Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Effiziente PKD-Werkzeugherstellung

05.10.2007
Die Bedeutung und Dominanz der hochpräzisen Metall schneidenden Diamantwerkzeuge ist weltweit ungebrochen. Die derzeit erreichten Oberflächengüten mit Drahterodiermaschinen bei ständig zunehmenden Geometrie- und Profilgenauigkeiten der Werkzeuge eröffnen neue Einsatzbereiche. Dem Rechnung tragend, arbeitet Vollmer derzeit daran, die erfolgreiche Scheibenerodiermaschine QXD 400 – bereits vielfach im Einsatz bei der Bearbeitung von PKD-Holzwerkzeugen – für die Metallwerkzeuge abzustimmen. Somit wird das Unternehmen zukünftig auch für den Metall schneidende Diamantwerkzeuge sein Produktspektrum an Scheibenerodiermaschinen erweitern.

Automatisierung liegt im Trend

Mit einem innovativen Programm an Draht- und Scheibenerodiermaschinen hat Vollmer nach eigenen Angaben die Herstellung von Diamantwerkzeugen in den letzten Jahren so perfektioniert, was bis dahin undenkbar war.

Lag der Schwerpunkt in den Anfangsjahren auf höchster Bearbeitungsqualität, so der Hersteller, hat sich der Fokus heutzutage hin zur Automatisierung aller Abläufe erweitert, damit die noch freien Produktionszeiten, zum Beispiel die dritte Schicht und das Wochenende, in vollem Umfang produktiv genutzt werden können, so das Unternehmen.


Umfangreiches Programm von Wechselsystemen
Aktuell bietet Vollmer ein umfangreiches Programm an Werkstück- und Werkzeugwechselsystemen.

Diese wurden durchweg selbst entwickelt mit dem Fokus auf maximale Funktionalität und Produktivität.

Ein Vorteil ist dabei die flexible Umstellung der Werkstückschnittstellen auf HSK oder SK sowie die individuelle Auslegung der Werkstückkapazität, die eine exakte Abstimmung der Gesamtkonzeption zulässt, wird erläutert.

Automatische Be- und Entladung

Die automatische Be- und Entladung der Maschine mit Werkstücken erweitert den Ablauf der Maschinen zu einem kontinuierlichen automatischen Bearbeitungsprozess in der Produktion und im Service und führt somit zu einem höheren Nutzungsgrad der Maschinen.

Drahterodiermaschinen in zwei Ausführungen

Die Drahterodiermaschinen gibt es in zwei Ausführungen, zum einen die QWD 750 H für die Werkzeugbearbeitung in fliegender Aufspannung, zum anderen die QWD 760 H für die Werkzeugbearbeitung zwischen Spitzen und in fliegender Aufspannung.

Beide Maschinen eignen sich für Reibwerkzeuge, Schaft-, Profil- und Sonderwerkzeuge sowie für Stufenwerkzeuge, Zirkularwerkzeuge, Fräswerkzeuge und Bohrwerkzeuge, so der Hersteller.

Scheibenerodiermaschine ist individuell ausrüstbar

Die Scheibenerodiermaschine QXD 400 ist für die fliegende Aufspannung in überwiegend mannlosen Betrieben ausgelegt, so der Hersteller.

Dazu wurde die Maschine in modularer Bauweise ausgeführt.

Dies bringt den Vorteil, dass der Endanwender die Maschine punktuell auf seine Bedürfnisse abstimmen kann, wird betont.

Derzeit stehen verschiedene Module wie Werkzeug, Werkstückwechsler sowie eine angetriebene Abrichteinheit zur Verfügung.

Komplettbearbeitung in einer Aufspannung

Für noch mehr Produktivität sorgen neue Möglichkeiten der Prozessabfolge.

So können die Arbeitsschritte Messen, Vorschleifen, Erodieren, Nachschleifen und Polieren in einer Aufspannung abgearbeitet und teilweise kombiniert werden.

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanendefertigung/maschinen/articles/94948/

Weitere Berichte zu: Aufspannung Diamantwerkzeug Produktivität QXD

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Mehr Funktionalitäten: Mikrostrukturierung großer Flächen mit UV-Lasersystem
05.07.2018 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Fräskinematik – individuell und hochpräzise fertigen
02.07.2018 | Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Europaweit erste Patientin mit neuem Hybridgerät zur Strahlentherapie behandelt

19.07.2018 | Medizintechnik

Waldrand oder mittendrin: Das Erbgut von Mausmakis unterscheidet sich je nach Lebensraum

19.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Automatisiertes Befüllen von Regalen im Einzelhandel

19.07.2018 | Verkehr Logistik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics