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Rahmenprogramm der Intec 2008 bietet facettenreiche Fachveranstaltungen

14.01.2008
Ein Fachprogramm, das den Bogen von der Anwendungsforschung bis zur Praxis im Unternehmen spannt, ergänzt das Messe-Duo aus Zuliefermesse Z und Maschinenbaumesse Intec. Als technische Themen setzen neue Materialien und Leichtbau einen Schwerpunkt. Unternehmensstrategien angesichts der sich immer schneller wandelnden Marktbedingungen bilden einen zweiten roten Faden im Veranstaltungsprogramm.

Zur vorigen Intec veranstalteten das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), der Freistaat Sachsen und der VDMA die „Zukunftskonferenz Maschinenbau 2007“ als ein Forum für den Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Im Ergebnis war man sich einig, dass dieser Leipziger Dialog fortgesetzt werden soll.

Die Veranstalter wollen die Ergebnisse dieser Konferenz und weitere aktuelle Branchenentwicklungen mit ausgewählten Fachleuten diskutieren und gemeinsam Zukunftsstrategien für den Maschinenbau entwickeln. Mit diesem Ziel findet am 28. Februar 2008 im Congress Center Leipzig das Expertenforum 2008 „Zukunft Maschinenbau“ statt (www.zukunft-maschinenbau.de).

Sechs Workshops zu branchenspezifischen Maschinenbau-Themen

Insgesamt sechs Workshops greifen aktuelle branchenspezifische Themen auf, wie die Rolle des Maschinenbaus innerhalb der ostdeutschen Wirtschaft, neue Finanzierungsformen und Innovationsstrategien sowie die Chancen für Maschinen- und Anlagenbauer auf dem Gebiet der Energietechnik.

Außerdem stehen die für Unternehmen aus den neuen Ländern relevanten Zukunftsmärkte und die Fachkräfteproblematik auf der Tagesordnung des Expertenforums. Die Teilnahme ist nur auf individuelle Einladung möglich.

Auch der Material-Forschungsverbund Dresden widmet sich in seiner Fachveranstaltung am 29. Februar dem aktuellen Thema Leichtbau. Unter der Überschrift „Effizienter Leichtbau durch einsatzgerechte Werkstoffwahl“ wendet sich der Verbund mit Vorträgen und einer Sonderschau an kleine und mittlere Unternehmen. Die Schau dokumentiert Spitzenleistungen der Dresdner Materialforschung aus verschiedenen Gebieten.

Leichtbau im Fokus der Werkstoff-Diskussionen

Metalle, Kunststoff, Keramik und Holz sowie unterschiedliche Verbundwerkstoffe stehen im Mittelpunkt der praxisorientierten Kurzvorträge. Das Spektrum reicht von Stählen für den Leichtbau über systemintegrierte Elastomer-Werkstoffe bis zu Textil-Halbzeugen und Endlosfaser-verstärkten Leichtmetallen.

Darüber hinaus werden Fertigungsverfahren wie neueste Füge-Technologien und Bearbeitungsmöglichkeiten von Leichtbauwerkstoffen vorgestellt. Mit dem Materialforschungstag will der Material-Forschungsverbund Dresden anwendungsreife Entwicklungen vorstellen sowie Entscheidungshilfen und Problemlösungen für die Praxis bieten.

Sonderschau „Forschung für die Zukunft“ im Rahmen von Z und Intec

Vemas, die sächsische Verbundinitiative für den Maschinenbau, und der Arbeitskreis „Forschungsland Sachsen“ der TU Dresden organisieren die Sonderschau „Forschung für die Zukunft“ im Rahmen von Z und Intec.

Hier geben universitäre und außeruniversitäre Einrichtungen des Maschinen- und Anlagenbaus einen Einblick in ihre neuesten Forschungsergebnisse, darunter die TU Chemnitz, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik und das Institut für Mechatronik. Im Mittelpunkt stehen diesmal die Themen Energietechnik, Energieeffizienz und erneuerbare Energien.

Am 29. Februar 2008 gestaltet die Vemas zusammen mit der Leipziger Messe den Studententag, an dem sächsische Firmen ihren Personalbedarf vorstellen und wo der Nachwuchs Gelegenheit hat, mit den Firmen unkompliziert ins Gespräch zu kommen.

Neue verbindliche Standards seitens des Gesetzgebers, zunehmender Wettbewerbsdruck und schnellere Entwicklungszyklen setzen höhere Maßstäbe in der Produktentwicklung. Um dafür gewappnet zu sein, müssen sich Unternehmen wachsenden Anforderungen in Entwicklung, Konstruktion, Herstellung, Nutzung, Logistik und Rückführung stellen.

Wie können mittelständische Unternehmen komplexer werdenden Produktanforderungen gerecht werden? Zu dieser Frage diskutiert und argumentiert das fachübergreifend zusammengesetzte Expertenteam im Produktentwicklerforum am 26. Februar 2008, veranstaltet vom VDI-Bezirksverein Dresden.

An erfolgreichen Beispielen aus der Praxis illustrieren Experten, wie Unternehmen von lebenszyklusorientierten Lösungsansätzen profitieren können. Bewältigungsstrategien für typische Hürden in der Produktentwicklung werden mit kompetenten Gesprächspartnern aus Wirtschaft und Technik lebendig diskutiert.

Claudia Otto | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanendefertigung/maschinen/articles/105126/

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