Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Laser-Scan-Arm für schnelles und einfaches Messen

27.03.2008
Faro zeigt auf der Metav 2008 den Laser-Scan-Arm V3, der über zahlreiche neue Funktionalitäten verfügt. Das System soll in Verbindung mit dem Faro-Arm der Quantum-Serie verschiedene Vorteile bieten.
Messungen können nicht nur einfacher, sondern auch genauer durchgeführt werden. Vor allem aber vermittele die Kombination aus Scan-Arm V3 und Quantum-Arm den Anwendern höchstes Vertrauen, sie zuverlässig dabei zu unterstützen, Bauteile und Produkte in Top-Qualität schneller auf den Markt zu bringen.

Der Laser-Scan-Arm, der im Übrigen neben dem Quantum-Arm auch mit dem Platinum-Arm eingesetzt werden kann, bietet als V3 laut Faro folgende wesentliche Neuheiten:

-eine um 30% höhere Messgenauigkeit von ±35 µm im Vergleich zu ±50 µm bei der V2;

-den Drahtlos-Betrieb über Bluetooth, der in Verbindung mit dem Quantum-Arm Scans über eine Entfernung von bis zu 10 m hinweg ermöglicht; Kabel und zusätzliche Schnittstellen werden nicht benötigt;

-eine um 50% verkürzte Aufwärmzeit im Vergleich zu den Vorgängermodellen;

-eine höhere Leistungsfähigkeit beim Scannen von dunklen sowie reflektierenden Oberflächen;

-eine deutlich verbesserte Ergonomie durch die 33%ige Gewichtsreduzierung im Vergleich zur V2.

Der 2003 eingeführte Faro-Laser-Scan-Arm war das erste sie-benachsige kontaktlose Messgerät mit voll integriertem Laser-Scanner weltweit, führt das Unternehmen aus. Voll integriert bedeutet, dass beim Laser-Scan-Arm – entgegen anderen Scan-Systemen – der Messtaster und der Laser-Scanner im Wechsel digitalisieren können, ohne dass die Komponenten getauscht werden müssen.

Der Anwender könne einfache Punkt-abweichungen mit dem Messtaster des Arms aufnehmen und dann mit dem Laser die Abschnitte scannen, die ein größeres Daten-Volumen erfordern. Diese Schritte erfolgen ohne Zeitverlust durch den An oder Abbau von Halterungen oder durch den erforderlichen Einsatz einer separaten Koordinatenmessmaschine zum Import der Daten sowie ohne verwickelte und störende Kabel, heißt es weiter.

Faros Scan-Arm ermöglicht den Angaben zufolge eine detaillierte Inspektion von Bauteilen durch das Erfassen von großen Punktmengen. Seine offene Architektur erlaube dem Anwender den Einsatz von Geomagic, Poly-Works, Rapid-Form und vielen anderen Software-Paketen weiterer Anbieter. In Verbindung mit der richtigen Software bewältige der Scan-Arm V3 alle ihm gestellten Aufgaben wie Inspektion, „Punktewolke-zu-CAD“-Vergleich, Rapid Prototyping, Reverse Engineering und 3D-Modeling souverän.

Seine Stärken spielt das System aber, so Faro weiter, vor allem bei der größten Herausforderung für Laser-Scanner – der genauen Abbildung von glänzenden und dunklen Objekten – voll aus. Nicht zuletzt in diesem Punkt habe Faro die Wünsche seiner Kunden, deren Feedback eine zentrale Rolle im Lastenheft inne hatte, in die Produktentwicklung einfließen lassen, so das Unternehmen.

Faro Europe GmbH & Co. KG auf der Metav 2008: Halle 4, Stand E02

Udo Schnell | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/messundprueftechnik/fertigungsmesstechnik/articles/115577/

Weitere Berichte zu: Laser-Scan-Arm Laser-Scanner Scan-Arm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Mehr Funktionalitäten: Mikrostrukturierung großer Flächen mit UV-Lasersystem
05.07.2018 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Fräskinematik – individuell und hochpräzise fertigen
02.07.2018 | Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vernetzte Beleuchtung: Weg mit dem blinden Fleck

18.07.2018 | Energie und Elektrotechnik

BIAS erhält Bremens größten 3D-Drucker für metallische Luffahrtkomponenten

18.07.2018 | Verfahrenstechnologie

Verminderte Hirnleistung bei schwachem Herz

18.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics