Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Dezentrales E/A-System PSS universal kommuniziert jetzt auch über Profinet

26.03.2008
Pilz hat das dezentrale E/A-System PSS universal jetzt für den Anschluss an Profinet und Profinet Safe weiterentwickelt. Auch Profinet-Anwender können damit die Vorteile des E/A-Systems nutzen. Das E/A-System bietet hohe Sicherheit bei gleichwertig integrierter Standardautomatisierung.

Ein gemischter physikalischer Aufbau des E/A-Systems ist möglich und es lässt sich individuell an Applikationen anpassen. Dabei schafft die Rückwirkungsfreiheit zwischen Sicherheit und Standard klare Verantwortlichkeiten. Anwender profitieren zudem von der einfachen Handhabung des E/A-Systems bei Inbetriebnahme und Engineering.

Pilz hat beim dezentralen E/A-System die Belange der Sicherheitstechnik von Anfang an berücksichtigt. Damit müssen Anwender keinerlei zusätzliche, applikative Maßnahmen wie Trennbaugruppen, geschirmte Spezialkabel oder die Verwendung spezieller EMV-Filter für die verschiedensten Schnittstellen berücksichtigen.

Das reduziert zum einen die Kosten und erleichtert Anwendern zum anderen Handhabung und Betrieb des E/A-Systems. Getrennte Rückwandbusse für Sicherheit und Standard ermöglichen hohe Geschwindigkeiten und die parallele Verarbeitung der Signale.

... mehr zu:
»E/A-System »PSS »Profinet

E/A-System bietet einfache Handhabung

Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu bestehenden E/A-Systemen stellt das integrierte Sicherheitsprinzip des Systems dar. Weil ausschließlich das Kopfmodul den sicherheitsgerichteten Teilnehmer repräsentiert, werden die Sicherheitseinstellungen für jedes Gerät nur noch an einer zentralen Stelle vorgenommen. Die Handhabung umständlicher Sub-Adressen entfällt.

Damit verbunden ist auch die optimierte Ausnutzung aller Failsafe(FS)-Adressen am Profinet. Der administrative Aufwand für die Vergabe von FS-Adressbereichen wird so ebenfalls verringert.

Mehr Servicefreundlichkeit

Der modulare Aufbau von PSS universal bringt im Falles eines Gerätetauschs Vorteile mit sich. So können jetzt auch sichere E/A-Module im laufenden Betrieb aus dem Modulverbund herausgenommen werden, ohne dass das System gestoppt oder gar auseinander gebaut werden muss.

Steckbare Elektronikmodule reduzieren den Aufwand und verhindern Fehler und Stillstandszeiten. Auch die für PSSuniversal zur Verfügung stehenden Tools – PSS universal Assistant und PSS universal Startup Tool - wurden an die neue Schnittstelle angepasst.

Die dezentrale E/A-Plattform ist für Sicherheitsaufgaben komplett nach Kategorie 4 gemäß EN 954-1 bzw. nach SIL 3 gemäß IEC 61508 sowie weiteren internationalen Normen ausgelegt.

Reinhold Schäfer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/fertigungsmanagement/articles/115371/

Weitere Berichte zu: E/A-System PSS Profinet

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Mehr Funktionalitäten: Mikrostrukturierung großer Flächen mit UV-Lasersystem
05.07.2018 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Fräskinematik – individuell und hochpräzise fertigen
02.07.2018 | Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

VDI sieht urbane Produktion und Logistik als integrale Teile der Stadt der Zukunft

19.07.2018 | Architektur Bauwesen

Infrarotsensor als neue Methode für die Wirkstoffentwicklung

19.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics