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TU Berlin qualifiziert sich für Robocup-Weltmeisterschaft

13.05.2008
Das Team „Dainamite“ der Technischen Universität Berlin (TU) hat sich für die Roboter-Fußball-Weltmeisterschaft „Robocup“ in der 2-D-Simulationsliga qualifiziert. Die Mitglieder des DAI-Labors (Distributed Artificial Intelligence) sind vom 14. Juli bis zum 20. Juli 2008 in Suzhou dabei, wenn Roboter- und Computer-Spezialisten in verschiedenen Ligen die Besten küren, wie die TU mitteilte.

Elf Kreise müsst ihr sein – zumindest in der 2-D-Simulationsliga des Robocup. Die „Spieler“, zur Hälfte gelb und rot eingefärbt, agieren zwar nach den offiziellen Fifa-Regeln, bewegen sich allerdings über ein Spielfeld auf dem Bildschirm.

„Unsere Spieler heißen Agenten“, erläutert Holger Endert, real existierender Leiter des Teams Dainamite und wissenschaftlicher Mitarbeiter am DAI-Labor. Diese Agenten sind jeweils autonome Programme, die untereinander kommunizieren können und nahezu in Echtzeit kicken. „Das Fußballspiel dient uns als Testlabor bei der Entwicklung autonomer Computerprogramme“, sagt Endert.

Robocup-Liga analysiert Zielerreichung

Beim Robocup-Soccer treten Maschinen gegeneinander an. In dieser Liga interessieren sich die Forscher für mechanische und Koordinationsfragen. In der 2-D-Liga – so Endert – könne man sich besser auf die „mentalen“ Probleme konzentrieren, beschäftigt sich etwa mit Fragen darüber, wie definierte Ziele auch intuitiv modelliert und erreicht werden können.

Insgesamt dauert ein solches Agenten-Spiel etwa zehn Minuten. Ein Coach-Agent analysiert das Spiel und kann – je nachdem, wie er programmiert ist – auch ins Spiel eingreifen, zum Beispiel, um die Aufstellung der Spieler-Agenten zu verändern.

Stéphane Itasse | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/automatisierung/robotik/articles/120974/

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