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Supraleitender Kurzschlussstrombegrenzer bei zahlreichen Anwendungen im Test

02.04.2008
Betreiber von elektrischen Netzen stehen nach Angaben von Nexans derzeit vor der Herausforderung, ihre Netze mit großem Aufwand für die auftretenden hohen Kurzschlussströme auszulegen. Mit Hilfe von Supraleitern gelingt es, ein scheinbares Paradoxon zu lösen, wie das Unternehmen auf der Hannover-Messe 2008 zeigen will.

Im Normalbetrieb supraleitend, weisen Kurzschlussstrombegrenzer (SSB) einen sehr geringen Widerstand auf, das heißt, sie sind aus elektrischer Sicht im Netz quasi unsichtbar. Erst wenn es darauf ankommt, also im Fehlerfall, entfalten sie von selbst ihre begrenzende Wirkung.

Kurzschlussstrombegrenzer gelten als eigensicher
Da dies auf Materialeigenschaften des Supraleiters beruht, gelten Kurzschlussstrombegrenzer vor allem als eigensicher, eine der wichtigsten Anforderungen der Netzbetreiber. Das Hürther Unternehmen hat dafür ein modulares Konzept entwickelt, das sich an wechselnde Anforderungen anpassen lässt.

Erste vorkommerzielle Kurzschlussstrombegrenzer für Mittelspannungsanwendungen sind in Fertigung und werden noch im Laufe des Jahres 2008 an die Kunden ausgeliefert, heißt es.Neben Anwendungen in Sammelschienenkupplungen sollen Kurzschlussstrombegrenzer für den Netzanschluss großer KWK (Kraft-Wärme-Kopplung)-Anlagen und für die Optimierung von Anlagenkonzepten im Kraftwerkseigenbedarf interessant sein. Zahlreiche andere Anwendungen werden derzeit untersucht.

Nexans Super Conductors GmbH, Halle 2, Stand D48

Claudia Otto | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/elektrische%2Dausruestung/articles/116338/

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