Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jungunternehmer setzen mit Werbeboten.de auf neue Form des Empfehlungsmarketings

24.03.2010
Werbebotschaften erreichen im Zeitalter der Informations- und Reizüberflutung zunehmend weniger die gewünschte Zielgruppe. Streuverluste sind an der Tagesordnung.

Mit ihrem Startup Werbeboten.de bieten ab sofort Sandro Günther (29), Mario Körösi (29) und Andreas Pfau (30) Unternehmen neue, schlagkräftige Lösungen des Empfehlungsmarketings ("Word-of-Mouth"). T-Shirts, Werbeboten und aktive soziale Netzwerke stehen im Zentrum des neuartigen Geschäftsmodells der Absolventen der Handelshochschule Leipzig (HHL).

Multimediale Werbeformen

Vorab ausgewählte Multiplikatoren, so genannte Werbeboten, tragen einen Tag lang ein mit einem ansprechenden Werbeslogan versehenes T-Shirt. Aktiv verbreiten die T-Shirt-Träger so die Botschaft des Unternehmens in ihrem persönlichen Freundes- und Bekanntenkreis. Zusätzlich müssen die Werbeboten in ihren sozialen Netzwerken und über verschiedene Online-Medien die Werbebotschaft verbreiten und Fotos oder Videos mit dem T-Shirt erstellen. So entsteht ein multimedialer Werbeeffekt. Die Werbeboten erhalten im Gegenzug Geld für das Tragen des Werbeshirts und dürfen zudem das Kleidungsstück behalten. Dass die Idee funktioniert, zeigt das Unternehmen Unideal.de, das als Pilotkunde das erste Projekt mit Werbeboten gestartet hat.

Passgenaue Multiplikatoren

Empfehlungen von Freunden und Bekannten vertraut man wesentlich mehr als beispielsweise einer Werbebotschaft aus dem Fernsehen. Zu den Vorteilen der neuartigen Geschäftsidee von Werbeboten.de sagt Mitgründer Sandro Günther: "Die Protagonisten unseres neuen Unternehmens, die so genannten Werbeboten, erzielen mit dem Tragen der Werbeshirts und der aktiven Kommunikation auf Facebook & Co. eine Reichweite von bis zu 1 000 Kontakten. Im Vergleich zu konservativen Werbeformen bietet sich Unternehmen somit eine wesentlich effektivere Methode, ihre Werbebotschaften in der Zielgruppe zu verbreiten ohne große Streuverluste hinnehmen zu müssen."

Erhöhte Wahrnehmung und Glaubwürdigkeit

Die Auswahl der Werbeboten beschreibt Sandro Günther so: "Durch ein intensives Auswerten von Daten, die uns unsere Nutzer zur Verfügung stellen, können wir für jedes Unternehmen die jeweils besten Multiplikatoren identifizieren". So treffen Unternehmen unter www.werbeboten.de auf Menschen aus ihrer anvisierten Zielgruppe und können diese als Werbeboten buchen und ihre Werbebotschaft direkt innerhalb der Zielgruppe verbreiten.

Diesen Punkt hebt auch Dirk Ehrlich, Mitinhaber des auf Studentenrabatte und Gutscheine spezialisierten Unternehmens Unideal.de, hervor: "Mit Werbeboten.de können wir innerhalb unserer Zielgruppe auf uns aufmerksam machen. Das Beste am Werbeboten.de-Konzept ist, dass die Werbung selbst durch Mitglieder der Zielgruppe verbreitet wird und so die Wahrnehmung und Glaubwürdigkeit im Vergleich zu anderen Werbeformen drastisch steigt."

Nachhaltiger Markenaufbau

Geeignet ist der Service des Leipziger Startups Werbeboten Media UG sowohl für kleine, mittlere als auch für große Unternehmen. Sandro Günther resümiert: "Einerseits lässt sich mit Werbeboten ein kurzfristiger Werbeeffekt durch verbundene Verkäufe der Werbeboten erzielen. Andererseits kann eine Marke nachhaltig aufgebaut werden sowie die Sichtbarkeit im Internet durch verschiedene Postings und Links erheblich verbessert werden."

Weitere Informationen: www.werbeboten.de

Handelshochschule Leipzig (HHL)

Über 80 Unternehmen sind in den vergangenen Jahren von HHL-Absolventen gegründet worden, dazu zählen viele erfolgreiche Namen wie der Gewinner des WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerbs SunCoal Industries oder auch die Leipziger Unternehmen Spreadshirt und billigflieger.de.

Die HHL, 1898 als Handelshochschule Leipzig entstanden und 1992 neu gegründet, ist Deutschlands älteste betriebswirtschaftliche Hochschule und zählt heute zu den führenden Business Schools. Die HHL ist eine private, staatlich anerkannte Hochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht. Neben der Internationalität spielt an der HHL die Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis eine herausragende Rolle. Darüber hinaus ist es das erklärte Ziel der HHL, durch einen "Integrated Management"-Ansatz leistungsfähige und verantwortungsbewusste Führungspersönlichkeiten auszubilden. Die HHL bietet den 18-monatigen Master-Studiengang in Management (M.Sc.) an. Darüber hinaus kann an der HHL ein 18-monatiger (bzw. 24-monatiger berufsbegleitender) Master-Studiengang in General Management (MBA) belegt werden. Ein dreijähriges Promotionsprogramm, das auch berufsbegleitend absolviert werden kann, rundet das Studienangebot der HHL ab. Mit der HHL-Tochtergesellschaft HHL Executive GmbH werden firmenspezifische und offene Weiterbildungsprogramme für Führungskräfte angeboten. Im April 2004 erhielt die Hochschule die Akkreditierung durch AACSB International. Die für weitere fünf Jahre geltende Reakkreditierung wurde im April 2009 gewährt.

Volker Stößel | idw
Weitere Informationen:
http://www.werbeboten.de
http://strategy.hhl.de/entrepreneurship
http://www.hhl.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Virtual-Reality für Theater- und Filmproduktionen
25.10.2019 | Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik

nachricht Warum Alexa, Siri & Co. uns nicht immer verstehen
09.05.2019 | Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: New Pitt research finds carbon nanotubes show a love/hate relationship with water

Carbon nanotubes (CNTs) are valuable for a wide variety of applications. Made of graphene sheets rolled into tubes 10,000 times smaller than a human hair, CNTs have an exceptional strength-to-mass ratio and excellent thermal and electrical properties. These features make them ideal for a range of applications, including supercapacitors, interconnects, adhesives, particle trapping and structural color.

New research reveals even more potential for CNTs: as a coating, they can both repel and hold water in place, a useful property for applications like printing,...

Im Focus: Magnetisches Tuning auf der Nanoskala

Magnetische Nanostrukturen maßgeschneidert herzustellen und nanomagnetische Materialeigenschaften gezielt zu beeinflussen, daran arbeiten Physiker des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) gemeinsam mit Kollegen des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) Dresden und der Universität Glasgow. Zum Einsatz kommt ein spezielles Mikroskop am Ionenstrahlzentrum des HZDR, dessen hauchdünner Strahl aus schnellen geladenen Atomen (Ionen) periodisch angeordnete und stabile Nanomagnete in einem Probenmaterial erzeugen kann. Es dient aber auch dazu, die magnetischen Eigenschaften von Kohlenstoff-Nanoröhrchen zu optimieren.

„Materialien im Nanometerbereich magnetisch zu tunen birgt ein großes Potenzial für die Herstellung modernster elektronischer Bauteile. Für unsere magnetischen...

Im Focus: Magnets for the second dimension

If you've ever tried to put several really strong, small cube magnets right next to each other on a magnetic board, you'll know that you just can't do it. What happens is that the magnets always arrange themselves in a column sticking out vertically from the magnetic board. Moreover, it's almost impossible to join several rows of these magnets together to form a flat surface. That's because magnets are dipolar. Equal poles repel each other, with the north pole of one magnet always attaching itself to the south pole of another and vice versa. This explains why they form a column with all the magnets aligned the same way.

Now, scientists at ETH Zurich have managed to create magnetic building blocks in the shape of cubes that - for the first time ever - can be joined together to...

Im Focus: A new quantum data classification protocol brings us nearer to a future 'quantum internet'

The algorithm represents a first step in the automated learning of quantum information networks

Quantum-based communication and computation technologies promise unprecedented applications, such as unconditionally secure communications, ultra-precise...

Im Focus: REANIMA - für ein neues Paradigma der Herzregeneration

Endogene Mechanismen der Geweberegeneration sind ein innovativer Forschungsansatz, um Herzmuskelschäden zu begegnen. Ihnen widmet sich das internationale REANIMA-Projekt, an dem zwölf europäische Forschungszentren beteiligt sind. Das am CNIC (Centro Nacional de Investigaciones Cardiovasculares) in Madrid koordinierte Projekt startet im Januar 2020 und wird von der Europäischen Kommission mit 8 Millionen Euro über fünf Jahre gefördert.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen weltweit die meisten Todesfälle. Herzinsuffizienz ist geradezu eine Epidemie, die neben der persönlichen Belastung mit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Mediation – Konflikte konstruktiv lösen

12.11.2019 | Veranstaltungen

Hochleistungsmaterialien mit neuen Eigenschaften im Fokus von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft

11.11.2019 | Veranstaltungen

Weniger Lärm in Innenstädten durch neue Gebäudekonzepte

08.11.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Effiziente Motorenproduktion mit der neuesten Generation des LZH IBK

13.11.2019 | Maschinenbau

KI-gesteuerte Klassifizierung einzelner Blutzellen: Neue Methode unterstützt Ärzte bei der Leukämiediagnostik

13.11.2019 | Biowissenschaften Chemie

Faserverstärkte Verbundstoffe schnell und präzise durchleuchten

13.11.2019 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics