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Effiziente Prozesskette steigert Produktivität in der Metallverarbeitung

23.02.2010
Auf der diesjährigen Metav vom 23. bis 27. Februar in Düsseldorf zeigte die Siemens-Division Drive Technologies Produkte, Applikationen und Services für mehr Produktivität und Effizienz in allen Branchen der Metallverarbeitung. Die neue Programmieroberfläche Sinumerik Operate vereinfacht die CNC-Programmierung und das neue Technologiepaket Sinumerik MDynamics erhöht die Präzision und damit die Produktivität beim Fräsen. Im Rahmen des Sonderstandes „Metal meets Medical“ veranschaulichte Siemens zusammen mit Partnern eine effiziente Prozesskette für die Erstellung und Bearbeitung medizinischer Teile.

In der Halle 16 stellte Siemens Neuheiten zur CNC-Systemplattform Sinumerik vor. So wurden die Funktionalitäten für die Fräs-Dreh-Bearbeitung anhand eines Werkstücks aus der Luft- und Raumfahrtindustrie demonstriert. Produkthighlights waren unter anderem die neue Kompakt-CNC Sinumerik 828D, die Premium-CNC Sinumerik 840D sl sowie das Technologiepaket Sinumerik MDynamics für Fräsanwendungen.


Die neue, leicht zu bedienende Bedienoberfläche Sinumerik Operate vereinfacht und beschleunigt die CNC-Programmierung. Die neuen Modelle veranschaulichten, wie energieeffiziente Lösungen rund um die CNC-Plattform mit Antrieben und Motoren für alle Technologien und Branchen umgesetzt werden können. Mehr Produktivität für die Werkzeugmaschine bietet das Dienstleistungsportfolio Sinumerik Manufacturing Excellence, aus dem die Themen „Machine Retrofit“ und „Manufacturing IT“ vorgestellt wurden. Auch zum Service und Support für die Steuerung Sinumerik konnte sich der Besucher informieren.

Gemeinsam mit den Partnern aus der Werkzeugmaschinenbranche DMG, Index, Iscar, Renishaw, Schütte, Star und Zoller präsentierte Siemens auf der Sonderschau „Metal meets Medical“ in Halle 9 den gesamten Fertigungsprozess für medizinische Teile. Dort konnte der Messebesucher sehen, wie medizintechnische Produkte mit Werkzeugmaschinen - ausgestattet mit der Steuerung Sinumerik 840D sl – bearbeitet werden. Anhand von Bearbeitungstechnologien wie 5-Achs-Schleifen, Dreh-Fräsen, HSC-Fräsen und Langdrehen konnte sich der Messebesucher dort über den Einsatz der Zerspanungstechnik in der Medizintechnik informieren. Auch komplexe Implantate lassen sich mit der Steuerung Sinumerik 840D sl präzise und schnell bearbeiten. Brandschutz in Werkzeugmaschinen spielt wegen der hohen Zerspangeschwindigkeit, der Ölkühlung und besonders harter Materialien in der Medizintechnik eine große Rolle. Zu sehen war die Objektlöschanlage Sinorix al-deco STD, deren Brandsensor aktiv wird, sobald ihre Umgebungstemperatur 110°C übersteigt.

Am Beispiel einer Digitalen Fabrik wurde die gesamte Verfahrenskette zur Fertigung medizintechnischer Produkte dargestellt. Im Fokus standen die ganzheitliche Planung und Realisierung der wesentlichen Produktionsschritte in Verbindung mit dem Werkstück, der effiziente Einsatz von Ressourcen sowie die Standardisierung des Prozesses und seine kontinuierliche Verbesserung. Die Prozesskette wurde mit den Softwareprodukten Teamcenter und NX CAM von Siemens vorgeführt. Das in NX CAM konstruierte Objekt wurde auf einer Werkzeugmaschine gefräst.

Energieeffizienz mit dem Antriebssystem Sinamics zeigte Siemens bei der Ausstellung „Blue Competence“ in Halle 16. Ein Exponat mit dem Frequenzumrichter Sinamics G120 demonstrierte, wie durch Rückspeisung von Strom, der bei Bremsvorgängen entsteht, Energiekosten gesenkt werden können. Auch energieeffiziente Niederspannungsmotoren der Klasse IE2 reduzieren Energiekosten. Ein Beispiel mit dem Antriebssystem Sinamics S120 veranschaulichte den Energieausgleich bei Mehrmotorenantrieben durch Rückspeisung von Strom zwischen Servoantrieben bei gleichzeitigen Beschleunigungs- und Bremsphasen. Die kinetische Energiepufferung erhöht die Anlagenverfügbarkeit und sichert den Betrieb bei Netzausfall und externen Störungen.

Im Rahmen der Sonderschau Jugend (Halle 7) informierte Siemens über die Aus- und Weiterbildung von CNC-Fachkräften. Im Mittelpunkt stand das Schulungssystem Sinutrain. Der Vergleich mit der Praxisarbeit an einer Drehmaschine mit der Steuerung Sinumerik 840D sl machte deutlich, dass Bedienung und Programmierung an der Maschine und am Trainingsgerät nahezu identisch sind.

Leseranfragen bitte unter Stichwort „DT 2311“ an:
Siemens Drive Technologies, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth.
Fax ++49 (911) 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.de
Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von umweltfreundlicher Produktions-, Transport-, Gebäude- und Lichttechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Drive Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility und Osram. Mit weltweit rund 207 000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 35 Milliarden Euro.

Die Siemens-Division Drive Technologies (Nürnberg) ist weltweit führend bei Produkten und Dienstleistungen für Produktions- und Werkzeugmaschinen. Dies umfasst Standardprodukte sowie branchenspezifische Steuerungs- und Antriebslösungen. Durchgängige Technologien über den gesamten Antriebsstrang mit elektrischen und mechanischen Komponenten bieten die größten Potentiale, den Energieverbrauch in Industrieanlagen zu senken. Zu den Dienstleistungen gehören Mechatronik-Support sowie Online-Dienste für web-basiertes Störungsmanagement und präventive Wartung. Mit weltweit rund 36 000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Drive Technologies im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 7,5 Milliarden Euro.

Reference Number: IDT2010022311d

Julia Kauppert | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/metav
http://www.siemens.com/industry
http://www.siemens.com/drivetechnologies

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