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Bleche und Platinen automatisch komplettbearbeiten

26.10.2006
Bei Kaltenbach forciert man die Entwicklung zur Komplettbearbeitung von Blechen und Platinen auf einer Maschine.

So wird auf der Euroblech das Bearbeitungszentrum KF 2512 ins Rampenlicht gerückt. Mit dieser Maschine kann nicht nur geschnitten, gebohrt und gekennzeichnet werden, im Vergleich zu den kleineren Bearbeitungszentren des Maschinenbauers ist auch die Fertigung zweier gleicher Teile in einem einzigen Bohr- und Brenn-Vorgang möglich. Dadurch lässt sich der Durchsatz verdoppeln.

Der Trend zur Komplettbearbeitung von Platinen und Blechen auf einer Maschine wird laut Jörg Tetling „immer stärker“. Das hat sich am Markt für Blech-Bearbeitungszentren niedergeschlagen, der in den vergangenen Jahren eine spürbare Belebung erfuhr. So registriert der Vertriebsleiter Stahlbau und Stahlhandel „eine starke Nachfrage“ nach diesen Maschinen. Mit Schwerpunkt bei Anlagen- und Stahlbauern im Ausland. Dort sei sie noch größer als hierzulande. So gibt es im Stahlbau derzeit in asiatischen und arabischen Ländern wie Dubai gute Absatzchancen.

Auch in diesen Ländern stellt Tetling „eine starke Tendenz zur Komplettbearbeitung“ fest. Die Entwicklung der nun größten Maschine der KF-Baureihe sei daher „eine Forderung des Marktes“ gewesen, berichtet der Vertriebsleiter. Der Markt hat schon reagiert: Bereits vor der Premiere auf der Euroblech wurde das Bearbeitungszentrum laut Tetling „in einer großen Anzahl“ verkauft.

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»Bearbeitungszentrum »Blech »Platine

Das erste Bearbeitungszentrum der KF-Reihe brachte Kaltenbach vor 15 Jahren auf den Markt. Ausgelegt wurde es für eine Blechbreite von 1000 mm. Jetzt beträgt die Blechbreite bei der größten Maschine bis zu 2500 mm. Auch ist inzwischen die Bearbeitungsgeschwindigkeit höher – und als weitere Möglichkeit ist die Verwendung von Hartmetall- statt HSS-Bohrern dazugekommen, was die Bohrzeit um bis zu 30% verkürzt. Zudem kann man beim Brennschneiden zwischen dem Autogen- und Plasmaschneiden variieren.

Das sichert dem Stahlbauer eine hohe Flexibilität bezüglich der Dicke der zu bearbeitenden Bleche und Platinen. So ist für Tetling das Plasmaschneiden bei Blechdicken bis 20 mm „schnell und effektiv“. Bei größeren Dicken sei das Autogenschneiden die bessere Alternative.

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de
http://www.kaltenbach.de

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