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Ethernet-Steckverbindung in Schutzart IP67 in robustem Standard-M23-Gehäuse

17.04.2008
Die neue Steckverbinderserie M23-RJ45 steht für sichere Datenübertragung auf engstem Raum. Für raue Industrieumgebung konzipiert gewährt die Steckverbindung die Schutzart IP67 in einem robusten Standard-M23-Gehäuse. Dabei können handelsübliche, bereits konfektionierte Patchkabel eingesetzt werden, wie der Hersteller Hummel auf der Hannover-Messe 2008 zeigt.

Die geschlitzte Dichtung am Kabelabgang des Steckverbinders wird bei der Montage einfach um das Kabel gelegt. Der M23-RJ45 nimmt das Patchkabel in einem Adapterkörper auf, fixiert es mit dem patentierten Euro-Lock-System und erzielt mit der integrierten Kabelverschraubung beste Zugentlastung am Kabel, heißt es. Es können je nach Applikation Cat5-, Cat5e- oder Cat6-Ausführungen eingesetzt werden.

Beim M23-RJ45-Stecksystem können generell alle Gehäusebauformen der M23-Standardserie zum Einsatz kommen. Die Bauformen mit Innengewinde sind sowohl in Push-Pull- als auch in Schraubverriegelung lieferbar.

Gegenstecker mit Außengewinde enthalten RJ45-Kupplungsteil

Bei den Gegensteckern mit Außengewinde ist ein RJ45-Kupplungsteil integriert, welches wiederum ohne zusätzlichen Konfektionsaufwand einfach mit einem Patchkabel gesteckt und verbunden wird. Dadurch ist beispielsweise die im RJ45-Bereich oft vermisste Verlängerungsleitung problemlos machbar.

Geräteseitig kommen Ausführungen für Leiterplattenmontage oder wiederum steckbare Lösungen mit der Kombination Kupplungsstück-Patchkabel in Frage. Gehäusedurchführungen mit zusätzlicher Zugentlastung am Kabel sind als Einloch- und Flanschversion im Lieferprogramm enthalten.

Einfache Umstellung auf Industrial Ethernet

Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist die Baugröße des Systems. Flanschmaße, Bohrbilder und Größe der Gehäuse sind identisch oder teilweise sogar kleiner als die der Standard-M23-Serie, die in industriellen Applikationen weit verbreitet sind. Dadurch wird die Umstellung auf Industrial Ethernet nach Herstellerangaben besonders einfach.

Es entsteht keinerlei Änderungsaufwand für Gehäuse, Bohrpläne oder gar Gerätegrößen. Alles bleibt beim Alten, lediglich die Innereien werden getauscht.

Hummel AG, Halle 11, Stand C58

Alexander Strutzke | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/automatisierung/fertigungsautomatisierung/articles/118455/

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