Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Elektronische Zugriffsverwaltung schützt Anlagen vor unberechtigtem Zugriff

31.03.2008
Mit der elektronischen Zugriffsverwaltung Electronic-Key-System EKS FSA (For Safety Applications) eröffnet Euchner nach eigenen Angaben neue Möglichkeiten in der Sicherheitstechnik. Die Sicherung einer Anlage gegen unberechtigte Zugriffe funktioniert mit dem EKS FSA in der gewohnten Weise, wie das Unternehmen auf der Metav 2008 in Düsseldorf zeigen will.

Als Zugriffsberechtigung stehen alle wichtigen Daten auf einem Chip geschrieben – dem EKS-Schlüssel. Dieser bietet damit den Angaben zufolge eine wesentlich höhere Absicherung, als es ein Passwort je könnte.

Der EKS-Schlüssel bietet dabei laut Euchner die Gewähr, dass er auch wirklich nur durch eine einzige berechtigte Person verwendet wird. Denn jeder Schlüssel ist ein Unikat und ist somit zu 100% der Person zuzuordnen, an die er ausgegeben wurde.

Durch den frei beschreibbaren Speicher auf dem Schlüssel können weitere relevante Daten gespeichert werden. Es ist auch machbar, mit nur einem Schlüssel den Zugriff auf unterschiedliche Maschinen und Anlagen zu ermöglichen, indem mehrere Zugangsberechtigungen darauf gespeichert werden, heißt es.

Zugriffsverwaltung auch für sicherheitsrelevante Funktionen von Maschinen

Das Neue am EKS FSA ist, dass diese personalisierte Berechtigung jetzt auch für die Freigabe sicherheitsrelevanter Funktionen an einer Maschine genutzt werden kann. Dies kann etwa die Berechtigung zum Einstellen einer gefährlichen Betriebsart sein, bei der mit überbrückten Schutzeinrichtungen gearbeitet werden muss.

Der Nutzer steckt dazu seinen Schlüssel in das EKS FSA. Beim Stecken des Schlüssels wird ein Hardwareausgang gesetzt, der in die Sicherheitstechnik eingebunden wird. Zusätzlich wird über die Steuerung abgefragt, ob dieser Nutzer überhaupt die Berechtigung hat, eine bestimmte Betriebsart anzuwählen. Mit diesen beiden Signalen kann dann, zum Beispiel in Kombination mit einem Zustimmtaster, die Arbeit mit offenen Schutzeinrichtungen und Zustimmtaster freigegeben werden.

Durch den persönlichen Code auf jedem Schlüssel kann dann auch jeder Nutzer einer speziellen Betriebsart klar erfasst werden. Bei konventionellen Schlüsseln ist dies, wie Euchner ausführt, nicht möglich.

Euchner GmbH & Co. KG, Halle 3, Stand B53

Udo Schnell | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanendefertigung/maschinen/articles/116008/

Weitere Berichte zu: Betriebsart EKS FSA Schutzeinrichtung Zugriffsverwaltung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Freiformflächen bis zu 80 Prozent schneller schlichten: Neue Werkzeuge und Algorithmen für die Fräsbearbeitung
06.12.2019 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

nachricht Gut angelegte Werte: Schwingfestigkeitsdatenbank hilft Kunststoffbauteile nachhaltig auszulegen
04.12.2019 | Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das 136 Millionen Atom-Modell: Wissenschaftler simulieren Photosynthese

Die Umwandlung von Sonnenlicht in chemische Energie ist für das Leben unerlässlich. In einer der größten Simulationen eines Biosystems weltweit haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diesen komplexen Prozess an einem Bestandteil eines Bakteriums nachgeahmt – am Computer, Atom um Atom. Die Arbeit, die jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Cell“ veröffentlicht wurde, ist ein wichtiger Schritt zum besseren Verständnis der Photosynthese in einigen biologischen Strukturen. An der internationalen Forschungskooperation unter Leitung der University of Illinois war auch ein Team der Jacobs University Bremen beteiligt.

Das Projekt geht zurück auf eine Initiative des inzwischen verstorbenen, deutsch-US-amerikanischen Physikprofessors Klaus Schulten von der University of...

Im Focus: Developing a digital twin

University of Texas and MIT researchers create virtual UAVs that can predict vehicle health, enable autonomous decision-making

In the not too distant future, we can expect to see our skies filled with unmanned aerial vehicles (UAVs) delivering packages, maybe even people, from location...

Im Focus: Freiformflächen bis zu 80 Prozent schneller schlichten: Neue Werkzeuge und Algorithmen für die Fräsbearbeitung

Beim Schlichtfräsen komplexer Freiformflächen können Kreissegment- oder Tonnenfräswerkzeuge jetzt ihre Vorteile gegenüber herkömmlichen Werkzeugen mit Kugelkopf besser ausspielen: Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen entwickelte im Forschungsprojekt »FlexiMILL« gemeinsam mit vier Industriepartnern passende flexible Bearbeitungsstrategien und implementierte diese in eine CAM-Software. Auf diese Weise lassen sich große frei geformte Oberflächen nun bis zu 80 Prozent schneller bearbeiten.

Ziel im Projekt »FlexiMILL« war es, für die Bearbeitung mit Tonnenfräswerkzeugen nicht nur neue, verbesserte Werkzeuggeometrien zu entwickeln, sondern auch...

Im Focus: Bis zu 30 Prozent mehr Kapazität für Lithium-Ionen-Akkus

Durch Untersuchungen struktureller Veränderungen während der Synthese von Kathodenmaterialen für zukünftige Hochenergie-Lithium-Ionen-Akkus haben Forscherinnen und Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und kooperierender Einrichtungen neue und wesentliche Erkenntnisse über Degradationsmechanismen gewonnen. Diese könnten zur Entwicklung von Akkus mit deutlich erhöhter Kapazität beitragen, die etwa bei Elektrofahrzeugen eine größere Reichweite möglich machen. Über die Ergebnisse berichtet das Team in der Zeitschrift Nature Communications. (DOI 10.1038/s41467-019-13240-z)

Ein Durchbruch der Elektromobilität wird bislang unter anderem durch ungenügende Reichweiten der Fahrzeuge behindert. Helfen könnten Lithium-Ionen-Akkus mit...

Im Focus: Neue Klimadaten dank kompaktem Alexandritlaser

Höhere Atmosphärenschichten werden für Klimaforscher immer interessanter. Bereiche oberhalb von 40 km sind allerdings nur mit Höhenforschungsraketen direkt zugänglich. Ein LIDAR-System (Light Detection and Ranging) mit einem diodengepumpten Alexandritlaser schafft jetzt neue Möglichkeiten. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik (IAP) und des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT entwickeln ein System, das leicht zu transportieren ist und autark arbeitet. Damit kann in Zukunft ein LIDAR-Netzwerk kontinuierlich und weiträumig Daten aus der Atmosphäre liefern.

Der Klimawandel ist in diesen Tagen ein heißes Thema. Eine wichtige wissenschaftliche Grundlage zum Verständnis der Phänomene sind valide Modelle zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

QURATOR 2020 – weltweit erste Konferenz für Kuratierungstechnologien

04.12.2019 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Arbeit

03.12.2019 | Veranstaltungen

Intelligente Transportbehälter als Basis für neue Services der Intralogistik

03.12.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

RNA-Modifikation - Umbau unter Druck

06.12.2019 | Biowissenschaften Chemie

Der Versteppung vorbeugen

06.12.2019 | Geowissenschaften

Verstopfung in Abwehrzellen löst Entzündung aus

06.12.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics