magneten im Universum werden? Eine mögliche Antwort auf die Frage nach der Entstehung dieser sogenannten Magnetare hat ein deutsch-britisches Team von Astrophysikern gefunden. Die Forscher aus Heidelberg, Garching und Oxford konnten mit umfangreichen Computersimulationen nachvollziehen, wie sich bei der Verschmelzung von zwei Sternen starke Magnetfelder bilden. Explodieren solche Sterne in einer Supernova, könnten daraus Magnetare entstehen.

Wie entstehen die stärksten Magnete des Universums?

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2019

14.10.2019 | Veranstaltungen

10. Weltkonferenz der Ecosystem Services Partnership an der Leibniz Universität Hannover

14.10.2019 | Veranstaltungen

Bildung.Regional.Digital: Tagung bietet Rüstzeug für den digitalen Unterricht von heute und morgen

10.10.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Technologiemodul senkt Ausschussrate von Mikrolinsen auf ein Minimum

14.10.2019 | Informationstechnologie

Diagnostik für alle

14.10.2019 | Biowissenschaften Chemie

Bayreuther Forscher entdecken stabiles hochenergetisches Material

14.10.2019 | Materialwissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics