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Prozesspräsentation statt reiner Produktschau

13.05.2008
Vom 10. bis 13. Juni 2008 findet in Dortmund die erste Kongressmesse für Verfahrensintegration von Stanz-, Dreh- und Spritzgießtechnik statt. Das für einen Zweijahres-Rhythmus geplante Event soll nach den Vorstellungen der Initiatoren und Veranstalter erstmals den Technologieverbund der Produktionstechniken für Metall und Kunststoff darstellen. Bisher sind dafür über 125 Aussteller gemeldet.

Experten wissen längst, wie brennend das Thema der Verfahrens-integration in der Stanz- und Spritzgießtechnik ist. Bereits heute werden über 60% der Metallstanzteile mit Kunststoffteilen direkt oder indirekt verbunden. Nun haben sich Fachleute der Stanz- und Kunststofftechnik mit den Westfalenhallen Dortmund zusammengetan und mit der Proform ein entsprechendes Messeformat, das sich diesem Thema stellt und gleichzeitig Impulse gibt, geschaffen.

Die erste Proform findet vom 10. bis 13. Juni 2008 als Kongressmesse in den Westfalenhallen Dortmund statt. Dabei soll es nicht nur um eine reine Produktschau gehen, sondern vielmehr sollen die Prozesse für die Herstellung der Verbundteile in den Vordergrund gestellt werden. Bloße Produktschauen gebe es genug.

Praktische Beispiele für die Verbindung von Stanz- und Kunststofftechnik

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»Verfahrensintegration

Man wolle beispielhafte Produktionsprozesse zeigen und erläutern. Denn das sei es, was die meist klein und mittelständisch geprägten Teilehersteller benötigten, ist aus dem Expertenkreis zu hören. Wie Unternehmen effizienter produzieren können, dazu will die Proform entsprechende Wege aufzeigen – sowohl im Fachforum Verfahrensintegration als auch mit der Präsentation tatsächlicher Prozessketten auf der Fachmesse.

So dreht sich denn auf der Proform alles darum, zu zeigen, wie große Stückzahlen möglichst günstig herzustellen sind. Im Verbund steckt dabei das Erfolgsrezept: Auf die richtige Verknüpfung der Maschinen, Verfahren und Arbeitsschritte kommt es an. Der Trend geht ohnehin dahin, dass Unternehmen von mehrstufiger auf integrierte einstufige Produktion umstellen und dabei bis zum Sechsfachen produktiver und wirtschaftlicher arbeiten können.

Verfahrensintegration ermöglicht erstaunliche Verbesserungen

Prozessoptimierung durch Verfahrensintegration bietet erstaunliche Möglichkeiten. Selbst Unternehmen, die sich damit schon beschäftigt haben, können auf der Proform noch neue Anregungen erhalten. Wesentlich höher dürfte das Optimierungspotenzial für Betriebe sein, die bei der Verarbeitung von Metall und/oder Kunststoff noch überhaupt nicht integriert arbeiten.

Mit dem Thema Verfahrenskosten greift die Proform eine der größten Kostenpositionen in der industriellen Fertigung auf, übertreffen doch die Verfahrenskosten die Lohnkosten oft um eine Vielfaches. Deshalb gilt auch: Wer in Deutschland effizient produziert, braucht zur Kostensenkung keine aufwändige Verlagerung der Fertigung ins Ausland.

Dietmar Kuhn | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/kunststoffundgummiverarbeitung/articles/121070/

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