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Umweltfreundliche Klimatechnologie für Automobil- und Pharmaindustrie

14.02.2008
Bereits erste Aufträge für umweltfreundliche Kühlgeräte auf CO2-Basis

Nachdem Rittal seine Innovationsführerschaft bei der Schaltschrank-Klimatisierung durch die Entwicklung ausgereifter, umweltfreundlicher Kühlgeräte auf CO2-Basis unter Beweis gestellt hat, erhielt das Unternehmen bereits im September 2007 erste konkrete Aufträge aus der Industrie. Die Serienfertigung von CO2-Kühlgeräten findet in vollem Gang statt.

Bisher zählen drei weltweit führende Unternehmen aus der Automobil- und Pharmaindustrie zu den Interessenten der neuen CO2-Kühlgeräte von Rittal. Zur Teststellung hat Rittal zahlreiche CO2-Kühlgeräte zur Verfügung gestellt und von den Unternehmen bereits konkrete Aufträge zur Fertigung der umweltfreundlichen Kühlgeräte erhalten.

Mit dem Einstieg in die System-Klimatisierung mit CO2 als Alternative zum Kältemittel R134a ist Rittal der Quantensprung gelungen. So gehört Rittal auch beim geplanten Switch der Automobilindustrie zu CO2-Lösungen wieder zu den klimatechnischen Pionieren. Inzwischen verfügt Rittal über die ersten Wand- und Dach-Klimageräte mit CO2 als Kühlmedium und einer effektiven Netto-Nutzkühlleistung von 1000 W, die als Standardprodukte erhältlich sind. Trotz des deutlich höheren technischen Aufwands für solche Systeme hat Rittal die Praxistauglichkeit nachgewiesen.

Im Vergleich zum bisher weit verbreitetsten Kältemittel R 134a stellt CO2 aus heutiger Sicht eines der meistversprechenden Kältemittel für die Zukunft dar. Kohlendioxid ist ein in der Natur vorkommender Stoff mit einem GWP (Global Warming Potential) von 1. Daher kühlen Rittal Schaltschrank-Kühlgeräte nicht nur sicher Schaltschränke und Elektronikgehäuse, sondern helfen auch die Erderwärmung zu verlangsamen.

Die Funktionssicherheit der neuen Technik hat Rittal in umfassenden Feldversuchen überprüft. Schließlich sichert jedes Schaltschrank-Klimagerät die Funktion der eingebauten Systeme, Steuerungen und Anlagen.

Der Einsatz von CO2 erfordert einen deutlich höheren technischen Aufwand, da das Kältemittel im Kühlkreislauf – im Gegensatz zu R 134 a – nie seinen Aggregatzustand ändert. Es bleibt immer gasförmig. Weil das gesamte System unter einem deutlich höheren Druck arbeitet, werden an die Kompressoren und Regelorgane sehr hohe Anforderungen gestellt.

Um die Kühlleistung dauerhaft zu erhöhen und Wartungsarbeiten zu minimieren, erhalten auch die neuen TopTherm CO2-Kühlgeräte die RiNano-Versiegelung der Wärmetauscherlamellen sowie integrierte Kondensatverdunster. Die Nano-Beschichtung garantiert eine dauerhaft gleichbleibende Kühlleistung durch ihre schmutzabweisende Wirkung. Diese Technologie verlängert die Service- und Reinigungsintervalle und erhöht die Energieeffizienz ganz wesentlich. Die automatische Kondensatverdunstung nutzt das Prinzip der Direktverdampfung. Die Anlagensicherheit steigt und der Wartungsaufwand sinkt. Sowohl das Entleeren von Kondensat-Auffangflaschen als auch das aufwendige Verlegen von Kondensat-Schlauchleitungen entfällt.

Hans-Robert Koch | Rittal GmbH & Co. KG
Weitere Informationen:
http://www.rittal.de

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